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Filme 1948 - Tabu der Gerechten
 
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Das Filmjahr 1949 Kinofilme

Die 20. Oscarverleihung
Am 20. März wurde die Verleihung der "20th Annual Academy Awards" in Los Angeles und erneut im Shrine Auditorium abgehalten. Ausgezeichnet wurden Filme des Vorjahres 1947.

Als "Bester Film" ging dieses Jahr Darryl F. Zanucks "Tabu der Gerechten" ("Gentleman's Agreement") hervor. Ebenfalls wurde Darryl F. Zanuck auch für die "Beste Regie" für den Film mit einem Oscar versehen. Als "Bester Hauptdarsteller" ging Ronald Colman für seine Rolle in "Ein Doppelleben" ("A Double Life") hervor. "Beste Haupdarstellerin" wurde Loretta Young für die Rolle in "Die Farmerstochter" ("The Farmer's Daugther"). "Bester Nebendarsteller" wurde Edmund Gwenn für seine Rolle in "Das Wunder von Manhatten" ("Miracle on 34th Street"). Für die "Beste Nebendarstellering" erhielt außerdem Celeste Holm für die Rolle in "Tabu der Gerechten" den Oscar. Das "Beste Originaldrehbuch" entstammt dieses Mal Sidney Sheldon und wurde für "So einfach ist die Liebe nicht" ("The Bachelor and the Bobby-Soxer") vergeben. Für die "Beste Originalgeschichte" wurde Valentine Davis für "Das Wunder von Manhatten" ausgezeichnet. Für den selben Film erhielt auch George Seaton in der Kategorie "Bestes adaptiertes Drehbuch" den Oscar.

Die "Beste Kamera" der Schwarzweißfilme wurde an Guy Green in "Geheimnisvolle Erbschaft" ("Great Expectations") vergeben, während Jack Cardliff für "Die schwarze Narzisse" ("Black Narcissus") den Oscar bei den Farbfilmen erhielt. Das "Beste Szenenbild" der Schwarzweißfilme ging an Wilfred Shingleton und John Bryan für "Geheimnissvolle Erbschaft" und bei den Farbfilmen an Alfred Junge für "Die schwarze Narzisse". In der Kategorie "Bester Ton" konnte Gordon Sawyer für "Jede Frau braucht einen Engel" ("The Bishop's Wife") den Oscar für sich entscheiden. Beim "Besten Schnitt" gewannen Robert Parrish und Francis D. Lyon für "Jagd nach Millionen" ("Body and Soul"). Bei den "Besten visuellen Effekten" wurde der Preis an Michael Steinore, Douglas Shearer, Warren Newcombe und A. Arnold Gillespie für "Taifun" ("Green Dolphin Street") verliehen. Als "Bester Song" des Jahres konnte dieses Mal "Zip-A-Dee-Doo-Dah" aus "Onkel Remus' Wunderland" ("Song of the South") hervorgehen und wurde an Ray Gilbert und Allie Wrubel vergeben. Die "Beste Filmmusik" in den Bereichen Drama und Komödie wurde an Miklós Rózsa ("Mord in Ekstase" bzw. "A Double Life") verliehen, während es im Bereich "Musikfilm" dem Komponisten Alfred Newman für "Es begann in Schneiders Opernhaus" ("Mother Wore Tights") gelang. Der "Beste Kurzfilm" in einer Filmrolle wurde dieses Jahr "Goodbye, Muss Turlock" von Herbert Moulton und bei den zwei Filmrollen "Climbing the Matterhorn" von Irving Allen. Den Unterbereich der Kurzfilme "Cartoon" konnte dieses Jahr Edward Selzer mit "Tweetie Pie" für sich entscheiden. Beste Kurzfilmdokumentation wurde "First Steps" von den United Nations Devision of Films and Visual Education. Der "Beste Dokumentarfilm" des Jahres 1947 wurde außerdem "Design for Death" von Richard Fleischer, Theron Warth und Sid Rogell.

Einen Ehrenoscar konnte außerdem der Film "Schuhputzer" ("Sciuscià") ergattern, so wie "Bill and Coo". Außerdem erhielten James Baskett für "Onkel Remus' Wunderland", so wie William Nicholas Selig, George K. Spoor, Thomas Armat und Albert E. Smith weitere Ehrenoscars in diesem Jahr. Der "Scientific and Engineering Award" ging zudem an C. C. Davis und C. R. Daily.

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