Biografie Daniel Craig Lebenslauf Lebensdaten

Daniel Craig verkörpert die Rolle des James Bond auf eine ganz neue, natürlich dennoch sehr maskuline Art und Weise. Bevor er den Spionage-Helden in „Casino Royale“ spielte, hielt die Presse ihn für eine Fehlbesetzung. Der Erfolg des Filmes aber machte Craig endgültig bekannt. Man lobte ihn in den internationalen Medien und Hollywood war begeistert.
Daniel Wroughton Craig kam am 2. März 1968 zur Welt. Er wurde in Chester in England geboren, seine Mutter stammte aus Deutschland und arbeitete als Kunstlehrerin, sein Vater als Stahlarbeiter. Als Craig drei Jahre alt war, ließen sich seine Eltern scheiden. Er wuchs bei seiner Mutter auf, die bald darauf einen Künstler heiratete, der den amüsanten Namen Max Blond trug, ein eigenartig schicksalhafter Verweis auf die Zukunft Craigs, der zwar immer schon wusste, dass nichts anderes als die Schauspielerei für ihn in Frage käme, jedoch sicherlich nie davon ausging, dass er eines Tages in die berühmten Fußstapfen des 007 treten würde.
Schon als Kind war Craig von der Schauspielerei fasziniert, spielte im Schultheater mit und stieg auf die Bühne des Londoner „National Youth Theatre“. Nach seiner schulischen Ausbildung ging er an die „Guildhall School of Music and Drama“ und studierte Schauspiel.
Nach seinem Studium stand er auf vielen Theaterbühnen, jobbte nebenbei in Kneipen und Restaurants, bis er in den neunziger Jahren erste kleinere Filmrollen übernahm, die ihn allerdings nur mäßig bekannt machten. Erst der Film „Lara Croft - Tomb Raider“ (2001) gab ihm ein Gesicht, das sich die Zuschauer merkten und mit Spielbergs Film „München“ (2005) feierte Craig seinen ersten größeren internationalen Erfolg.
Für die Rolle des James Bond war zunächst Ewan McGregor vorgesehen, der jedoch ablehnte, da er nicht auf eine Rolle festgelegt werden wollte. So rief Martin Campbell, der Regisseur, daraufhin Craig an und fand dessen Zustimmung. Der neue Bond war geboren, ein eiskalter, bärbeißiger und roher Typ, der ganz im Gegensatz zu charmanten Typen wie Pierce Brosnan oder Sean Connery stand. Dennoch bewährte sich Craig hervorragend, vielleicht auch darum, weil er privat tatsächlich ein charmanter Gentleman ist, der kaum dem Klischee seiner mittlerweile dritten Bond-Filmrolle entspricht. Er wirkt fast wie eine Figur Oscar Wildes, höflich und extrem „britisch“, der sich auch nicht scheut, für die Rechte der Frauen einzutreten, indem er sich in ein Kleid zwängt und in einem Video zum Weltfrauentag für die Gleichberechtigung der Frauen plädiert.
Craig ist kein Macho, das zeigen auch seine Beziehungen. Seine Partnerschaften hielten häufig über viele Jahre an. Verheiratet war er zunächst mit Fiona Loudon, einer Schauspielerin, mit der er eine Tochter bekam. Dann lernte er Heike Makatsch kennen und blieb mit ihr sieben Jahre zusammen. Makatsch zog für Craig aus Deutschland nach England um, lebte mit ihm in London. Kennengelernt hatten sich beide bei den Dreharbeiten zu dem Film „Obsession“ (1997). 2004 zerbrach ihre Beziehung.
Ein Jahr darauf verliebte sich Craig in die Filmproduzentin Satsuki Mitchell, mit der er fünf Jahre zusammen blieb. Bei den Dreharbeiten zu „Dream House“ (2011) lernte er schließlich die Schauspielerin Rachel Weisz kennen, führte mit ihr eine vor der Presse und Öffentlichkeit vorerst noch geheime Beziehung, die 2011 in einer öffentlich bekannt gewordenen Heirat mündete.
Craig steht dafür ein, dass man als Prominenter nicht über seine Berühmtheit nachdenken sollte. Auch führt es für ihn zu nichts, die Rolle des „James Bond“ zu fürchten, so dass er den Charaktertyp auch in anderen Rollen nutzt. Weitere Bond-Filme zeigten, dass Craig sich gegen die Vorurteile der Filmwelt durchsetzen konnte. Wenn Craig eine Rolle annimmt, dann urteilt er nicht über sie. Er nimmt die Charaktere an und verweigert ein Nachdenken darüber, was die Rolle für Auswirkungen auf ein Publikum haben könnte oder auf welche Art und Weise sie Vorbildcharakter hätte. Für ihn ist die Schauspielerei keine Vorbildfunktion, dafür gibt es, seiner Ansicht nach, wichtigere Menschen. Sie dient ihm alleine dazu, die Menschen und Filmliebhaber zu unterhalten. Und das schafft er, unübersehbar, in all seinen Filmen.
Im Jahr 2015 kam nach „Casino Royale“ (2006), „Ein Quantum Trost“ (2008) und „Skyfall“ (2012) der vierte James-Bond-Film „Spectre“ in die Kinos mit Craig in der Titelrolle.
Daniel Craig Seiten, Steckbrief, Kurzbio etc.
Autogramm Daniel Craig Autogrammadresse
Movies Daniel Craig Filme
1992 - Im Glanz der Sonne
1994 - Tanz des Dschinghis Cohn
1994 - Die Abenteuer des jungen Indiana Jones
1995 - Knightskater – Ritter auf Rollerblades
1996 - Saint-Ex
1996 - Ich küsse meinen Mörder
1996 - Geschichten aus der Gruft
1997 - The Hunger
1997 - Obsession
1998 - Elizabeth
1998 - Love is the Devil
1999 - Der Schützengraben
1999 - Liebe und Leidenschaft
1999 - Shockers - The Visitor
2000 - Ich träumte von Afrika
2000 - Some Voices
2000 - Hotel Splendide
2001 - Tomb Raider
2002 - Road to Perdition
2002 - Ten Minutes Older - The Cello
2002 - Occasional, Strong
2003 - Die Mutter
2003 - Sylvia
2004 - Liebeswahn
2004 - Layer Cake
2005 - The Jacket
2005 - Fateless – Roman eines Schicksalslosen
2005 - München
2006 - Kaltes Blut – Auf den Spuren von Truman Capote
2006 - James Bond 007 - Casino Royale
2007 - Invasion
2007 - Der Goldene Kompass (The Golden Compass)
2008 - Flashbacks of a Fool
2008 - James Bond 007 - Ein Quantum Trost
2008 - Unbeugsam – Defiance
2011 - Cowboys & Aliens
2011 - Dream House
2011 - Die Abenteuer von Tim und Struppi – Das Geheimnis der Einhorn
2011 - Verblendung
2012 - James Bond 007 - Skyfall
2015 - James Bond 007 - Spectre
Daniel Craig Filme
Daniel Craig Filme
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