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Biografie Andreas Bourani Lebenslauf Lebensdaten

Andreas Bourani wurde am 2. November 1983 in Augsburg geboren. Der (Künstler-) Name des Sängers und Songschreibers ist seit Sommer 2014 untrennbar mit dem Sieg der deutschen Fußball-Nationalmannschaft bei der Weltmeisterschaft in Brasilien verbunden. „Auf uns“, Bouranis fünfte Single, avancierte zur millionenfach gespielten WM-Hymne und verhalf dem Wahl-Berliner innerhalb weniger Wochen zu unverhoffter Popularität.
Wahrscheinlich hat Bourani nordafrikanische Wurzeln. Seine ursprüngliche Herkunft hält er nach
eigenem Bekunden jedoch für nicht sonderlich relevant. Seine leiblichen Eltern kennt er nicht, er habe sie auch nie vermisst, sagt er. Schon als Säugling adoptiert, wuchs Andreas Bourani in einer bodenständigen Familie mit zwei Geschwistern in Augsburg auf.
Musikalische Interessen und Talente offenbarten sich bereits in der Kindheit. Sie brachen sich Bahn beim Besuch des Gymnasiums (musischer Zweig) und wurden gefördert durch die zeitgleiche Ausbildung an einer privaten Musikschule in der bayerisch-schwäbischen Großstadt. Bourani verließ die Schule vorzeitig, siedelte für einige Zeit nach München um, wo er gelegentlich auch als Model jobbte, und zog 2008 nach Berlin.
Zu diesem Zeitpunkt hatte er längst seinen ersten Fernsehversuch hinter sich, noch unter dem eigentlichen Namen Andreas Stiegelmair. 2003 war er, ohne nennenswertes Echo, in der Sendung „Die Deutsche Stimme“ aufgetreten, mit der das ZDF – vergeblich – versuchte, auf den gerade rasant beschleunigenden Zug der Casting-Shows aufzuspringen. Ein Ende der Tingelei über unbedeutende Bühnen zeichnete sich erst ab, als Bourani 2010 bei Universal Music einen Plattenvertrag unterzeichnete.
Nach Auftritten in den Tour-Vorprogrammen von Culcha Candela und Philipp Poisel gelang dem vielseitigen Musiker im Frühjahr 2011 mit seiner Debütsingle „Nur in meinem Kopf“ der Durchbruch. Ende des Jahres gab es für 150 000 Verkaufseinheiten bereits eine Goldene Schallplatte. "Nur in meinem Kopf" war die erste Auskopplung aus dem Album „Staub & Fantasie“, dessen Stücke er gemeinsam mit dem Gitarristen Julius Hartog geschrieben hatte.
Der zweiten Auskopplung, „Eisberg“, blieb zumindest beim Bundesvision Song Contest der Erfolg verwehrt. Für Bayern startend, landete Andreas Bourani damit nur auf Rang zehn. Das Premierenalbum und die Single „Wunder“ daraus waren wesentlich mehr nachgefragt. Zwei kurze Deutschland-Touren kurbelten den Absatz noch an.
Wunderkind am Bass Bourani war nun landauf, landab gefragt, aber zum „Überflieger“ sollte er erst knapp zwei Jahre später werden. „Auf uns“ aus dem neuen Album „Hey“ wurde Ende April 2014 vorab auf den Markt gebracht – und schoss schnell an die Spitze der deutschen Charts. Es sollte noch besser kommen. Die ARD wählte den so eingängigen Song mit dem „griffigen“, für viele Gelegenheiten geeigneten Text als musikalische Untermalung für die Berichterstattung von der Fußball-WM in Brasilien aus.
Und als am 13. Juli im fernen Rio de Janeiro das vierte deutsche WM-Wunder vollbracht war, erklang „Auf uns“ auf Wunsch der Löw-Mannen sogar im Maracana-Stadion. Beim Empfang der WM-Helden in Berlin durfte Bourani nicht fehlen, seine Live-Performance auf der Fan-Meile am Brandenburger Tor machten ihn endgültig zum „gemachten Mann“ im Musik-Business.
Dabei war „Auf uns“ gar nicht mit Hinblick auf mögliche Meriten im Fußball-Metier entstanden. Nicht-Fußballer Bourani, durch "zwei linke Füße" für diesen Sport nicht tauglich, hatte den Song, den er als „Ode an das Leben“ bezeichnet, vielmehr nach einem Wohlfühlabend unter guten Freunden „aus der Stimmung heraus“ geschrieben. Es habe da „einen dieser Momente“ gegeben, „die das Leben spürbar machen. Diese Intensität wollte ich mitnehmen und mit anderen Teilen“, erklärte der Künstler in einem Interview mit der „Aktion Mensch“.
„Auf uns“ ist inzwischen die Erkennungsmelodie für die Veranstaltungen und Werbemaßnahmen zum 50-jährigen Bestehen der gemeinnützigen Sozialorganisation.
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