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Biografie Courtney Love Lebenslauf Lebensdaten

Courtney Love, mit bürgerlichem Namen Courtney Michelle Harrison, wurde am 9. Juli des Jahres 1964 in San Francisco (California), USA geboren. Sie ist eine, insbesondere in der Rockszene, bekannte US-amerikanische Schauspielerin, Songwriterin, Gitarristin und Sängerin. Sie erlangte unter anderem durch ihre Beziehung zur verstorbenen Rocklegende Kurt Cobain an internationaler Berühmtheit.

Kindheit und Jugend
Courtney Love kam in der amerikanischen Metropole San Francisco als Tochter des Herausgebers Hank Harrison und der Psychotherapeutin Linda Carroll, unter dem Namen Love Michelle Harrison zur Welt. Ihre Großmutter ist die New Yorker Schriftstellerin Paula Fox. Durch die frühe Trennung der Eltern und ständig wechselnder Partner ihrer Mutter hatte Courtney bereits innerhalb ihrer ersten acht Lebensjahre drei Mal den Nachnamen wechseln müssen. Nach dem ihre Mutter nach der Trennung dann das Sorgerecht erhalten hatte auch ihren Vornamen. Sie wurde in Courtney Michelle umgetauft, woraus
sich dann ihr späterer Künstlername "Courtney Love" zusammensetzte. Von der Mutter zum größten Teil vernachlässigt, begab sich Courtney als junges Mädchen auf weite Reisen mit ihrer Großmutter. So lebte sie mal in Liverpool, Taiwan, Irland, Japan, Oregon und eine längere Zeit lang auch in Neuseeland. Sie war von fremden Kulturen und Ländern begeistert und faszinierte sich schon in jungen Jahren für ein Leben auf Achse. Stets von dem Kindheitstraum begleitet, in Hollywood zu landen und eine erfolgreiche Schauspielerin zu werden.

Die Film- und Musikkarriere
Ihren Traum nie aus den Augen lassend, bekam Courtney im Jahre
1985 dann schließlich ihre erste Rolle. Dabei handelte es sich um die damals noch neue US-Serie "Miami Vice". Ein Jahr darauf folgte auch die erste kleine Filmrolle in Alex Cox‘ biografischem Werk über die Punk-Legende "Sex Pistols". Bis Ende der 1980er Jahre kamen außerdem Rollen in den Filmen "Straight to hell" und "Tapeheads" hinzu. Danach kam von Courtney als Schauspielerin vorerst nichts mehr. Sie unternahm den Versuch eine Musikerkarriere in Minneapolis einzuschlagen und spielte in Bands wie "Sugar Baby Dolls", "Faith No More" und der nur aus Frauen bestehenden Band "Babes in Toyland". Das Ganze jedoch ohne Erfolg, weshalb sie nach Alaska ging, wo sie eine Zeit lang als Stripperin arbeitete. Als sie dann nach Los Angeles zurückgekehrt war, begab sie sich auf die Suche nach einem Gitarristen und gab eine entsprechende Zeitungsannonce auf. Mit Eric Erlandson, der sich auf die Annonce meldete, gründete Courtney die Grunge-Band "Hole". Alben der Band wie "Rat Bastards" von 1990 und "Pretty on the Inside" von 1991, brachten Courtney dann schließlich den ersehnten Durchbruch.

