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Biografie DJ Bobo Lebenslauf Lebensdaten

Wer kennt ihn nicht, den Mann, der seit Jahren mit spektakulären Bühnenshows und Ohrwürmern, die einfach nicht mehr aus dem Kopf zu kriegen sind, die Massen in ausverkauften Stadions begeistert? Seine steile Karriere darf eigentlich nicht verwundern, denn als Steinbock (5. Januar 1968 ) ist er strebsam und kann es mit Geduld und Beharrlichkeit schaffen, auch die höchsten (Karriere)gipfel zu erklettern. Andererseits werden Steinböcke nur richtig glücklich, wenn es ihnen gelingt, ihre inneren Gefühle zu entdecken, ihren Wünschen und Träumen zu folgen. DJ Bobo ist ein Mann, der das erreicht hat.
Der Schweizer stammt aus Kölliken, einem kleinen Ort im Kanton Aargau, in dem der kleine René Baumann fernab von Touristen und Großstadttrubel noch Kind sein konnte. Zunächst wollte der junge Bursche Bäcker und Konditor werden. Seine Lehre schloss er auch tatsächlich erfolgreich ab, bevor er seinem eigentlichen Traum folgte: der Musik. Zu spät, glaubt er heute 

und bedauert, nicht schon früher seiner Leidenschaft gefolgt zu sein. Seine ersten Gehversuche als DJ machte er 1985 im Jugendhaus Aarau. Natürlich brauchte er einen eingängigen Namen und da er als Kind die Comics über den stets muffeligen Gauner Bobo, der immer wieder aus dem Gefängnis Riegelfest entfliehen konnte, geliebt hatte, war der Name schnell gefunden. Überlegungen, diesen Namen in späteren Jahren wieder zu ändern, wurden schnell auf Eis gelegt, angesichts der vielen Probleme, die Musikerkollege Prince sich mit seiner Namensänderung einhandelte.
Nicht nur als DJ machte „Bobo“ sich schnell einen Namen, sondern seine Liebe zu Musik und Tanz wurde zügig mit Erfolgen belohnt; 1986 wurde er Zweitplatzierter bei den Schweizer DJ-Meisterschaften und 1987 wurde er Sieger in der Schweizer Showdance-Meisterschaft. Weitere DJ-Jobs folgten, nun schon als Profi, allerdings noch immer in der Schweiz: in den späten 80ern in einer Diskothek in Wohlen in der Nähe seines Heimatortes und zu Beginn der 90er in dem nun schon weiter weg gelegenen Luzern. Er produzierte seine erste CD: „I love you“. Von nun an ging alles ziemlich schnell. Als DJ arbeitete er inzwischen in Zürich, veröffentlichte weitere CDs und trat auch in anderen Diskotheken mit seinen Songs auf.
Anfang 1992 riss er mit dem Megahit „Somebody dance with me“ Millionen Menschen mit - so viele, dass der Titel schnell unter den Top 10 landete. Weitere Hits folgten und er begab sich auf Tour, wobei die Mega-Dance-Festival-Tour für ihn besondere Bedeutung hatte, denn dort lernte er seine zukünftige Frau kennen: Nancy Rentzsch, mit der er inzwischen nicht nur glücklich verheiratet ist, sondern auch zwei Kinder hat.
1996 ging er auf Tour mit den Backstreet-Boys im Vorprogramm, die damals noch keiner kannte. Im gleichen Jahr begleitete er Michael Jackson auf seiner History-Tour. Neue Alben entstanden und es zeigte sich, welche Magie DJ Bobo auf der Bühne zu entfalten wusste. Mit seiner Crew zauberte er ständig wechselnde Schauspiele aus Licht und Ton auf die Bühne, in immer neuen Verkleidungen und Schauplätzen erzählte er bei seinen Shows Geschichten, die die Menschen mitrissen und bezauberten.
Keiner seiner Shows sah man an, welche Mühe und welch diffizile Vorbereitung dahinter
steckte. Mit dem Hit „Celebration“ und der gleichnamigen Show feierte er 2002 sein zehnjähriges Bühnenjubiläum im deutschen Oberhausen – und noch im gleichen Jahr fand ein Konzert statt, das ein weiterer Meilenstein in seiner Karriere sein sollte. Als erster westlicher Künstler gab er ein Konzert in der mongolischen Hauptstadt Ulan Bator. Seine Musik hatte es bis in die Weiten der mongolischen Steppe geschafft und nun präsentierte er sie persönlich vor den Nachfahren Dschingis Khans.
Er schrieb für Coca Cola, er schrieb die Titelmusik zur Alpinen Skiweltmeisterschaft St. Moritz 2003, doch trotz seiner Mega-Erfolge (inzwischen schien es DJ Bobo praktisch nicht mehr möglich zu sein, keinen Hit zu schreiben – jede Musik verwandelte sich in seinen Händen zu Gold), verlor er die Bodenhaftung nicht. Zum einen war es ihm eine Herzensangelegenheit, mit Kollegen Musik zu machen und Irene Cara, Göla, Sandra sind nur drei Namen von vielen, mit denen zusammen er Songs produzierte.
Ein weitaus größeres Anliegen nahm er 2006 in Angriff. Er wurde Botschafter des WFP (Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen). Selbst Vater, liegen ihm natürlich die Kinder der Welt am Herzen und für diese setzte er als erster Schweizer Prominenter im Rahmen des WFP seine Bekanntheit ein.
Seine Shows wurden immer fantastischer. Optisch führte der Weg von Piraten zu Vampiren über Fantasy nach Las Vegas. Mit der Dancing Las Vegas Show krönte er sein eigenes inzwischen 20-jähriges Bühnenjubiläum 2012.
Der Ausnahmekünstler spielt gern Fußball, liebt Filme wie den „Schuh des Manitu“ und „Shrek“, mag immer noch die Musik der Backstreet-Boys und widmet viel Zeit seinen Kindern.

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DJ Bobo Diskografie
1993 - Dance with Me
1994 - There Is a Party
1995 - Just for You
1996 - World in Motion
1998 - Magic
1999 - Level 6
2001 - Planet Colors
2002 - Celebration
2003 - Visions
2003 - Chihuahua – The Album
2005 - Pirates of Dance
2007 - Vampires
2008 - Olé Olé – The Party
2010 - Fantasy
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