Was war wann >> Filmgeschichte >> Biografien >>     >> Brigitte Nielsen

Biografie Brigitte Nielsen Lebenslauf Lebensdaten

Brigitte Nielsen gehört zu den Stars, die nicht zulassen, in Vergessenheit zu geraten, die sich daher auch im Grunde für nichts zu schade sind. So zeigte sie sich live im Fernsehen bei der eigenen Schönheitsoperation ebenso ungeschminkt wie in der Fernsehshow „Das Dschungelcamp“, aus dem sie sogar als Dschungelkönigin hervorging und die Herzen der Zuschauer eroberte. Dabei ist die Blondine ja
eigentlich sowieso nicht zu übersehen, misst sie immerhin ganze 1,82 Meter und kennt die Stars und Sternchen der glamourösen Welt, in der sie selbst einst verkehrte, wenn auch als schickes Accessoire, eine Rolle, mit der sie immer zu kämpfen hatte. Vielleicht bedarf es gerade darum immer wieder einiger Selbstbeweise, um die Höhen und Tiefen ihres eigenen Lebens auszugleichen.
Geboren wurde Nielsen am
15. Juli 1963 in Rødovre in Dänemark. Ihre Mutter arbeitete in einer Bibliothek, der Vater war Ingenieur. Noch in der Schule als „Giraffe“ verspottet, da Nielsen schnell in die Höhe schoss, wusste sie bald, wo lange Beine gefragt waren. Bereits mit sechzehn Jahren packte Nielsen ihre Koffer und zog nach Frankreich, dann weiter nach Italien, um ihre hübschen Proportionen zu vermarkten und als Model zu arbeiten. Designer wie Armani oder Versace waren von ihr angetan, so dass sie nicht nur Aufsehen erregte, sondern auch bald schon ihre erste Filmrolle erhielt, an der Seite von Arnold Schwarzenegger in „Red Sonja“. 1983, noch am Anfang ihrer Modellkarriere stehend, lernte sie Kasper Winding kennen und heiratete ihn. Dieser war Musiker, sie bekamen einen gemeinsamen Sohn und die Ehe hielt genau ein ganzes Jahr. Bald darauf folgte eine weitere Rolle in „Rocky IV“, wobei sich Nielsen auch gleich den Hauptdarsteller Sylvester Stallone schnappte und mit ihm wenige Zeit später vor dem Traualtar stand.
Die Anerkennung, die Nielsen erhielt, blieb eine fragwürdige, dennoch verdiente sie hervorragend. Schlechte Kritiken, Negativpreise und Rollen in zweitklassigen Filmen schienen wirkungslos zu sein, während Nielsen auch in Deutschland eine erstaunliche Popularität erreichte. Daneben war sie immer wieder in der Klatschpresse, die Ehe mit Stallone scheiterte und während der Dreharbeiten des Films „Domino sucht die Liebe“, in dem sie zum ersten Mal eine Hauptrolle spielen durfte, war Nielsen schwanger und erlitt bald darauf eine Fehlgeburt. Auch fand sie immer mehr Trost in Alkohol und Drogen, von denen sie sich 2008 dann mit der neu entdeckten Einnahmequelle von Realityshows befreien wollte, was tatsächlich auch gelang.
Verheiratet war Nielsen etliche Male, von den Affären und Kurzverhältnissen mit z. B. Arnold Schwarzenegger oder Sean Penn einmal abgesehen. Nach Stallone folgte ein Sportler, der Football-
Spieler Mark Gastineau, der sie äußerst brutal behandelte und beinahe in einer Badewanne ertränkte. Nach ihm kamen der Fotograf Sebastian Copeland, der Rennfahrer Raoul Mayer-Ortolani und schließlich der fünfzehn Jahre jüngere Barkeeper Mattia Dessi, mit dem sie glücklich wurde, da er in ihr weniger ein Sexsymbol als eine attraktive und selbstbewusste Frau erkannte.
Weil ihr Leben ein sehr bewegtes war, von dem funkelnden Glamour Hollywoods bis in das in Deutschland ausgestrahlte „Dschungelcamp“ hinabstürzte, wie sie auch eigene Abstürze erlebte, den Tod des eigenen Vaters nicht verkraftete, mit Gebärmutterkrebs und schließlich auch Depressionen zu kämpfen hatte, dass auf der Liste der Erlebnisse ebenfalls ein Selbstmordversuch zu verzeichnen ist, wobei sie sich mit Whiskey und Schlaftabletten das Leben nehmen wollte, beschloss Nielsen schließlich, über all das eine Autobiografie zu schreiben und zeigte sich als kämpferische Frau, die ihr Leben und ihr Glück selbst in die Hand nahm, vom Alkohol wegkam und sich endlich als der Mensch akzeptierte, der sie war. Kein Wunder, dass die Powerfrau heute stark und jung wirkt. Was auch immer sie tut, sie kann gleichfalls darüber lachen.
Brigitte Nielsen Seiten, Steckbrief, Kurzbio etc.
brigittenielsen.com - Die offizielle Brigitte Nielsen Homepage
Autogramm Brigitte Nielsen Autogrammadresse
n.n.V
Movies Brigitte Nielsen Filme
1985 - Red Sonja
1985 - Rocky IV – Der Kampf des Jahrhunderts
1986 - Die City-Cobra
1987 - Beverly Hills Cop II
1988 - Bye Bye Baby
1988 - Domino
1992 - The Double 0 Kid
1992 - Martial Law III – Tödliches Komplott
1992 - Prinzessin Fantaghirò II
1993 - Chained Heat 2 – Exzesse im Frauengefängnis
1993 - Prinzessin Fantaghirò III
1994 - Prinzessin Fantaghirò IV
1995 - Galaxis
1995 - Unter Mordverdacht
1995 - Codename - Silencer
1996 - Snowboard Academy
1996 - Prinzessin Fantaghirò V
1998 - Auf dem Laufsteg ist die Hölle los
2000 - Watership Warrior – Überleben ist Alles
2000 - Doomsdayer
2008 - The Hustle
2009 - Nite Tales- The Series
2010 - Big Money Rustlas
2011 - SOKO Stuttgart
2011 - Ronal der Barbar
2012 - Eldorado
2013 - Exodus


 

Share
Popular Pages