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Biografie Seeed Bandhistorie

Seeed ist eine sogenannte Reggae/Dancehall-Gruppe aus Berlin. Sie wurde 1998 gegründet und besteht aus elf Mitgliedern, ähnlich einer „Marching Band“, welche zwischen zwanzig und fünfhundert Mitglieder haben kann. Die Gruppe besteht aus den drei Sängern „Enuff“ (auch bekannt als „Peter Fox“ bzw. unter bürgerlichem Namen Pierre Baigorry), „Ear“ (auch bekannt als Demba Nabé) und „Eased“ (auch bekannt als Frank A. Dellé). Daher kommt auch der Bandname mit den drei „e“. Das „S“ steht für die Musikrichtung Sub, die drei „e“ stehen für die Anfangsbuchstaben der drei Sänger und das „d“ steht für die Reggae-Richtung Dub.
Die weiteren acht Mitglieder der Band sind Alfi Trowers (Percussion), Based (Schlagzeug), Moritz „Mo“ Delgado (Saxophon), Jerome „Tchamp“ Bugnon (Posaune), Dubmaster Reibold (Keyboard), Rudeboy Rudy (Gitarre), Tobsen Cordes (E-Bass) und DJ Luke (Discjockey). DJ Luke ist jedoch erst seit 2005 in der Band dabei und ersetzt den ehemaligen DJ Illvibe, der zu Anfang als Mitglied in der Band war.
Im Jahre 2000 waren sie mit dem Lied „Top of the City“ auf dem Soundtrack des Films „Kanak-Attack“ (nach dem Buch von Lars Becker) zu hören. Ein Jahr später standen sie als Vorgruppe von R.E.M vor 70.000 Zuschauern auf der Bühne vor dem Kölner Dom und machten zusätzlich in diesem Jahr durch die Veröffentlichung ihrer Single „Dickes B“ erstmals so richtig auf sich aufmerksam und gewannen in Kürze jede Menge Fans. Auch ihr erstes Album „New Dubby Conquerors“, welches nur kurz darauf veröffentlicht wurde, konnte sich sehr gut verkaufen und brachte der Band großen Erfolg sowie eine „Goldene Schallplatte“ ein.
2002 erhielt die Gruppe einen Echo in der Kategorie „Beste nationale Newcomer“ und einen in der Kategorie „Berliner Nachwuchspreis zur Förderung nationaler Pop-Musik“ verliehen. Im gleichen Jahr wird Ihnen die Ehre zu teil, mit dem Jamaikaner Anthony B. (jamaikanischer Dancehall-Interpret) die Single „Waterpumpee“ aufzunehmen, welche ihnen einen großen Hit als erste deutschsprachige Band in Trinidad und Tobago bescherte.
Ein Jahr später kam ihr neues Album „Music Monks“ auf den Markt und sie konnten an ihren Erfolg weiter anknüpfen. Die Band nahm auf Grund ihres großen Erfolges auf internationalem Markt eine englische Version dieses Albums auf. Sie unternahmen 2004 sogar eine Tour durch Afrika und spielten dort auf den Bühnen von Kapstadt, Middelburg und Johannesburg. Ebenfalls 2004 konnte die Band erneut einen Echo ergattern, dieses Mal im Bereich „Künstler/-in oder Gruppe national“.
Im Jahre 2005 folgte dann ihr nächstes Album mit dem Titel „Next!“, ebenfalls wieder zusätzlich in einer englischsprachigen Version. Das Album ließ sich wieder sehr gut verkaufen, bescherte der Band eine Platin-Schallplatte und konnte sich, trotz einiger Kritik, die sie dafür einstecken mussten, den zweiten Platz der deutschen Albumcharts sichern.
Im Februar 2006 nahmen sie mit ihrem Lied „Ding“ am Bundesvision Song Contest teil und siegten auf Anhieb. Zwei Monate später wurde das Album „Next!“, welches die Band nur in Deutschland und Österreich veröffentlicht hatte, auch in weiteren europäischen Ländern wie Frankreich, Italien oder Norwegen veröffentlicht. Im Juni gleichen Jahres standen sie vor knapp 1,5 Milliarden Menschen im Rahmen der Fußball WM 2006 Eröffnungsfeier in München auf der Bühne.
Ihr Album „Live“, welches 2006 erschienen war und erneut eine Goldene Schallplatte bekam, ist bisher ihr letzter Clou. Dieses ist ebenfalls auf DVD erschienen. In der Zwischenzeit haben die beiden Sänger Demba Nabé und Pierre Baigorry jeder sein Soloprojekt gestartet. Laut Aussagen von Pierre Baigorry werden sich die Mitglieder nun erstmal einige Zeit ihrem Privatleben widmen oder einige werden an ihren Soloprojekten arbeiten. Erst im Jahre 2009 soll es wieder Auftritte als Band mit allen elf Mitgliedern geben.

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