|
Die 19. Oscarverleihung
Am 13. März wurden die "19th Annual Academy Awards"
für das Vorjahr 1946 in Los Angeles verliehen. Die
Verleihung wurde in diesem Jahr in das Shrine
Auditorium verlegt. William Wylers Meisterwerk "Die
besten Jahre unseres Lebens" ("The Best Years of Our
Lives") konnte in diesem Jahr insgesamt 7 Oscars und
durch Harold Russel einen weiteren Ehrenoscar
erzielen.
So wurde "Die besten Jahre unseres Lebens" als
"Bester Film" des Jahres 1946 gekürt und William
Wyler erhielt auch den Oscar für die "Beste Regie".
Außerdem konnte Frederic March mit seiner Rolle in
dem Film als "Bester Hauptdarsteller" überzeugen.
Harold Russel erhielt für die Rolle im Film, den
Oscar für den "Besten Nebendarsteller" und einen
zusätzlichen Ehrenoscar, der ebenfalls im Bezug auf
diesen Film verliehen wurde. Außerdem ging auch das
"Beste adaptierte Drehbuch" an "Die besten Jahre
unseres Lebens" und den Autor Robert E. Sherwood.
Ebenso wurde er in den Kategorien "Bester Schnitt"
durch David Mandell ausgezeichnet und konnte im
Bereich Komödie und Drama der Kategorie der besten
Filmmusik dank Hugo Friedhofer ebenfalls überzeugen.
Olivia de Havilland schaffte es dieses Jahr als
"Beste Hauptdarstellerin" für ihre Rolle in dem Film
"Mutterherz" ("To Each His Own"). Die "Beste
Nebendarstellerin" wurde Anne Baxter für "Auf
Messers Schneide" ("The Razor's Edge"). Für das
"Beste Originaldrehbuch" erhielten die Autoren
Muriel Box und Sydney Box den Preis für "Der letzte
Schleier" ("The Seventh Veil"). Für die "Beste
Originalgeschichte" wurde Clemence Dane ("Perfect
Strangers") ausgzeichnet. Die "Beste Kamera" der
Schwarzweißfilme ging an Arthur C. Miller in "Anna
und der König von Siam" ("Anna and the King of
Siam"). Bei den Farbfilmen gelang es Edwin B.
Willis, Paul Groesse und Cedric Gibbons einen Oscar
in dieser Kategorie zu erlangen. Die Auszeichnung
beruhte auf dem Film "Die Wildnis ruft" ("The
Yearling"). Der "Beste Ton" ging an John P. Livadary
für "Der Jazzsänger" ("The Jolson Story"). Für die
besten visuellen Effekte wurde Tom Howard in dem
Film "Geisterkomödie" ("Blithe Spirit") mit einem
Oscar versehen. Als "Bester Song" ging in diesem
Jahr "On the Atchison, Topeka and Santa Fe" aus "The
Harvey Girls" hervor und wurde mit einem Oscar an
Johnny Mercer und Harry Warren gewürdigt. Die "Beste
Filmmusik" der Musikfilm-Unterkategorie ging an
Morris Stoloff und den Film "Der Jazzsänger" ("The
Jolson Story"). Für den "Besten Kurzfilm" in den
Bereichen "Eine Filmrolle" und "Zwei Filmrollen"
konnte Gordon Hollingshead für "Facing Your Danger"
und "A Boy and His Dog" jeweils einen Oscar
abräumen. In der Kurzfilmkategorie "Cartoon"
schaffte es auch dieses Jahr Fred Quimby mit seinem
neuen Werk "The Cat Concerto!". Als "Bester
Dokumentarfilm" wurde außerdem "Seeds of Destiny"
vom U.S. War Dept. mit einem Oscar versehen.
Neben Harold Russel für den mehrfach mit Preisen
versehenen Film "Die besten Jahre unseres Lebens",
hatten außerdem auch Laurence Olivier für "Heinrich
V." und der Schauspieler Lubitsch den Ehrenoscar
erhalten. Der diesjährige "Irving G. Thalberg
Memorial Award" ging an Samuel Goldwyn. Claude
Jarman Jr. bekam den "Juveline Award".
Neuerscheinungen und Filmdebüts
Marilyn Monroe gab Ihr Filmdebüt in "The
Shocking Miss Pilgrim". |