Biographie Gerd Müller Lebenslauf

Mit dem ehemaligen Rekordfußballer der Deutschen Nationalmannschaft hat der deutsche Politiker Dr. Gerd Müller nur den Namen gemeinsam. Dass diesen Namen kaum jemand mit einem Politiker in Verbindung bringt, mag daran liegen, dass Dr. Gerd Müller bis vor kurzem politisch eher im Hintergrund agierte. Wer also ist der neue Mann im Bundestag?
Geboren am 25. August 1955 in Krumbach/ Schwaben wuchs er behütet auf dem elterlichen Hof auf. Nach Beendigung der Realschule und anschließender kaufmännischen Ausbildung, holte er das Abitur nach und absolvierte den Grundwehrdienst bei der Bundeswehr. Es folgte ein Studium der Pädagogik, Psychologie und Politik- und Wirtschaftswissenschaft, das er als
Diplom-Wirtschaftspädagoge erfolgreich abschloss. Seinen Doktortitel erlangte Gerd Müller 1987 für seine Arbeit „Die Junge Union Bayerns und ihr Beitrag zur politischen Jugend- und Erwachsenenbildung“.
Bereits 1980 hatte Dr. Gerd Müller mit dem Eintritt ins bayerische Wirtschaftsministerium den Grundstein seiner politischen Karriere gelegt. Bis 1989 bekleidete er dort das Amt des stellvertretenden Pressesprechers.
Von 1978 bis 1988 war er außerdem 2. Bürgermeister seiner Heimatstadt Krumbach.
Im Jahr 1987, während seiner Zeit als Landesvorsitzender der Jungen Union Bayern, sorgte Dr. Gerd Müller kurzzeitig für Aufruhr und Empörung, als er die Einführung der Todesstrafe für Drogenhändler forderte und kurze Zeit später eine Demonstration gegen Abtreibung organisierte. Als sich daraufhin seine Parteifreunde von ihm zu distanzieren begannen, nahm er seine Vorschläge zurück und entschuldigte sie mit seiner konservativen Einstellung. Wirklich geschadet hatte dies seiner politischen Karriere jedoch nicht.
So wurde er 1989 Mitglied im Europäischen Parlament für insgesamt fünf Jahre und 1993 sogar stellvertretender Bezirksvorsitzender der CSU Schwaben.
Ein Jahr später folgte durch ein Direktmandat des Wahlkreises Kempten, Oberallgäu und Lindau die Mitgliedschaft im Deutschen Bundestag, in dem Dr. Müller bis 2005 als stellvertretender