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Die ersten Menschen in Schottland
Die Geschichte Schottlands begann vor circa 12.000 Jahren, als die ersten Einwanderer über eine Landbrücke in das Gebiet vordrangen. Diese Landbrücke verschwand knapp 4000 Jahre vor Christi Geburt und trennte damit die Insel vom europäischen Festland. Die damals vorherrschende Bevölkerung wird unter dem Sammelbegriff „Neolithische Bauern“ zusammengefasst. Die ältesten Funde der Jäger und Sammler sind auf die Zeit um 6000 v. Christi datiert. Die Ruhe der Neolithen wurde 43 n. Chr. Nachhaltig von Kaiser Claudius der Römer gestört. Dieser fiel in den südlichen Teil Britanniens ein und besetzte es weitflächig. Die gesamte Besetzung Schottlands gelang aber nicht. Die Römer wurden mehrfach abgewehrt, bis sie sich um 400 n. Chr. Endgültig aus Britannien zurückzogen.

Differenzen mit den Engländern
Im Jahre 503 landeten die Skoten an der Westküste und vereinigte sich später mit der Herrschaft der Pikten. Die Kelten-Herrschaft hielt insgesamt bis 1057 an. Der englische Einfluss stieg stetig bis Schottland 1296 gewaltsam von König Eduard I. Annektiert wurde. Ein harter Kampf zwischen Engländern und Schotten entbrannte, bis Papst Johannes XXII. 1320 die Unabhängigkeit von Schottland anerkannte. 1603 wurden Schottland und England inoffiziell durch den Sohn Maria Stuarts vereint. Der Frieden ist aber oberflächlicher eher Natur. Im Hintergrund lodern noch immer die Clan-Kriege. 1707 wurden die beiden Länder dann auch formal vereint und das Parlament zusammengeschlossen.

Vereint und doch getrennt
1820 hielt die industrielle Revolution Einzug und die Stahl-, Eisen- und Kohleverarbeitung begann. Bis dato lebte das Land überwiegend von seinen Schafzuchten. Mit Beginn der Schifffahrtsindustrie wurden dann die Erdölfelder in der Nordsee erschlossen – was die Wirtschaft stark positiv beeinflusste. 1997 erhielten die Schotten nach einer Volksabstimmung ein eigenes Parlament zurück, welches fortan für die innerschottischen Angelegenheiten verantwortlich war. Heute ist Schottland besonders für die karierten Kilts und die dazugehörigen Dudelsäcke bekannt. Die noch aus der Zeit der Clans stammenden Traditionen werden gepflegt und ziehen jährlich unzählige von Touristen an. In Schottland leben knapp 5 Millionen Menschen auf einer Fläche von 78.772 Quadratkilometern zusammen.

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