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Biografie Franka Potente Lebenslauf
Franka Potente wurde am 22. Juli 1974 in Dülmen, Nordrhein-Westfalen geboren und ist eine deutsche Schauspielerin. Ihre Eltern sind Dieter, ein Lehrer, und Hildegard Potente. Ihr jüngerer Bruder heißt Stefan. Der italienische Nachname der Familie stammt von Frankas sizilianischem Urgroßvater, welcher im 19. Jahrhundert nach Deutschland ausgewandert war.
Sie besuchte in Dülmen das Clemens-Brentano-Gymnasium und machte zwischenzeitlich im Alter von siebzehn Jahren einen Schüleraustausch, bei dem sie für ein Jahr in Texas lebte. Dort belegte sie an der High-School Kurse in dramatischer Kunst. 1994 machte sie dann ihr Abitur und besuchte anschließend die Otto-Falckenberg-Schule in München, um dort ihre Schauspielausbildung zu absolvieren.
Zu diesem Zeitpunkt wurde die angehende Schauspielerin in einem Club in München von der Castingagentin Nessie Nesslauer entdeckt und stand nur einen Tag später für Probeaufnahmen vor der
Kamera. Der Regisseur Hans-Christian Schmid war dermaßen von ihr angetan, dass sie 1995 für seinen Film „Nach Fünf im Urwald“ als Hauptdarstellerin engagiert wurde. Für diesen Film erhielt sie den „Bayrischen Filmpreis als besten Nachwuchskünstlerin“ verliehen. Kurz darauf brach Franka Potente ihre Schauspielausbildung ab und ging nach New York, um am Lee Strasberg Theatre and Film Institute ein Schauspielseminar zu belegen.
Nur kurze Zeit später folgten die Filme „Coming In“ (1996), „Drei Mädels von der Tankstelle“ (1997), „Une vie pour une autre“ (1997), „Easy Day“ (1997) und „Opernball“ (1998) an der Seite von
Heiner Lauterbach, bevor sie endlich mit dem Film „Lola rennt“ von dem Regisseur Tom Tykwers im Jahre 1998 ihren großen Durchbruch sowohl hier in Deutschland als auch international schaffte.
Sie spielte in einer Reihe großartiger Filme mit wie „Bin ich schön?“ (1998) von Doris Dörrie, „Schlaraffenland“ (1999) und „Anatomie“ (2000), bevor sie im Jahre 2000 erneut in einem Film unter der Regie von Tom Tykwers zu sehen war. Dieser trägt den Titel „Der Krieger und die Kaiserin“ und Franka Potente spielte an der Seite von Benno Fürmann. Sie wurde als „Beste Hauptdarstellerin“ nominert.
2001 spielte die Schauspielerin in dem Film „Blow“ mit und konnte an der Seite von
Johnny Depp und Penélope Cruz in einer Nebenrolle glänzen. Nach den Filmen „Storytelling“ (2001) und „All I Want“ (2002), in welchem Elijah Wood mitwirkte, bekam sie eine Rolle in dem Film „Die Bourne-Identität“, in welchem sie an der Seite von Matt Damon die zweite Hauptrolle spielte. Für diese Filme war Franka Potente zwischenzeitlich nach Los Angeles gezogen. Nach den 2003 erschienenen Filmen „Blueprint“ und „Anatomie 2“, war die anschließend neben Christina Ricci in „I love Your Work“ zu sehen. Im Jahre 2004 wurde sie für den Nachfolger der „Bourne-Identität“ engagiert und spielte also in „Die Bourne-Verschwörung“ erneut mit, allerdings nur für etwa zehn Minuten.
Anschließend zog die Schauspielerin 2004 wieder zurück nach Berlin. Es folgten die Filme „Creep“ (2004) und„Elementarteilchen“ (2006), bevor sie 2007 für den Film „Unter der Sonne Australiens“ an
der Seite von Eric Bana für den „Australian Film Institute“-Award als „Beste Hauptdarstellerin“ nominiert wurde. Seit 2007 spielt die Schauspielerin in der amerikanischen TV-Serie „The Shield“ seit der 6. Staffel mit.
Ihre bisher letzten Filme sind die drei Filme „The Argentine“, „Guerrilla“ und „Die Brücke“ aus dem Jahre 2008.
Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung versuchte sie sich ebenfalls als Autorin und schrieb in nur drei Tagen das Drehbuch zu dem Kurzfilm „Der die Tollkirsche ausgräbt“ und führte bei dem Film, welcher 2006 veröffentlicht wurde, auch Regie. 2005 hatte sie bereits das Buch „Los Angeles – Berlin. Ein Jahr“ heraus gebracht, welches auf einen Briefwechsel mit ihrem Kollegen Max Urlacher basiert.
Sogar auf musikalischer Ebene versuchte sich die Schauspielerin im Laufe ihrer Karriere und lieferte 1998 unter anderem drei Lieder für den Soundtrack von „Lola rennt“. In dem Song „Wish (Komm zu mir)“ sang sie im Duett mit
Thomas D. von der Gruppe Die Fantastischen Vier.
Privat war Franka Potente von 1996 bis 1997 mit dem Regisseur Hans Christian Schmid zusammen. Kurz darauf hatte sie von 1997 bis 2002 eine lange Beziehung mit dem Regisseur Tom Tykwer. Diesen verließ sie jedoch als 2002 Elijah Wood bei den Dreharbeiten zu „All I Want“ kennenlernte. Mit ihm war sie fünf Monate zusammen. Anschließend lernte sie 2003 den Fotografen Olaf Heine kennen, die Trennung folgte jedoch kurze Zeit später 2004.
Franka Potente Autogrammadresse
Franka Potente - c/o Heppeler Agency - Dr. Marlis Heppeler - Steinstr. 54 - 81667 München
Seiten Franka Potente Steckbrief, Kurzbio etc.
Franka Potente Filme
1995 - Nach Fünf im Urwald
1997 - Drei Mädels von der Tankstelle
1997 - Une vie pour une autre
1997 - Coming In
1997 - Easy Day
1998 - Opernball
1998 - Lola rennt
1998 - Bin ich schön?
1999 - Downhill City
1999 - Schlaraffenland
2000 - Anatomie
2000 - Der Krieger und die Kaiserin
2001 - Blow
2001 - Storytelling
2002 - Try Seventeen
2002 - Die Bourne Identität
2003 - Blueprint
2003 - Anatomie 2
2003 - The Fan - Schatten des Ruhms
2004 - Die Bourne Verschwörung
2004 - Creep
2006 - Elementarteilchen
2007 - Unter der Sonne Australiens
2007 - Eichmann
2007 - The Shield
2008 - Che – Guerrilla
2008 - Hetzjagd
2008 - Die Brücke
2009 - Dr. House
2010 - Shanghai
2010 - Valerie


 

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