Inmitten der Rockmusikszene verliebte Courtney sich zunächst in James Moreland, mit dem sie 1989 eine kurze Ehe einging, und lernte schließlich den Bandleader von "
Nirvana", Kurt Cobain kennen. 1992 heiratete sie Cobain und brachte noch im selben Jahr die gemeinsame Tochter Frances Bean zur Welt. In dieser Zeit machte sie mit Cobain vor allem wegen des gemeinsamen Drogenmissbrauchs zahlreiche Schlagzeilen. Die Drogenexzesse führten auch dazu, dass sie beinahe die Erziehungsberichtigung für die noch kleine Tochter verloren hätte. Im Jahre 1994 beging die Rocklegende Kurt Cobain unter Einfluss von Drogen Selbstmord. Ein Ereignis, das nicht nur eine breite Fangemeinde erschütterte, sondern auch die Gerüchte darüber laut werden ließ, dass Courtney für seinen Tod verantwortlich gewesen wäre und teilweise sogar dass sie ihn wegen des Geldes ermorden ließ. Unter Fans und Interessierten gilt der Fall noch heute als äußerst mysteriös und wird von Autoren, Dokumentarfilmern und Journalisten immer wieder aufs Neue aufgerollt.
Zwei Monate nach Kurt Cobains tragischem Tod brachte Courtney mit ihrer Band das nächste Album ("Live Through This") heraus. Nach der Veröffentlichung des Albums starb zwei Monate später auch ihre Bassistin, Kristen Pfaff an einer Überdosis. In den Jahren 1997 und 1998 folgten weitere zwei Alben ihrer Band, bis sie sich im Jahr 2002 dann auflöste. Im Jahr 2004 brachte Courtney, gemeinsam mit Linda Perry dann die erste eigene LP unter dem Titel "America's Sweetheart" heraus.
Ab 1996 hatte Courtney sich wieder der Schauspielkarriere gewidmet und war in diesem Jahr auch in gleich drei Filmen zu sehen. Neben "Basquiat" und "Feeling Minnesota" spielte sie vor allem in "Larry Flynt – Die nackte Wahrheit", gemeinsam mit Woody Harrelson eine prägende Rolle. Als Larry Flynts Freundin Althea Leasure spielte sie ein "Mädchen von der Straße" die an der Seite des erfolgreichen Ehemannes in die gemeinsame Drogensucht verfiel. Weitere Filme folgten 1999 ("Eine Nacht in New York" und "Der Mondmann"), 2000 ("Beat"), 2001 ("Julie Johnsons"), 2002 ("24 Stunden Angst") und nach einer neunjährigen Schauspielpause im Jahr 2011 dann "Hit So hard". Innerhalb ihrer Film- und Musikkarriere wurde Courtney Love 1996 mit dem "NYFCC Award" und 1997 mit dem "Golden Satellite Award" ausgezeichnet.

Die Witwe und die Verschwörung
Seit dem Tod der Musikerlegende Kurt Cobain im Jahre 1994 ranken sich etliche Verschwörungstheorien um Courtney Love’s maßgebliche Schuld daran. Neben noch harmlosen
Behauptungen, dass sie ihn in den Selbstmord getrieben hätte, gibt es eine Reihe von Menschen, die ihr das Arrangement eines Mordes vorwerfen und auch beweisen wollen. Neben einigen Büchern und Zeitungsartikeln zu diesen Behauptungen kam 1998 auch die Filmdokumentation "Kurt und Courtney" heraus, welche die Frage "Mord oder Selbstmord" im Bezug auf Kurt Cobains Tod behandelt und Courtney Love in ein dunkles Licht bringt. Neben unschlüssigen Fakten zu Kurt Cobains tragischem Ableben sprechen Courtney Love’s Äußerungen und Handlungen auch nicht zu selten gegen sie und nähren die Verschwörungstheorien weiter. So begab sie sich beispielsweise in einen unerbittlichen Rechtsstreit gegen die restlichen Mitglieder von Cobains Band "Nirvana" um Tantiemen. Ein weiterer Punkt von vielen, die ihr im Zuge dieser Verschwörungstheorien angelastet werden ist, dass sie nach Cobains Tod einen regelrechten Ausverkauf (unter anderem der Abschiedsbrief) seiner persönlichen Habe startete. Vor Gericht wurde der Fall jedoch nicht mehr aufgerollt und Courtney Love’s Unschuld gilt zumindest aus juristischer Sicht als erwiesen.
Autogramm Courtney Love Autogrammadresse
n.n.v.
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Courtney Love MP3 Downloads
Courtney Love MP3 - Alle Hits zum downloaden
Courtney Love Diskografie mit Hole
1990 - Retard Girl
1991 - Dicknail
1991 - Pretty On The Inside
1994 - Live Through This
1997 - My Body The Hand Grenade
1998 - Celebrity Skin
2010 - Nobody's Daughter
2010 - american sweetheart (solo)
Filme Courtney Filmografie
1985 - Miami Vice (Erste Staffel)
1986 - Sid und Nancy (Sid and Nancy)
1987 - Straight to hell
1988 - Tapeheads
1996 - Basquiat
1996 - Feeling Minnesota
1996 - Larry Flynt – Die nackte Wahrheit (The People vs. Larry Flynt)
1999 - Eine Nacht in New York (200 Cigarettes)
1999 - Der Mondmann (Man on the moon)
2000 - Beat
2001 - Julie Johnson
2002 - 24 Stunden Angst (Trapped)
2011 - Hit So hard