Dietmar Hopp Lebenslauf

Dietmar Hopp legte eine beispiellose Karriere hin und etablierte sein Softwareunternehmen zum milliardenschweren Imperium. Mittlerweile zählt er zu den reichsten Deutschen und hat sich zudem einer breiten Öffentlichkeit als Mäzen im sportlichen Bereich bekannt gemacht.
Geboren wurde Dietmar Hopp am 26. April 1940 als Sohn einer normalen Mittelstandsfamilie. Nachdem er das Gymnasium erfolgreich absolviert hatte, ließ er ein Studium der Nachrichtentechnik an der Technischen Hochschule Karlsruhe folgen. Dieses schloss er im Alter von 26 Jahren als Diplom-Ingenieur ab. In den folgenden vier Jahren arbeitete er als Systemberater und Software-Entwickler an
unterschiedlichen Standorten für das IT-Unternehmen IBM. 1972 entschied er sich für einen selbstständigen Weg und gründete, zusammen mit vier IBM-Kollegen, die Firma „Systemanalyse und Programmentwicklung“.
Der Einstieg in die gerade aufstrebende Softwarebranche sollte sich als richtiger Schritt erweisen. Schnell konnte das Unternehmen die ersten Großaufträge an Land ziehen. Die SAP entwickelte in kurzer Zeit innovative Ideen. Insbesondere ein selbst geschriebenes Programm, das Unternehmen Lohnabrechnung und Buchhaltung per Großrechner abwickeln ließ, setzte sich ab Ende der 1970er Jahre im deutschen Wirtschaftsraum durch. In den nächsten Jahren wurden stetig weitere Bereiche der Unternehmens- und Produktionslenkung in das Firmenkonzept aufgenommen. Dies hatte eine weitere Vergrößerung der Firma zur Folge, so dass sich die Systeme der SAP auch in anderen Ländern etablierten. Als die SAP 1988 an die Börse ging, wurde Hopp zum Vorstandsvorsitzenden gewählt. Diesen Posten behielt er zehn Jahre, bevor er von 1998-2003 im Aufsichtsrat tätig war. Heute ist er hauptsächlich als Investor tätig und besitzt Anteile mehrerer Unternehmen.
Seit etlichen Jahren ist Dietmar Hopp auch als Investor im sportlichen Bereich tätig. Hierbei konzentriert er sich besonders auf seine Heimatregion. Neben seiner Unterstützung für den Handballverein Rhein-Neckar Löwen, finanzierte er auch das Eishockey-Team Adler Mannheim. Mediales Aufsehen erregte er
besonders durch die jahrelange, finanzielle Unterstützung seines Heimat-Fußballvereins. So führte er die TSG 1899 Hoffenheim innerhalb von sechs Jahren von der Oberliga bis in die Bundesliga. Neben dem2006 durch Gelder von Dietmar Hopp erbautem Stadion finanziert er auch regelmäßig Spielertransfers. Hopps Mäzenatentum wurde innerhalb der Bundesliga vielfach kritisiert und brachte eine hitzige Diskussion über Investoren im Sportbereich ins Rollen.
Neben seinen Tätigkeiten als Investor und Mäzen engagiert sich Dietmar Hopp auch im sozialen Bereich. Im Jahre 1995 gründete er die Dietmar-Hopp-Stiftung. Finanziert aus privatem Aktienvermögen unterstützt die Stiftung verschiedene Projekte in den Bereichen Sport, Bildung und Soziales. Auch hier liegt der Förderungsschwerpunkt Hopps in seiner Heimatregion. Mittlerweile hat die Stiftung mehrere hundert Millionen Euro ausgeschüttet und sich somit zu einem der größten Projekte dieser Art entwickelt.
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