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Die 20. Oscarverleihung
Am 20. März wurde die Verleihung der "20th Annual
Academy Awards" in Los Angeles und erneut im Shrine
Auditorium abgehalten. Ausgezeichnet wurden Filme
des Vorjahres 1947.
Als "Bester Film" ging dieses Jahr Darryl F. Zanucks
"Tabu der Gerechten" ("Gentleman's Agreement")
hervor. Ebenfalls wurde Darryl F. Zanuck auch für
die "Beste Regie" für den Film mit einem Oscar
versehen. Als "Bester Hauptdarsteller" ging Ronald
Colman für seine Rolle in "Ein Doppelleben" ("A
Double Life") hervor. "Beste Haupdarstellerin" wurde
Loretta Young für die Rolle in "Die Farmerstochter"
("The Farmer's Daugther"). "Bester Nebendarsteller"
wurde Edmund Gwenn für seine Rolle in "Das Wunder
von Manhatten" ("Miracle on 34th Street"). Für die
"Beste Nebendarstellering" erhielt außerdem Celeste
Holm für die Rolle in "Tabu der Gerechten" den
Oscar. Das "Beste Originaldrehbuch" entstammt dieses
Mal Sidney Sheldon und wurde für "So einfach ist die
Liebe nicht" ("The Bachelor and the Bobby-Soxer")
vergeben. Für die "Beste Originalgeschichte" wurde
Valentine Davis für "Das Wunder von Manhatten"
ausgezeichnet. Für den selben Film erhielt auch
George Seaton in der Kategorie "Bestes adaptiertes
Drehbuch" den Oscar.
Die "Beste Kamera" der Schwarzweißfilme wurde an Guy
Green in "Geheimnisvolle Erbschaft" ("Great
Expectations") vergeben, während Jack Cardliff für
"Die schwarze Narzisse" ("Black Narcissus") den
Oscar bei den Farbfilmen erhielt. Das "Beste
Szenenbild" der Schwarzweißfilme ging an Wilfred
Shingleton und John Bryan für "Geheimnissvolle
Erbschaft" und bei den Farbfilmen an Alfred Junge
für "Die schwarze Narzisse". In der Kategorie
"Bester Ton" konnte Gordon Sawyer für "Jede Frau
braucht einen Engel" ("The Bishop's Wife") den Oscar
für sich entscheiden. Beim "Besten Schnitt" gewannen
Robert Parrish und Francis D. Lyon für "Jagd nach
Millionen" ("Body and Soul"). Bei den "Besten
visuellen Effekten" wurde der Preis an Michael
Steinore, Douglas Shearer, Warren Newcombe und A.
Arnold Gillespie für "Taifun" ("Green Dolphin
Street") verliehen. Als "Bester Song" des Jahres
konnte dieses Mal "Zip-A-Dee-Doo-Dah" aus "Onkel
Remus' Wunderland" ("Song of the South") hervorgehen
und wurde an Ray Gilbert und Allie Wrubel vergeben.
Die "Beste Filmmusik" in den Bereichen Drama und
Komödie wurde an Miklós Rózsa ("Mord in Ekstase"
bzw. "A Double Life") verliehen, während es im
Bereich "Musikfilm" dem Komponisten Alfred Newman
für "Es begann in Schneiders Opernhaus" ("Mother
Wore Tights") gelang. Der "Beste Kurzfilm" in einer
Filmrolle wurde dieses Jahr "Goodbye, Muss Turlock"
von Herbert Moulton und bei den zwei Filmrollen "Climbing
the Matterhorn" von Irving Allen. Den Unterbereich
der Kurzfilme "Cartoon" konnte dieses Jahr Edward
Selzer mit "Tweetie Pie" für sich entscheiden. Beste
Kurzfilmdokumentation wurde "First Steps" von den
United Nations Devision of Films and Visual
Education. Der "Beste Dokumentarfilm" des Jahres
1947 wurde außerdem "Design for Death" von Richard
Fleischer, Theron Warth und Sid Rogell.
Einen Ehrenoscar konnte außerdem der Film
"Schuhputzer" ("Sciuscià") ergattern, so wie "Bill
and Coo". Außerdem erhielten James Baskett für
"Onkel Remus' Wunderland", so wie William Nicholas
Selig, George K. Spoor, Thomas Armat und Albert E.
Smith weitere Ehrenoscars in diesem Jahr. Der "Scientific
and Engineering Award" ging zudem an C. C. Davis und
C. R. Daily. |