Biografie Dieter Bohlen Lebenslauf Lebensdaten

Die Jugend

Dieter Bohlen wurde am 7. Februar 1954 in Berne, Deutschland geboren. Seine Eltern waren Hans und Edith Bohlen. Er wuchs in Ostfriesland auf, bis die Familie nach Eversen, Oldenburg, zog. Dieter Bohlen interessierte sich schon früh für Musik und bestand erfolgreich sein Abitur. Mit dem Fachwissen, das er auf dem Wirtschaftsgymnasium erwarb, zog er nach Göttingen. Hier erweiterte er sein Wissen noch um die Feinheiten der Betriebswirtschaftslehre. Danach durfte er sich diplomierter Kaufmann nennen – was besonders seine Eltern freute, auf dessen Wunsch hin er das Studium überhaupt begonnen hatte.

Erste Schritte zum Erfolg

Da Bohlen bereits während seiner Schul- und Studienzeit mit Eifer Musik produzierte, entschloss er sich beim „Intersong“-Musikverlag in Hamburg einzusteigen. Hier komponierte
und produzierte er Songs für diverse Schlagermusiker. Zeitweise wirkte er nebenher selbst als Sänger in der Schlagergruppe „Sunday“ mit. 1980 wechselte Bohlen zu Hansa – einer Plattenfirma aus Berlin. In dieser Zeit nahm er auch selbst ein Stück als Solokünstler auf. Sein Synonym war „Steve Benson“. Unter diesem Namen veröffentlichte er seine ersten Singles mit dem Titeln „Don't throw My Love Away“, „Love Takes Time“ und „(You're a Devil With) Angel Blue Eyes“. Keiner der Songs schaffte es in die Top100. Das führte zur Auflösung der Projekte Bohlens. Ab 1982 nahm er mit dem Schlagersänger Thomas Anders einige Songs auf. Aber wie auch schon bei seinen Solostücken setzte sich keine der sechs Singles durch. Nennenswerter Umsatz blieb aus. 1983 schrieb Bohlen das Lied „Mit 17“ für Bernd Clüver, der damit am „Grand Prix Eurovision de la Chanson“ teilnahm. Er schied allerdings mit dem Song als Dritter bei den Vorentscheiden aus. Anders und Bohlen änderten ihren Stil. Ab 1984 nannten sie sich dann „Modern Talking“.

Modern Talking

Man kann bis heute nicht genau sagen, woran es lag, aber Bohlen und Anders trafen diesmal genau ins Schwarze. Sie hielten sich an den Spitzen der afrikanischen, asiatischen und europäischen Hitparaden. Mit den Hits „You’re My Heart, You’re My Soul“, „You Can Win If You Want“, „Cheri Cheri Lady“, „Brother Louie“ und „Atlantis Is Calling“ landete „Modern Talking“ gleich fünf Mal in Folge auf dem ersten Platz der deutschen Single Charts. 1986 schrieb Dieter Bohlen für eine Tatort-Folge den Titel „Midnight Lady“. Auch dieser Song wurde ein Nummer-Eins-Hit. Trotz – oder wegen – dieser Erfolge trennte sich die Band 1987. Bohlen schrieb fortan wieder Musik für andere Künstler und produzierte die Songs. Er trat selbst solistisch nur vereinzelt unter dem Namen „Blue System“ in Erscheinung.
Die 1989 von Bohlen komponierten Liedern für Deutschland und Österreich gewannen die Vorentscheide zum Grand Prix in beiden Ländern. Während der deutsche Interpret Nino de Angelo mit „Flieger“ für Deutschland antrat und auf dem 14. Platz landete, schaffte es der österreichische Kandidat Thomas Forstner mit „Nur ein Lied“ auf den fünften Platz. 1998 fanden sich „Modern Talking“ wieder zusammen und Thomas Anders trat abermals an der Seite von Bohlen an.

DSDS und DSDST

2002 trat Bohlen der Jury von „Deutschland sucht den Superstar“ (DSDS) bei. Dieses größte
deutsche Castingformat auf RTL setzte sich nicht zuletzt wegen Bohlens Kommentaren landesweit durch. Neu errungene Medienpräsenz ermöglichte ihm zahlreiche Werbeverträge bei namhaften Unternehmen wie „Müller Milch“, „S. Oliver“ und der „Deutschen Bahn“. 2003 trennte sich „Modern Talking“ ein weiteres Mal im Streit. Dieter Bohlen veröffentlichte sein Buch „Nichts als die Wahrheit“ und erhielt den Medienpreis „Goldener Eber“. 2005 erschien der satirische Film über Bohlen „Dieter – Der Film“.

Dieter Bohlen privat

Bohlen war von 1983 bis 1989 mit seiner langjährigen Freundin Erika Sauerland verheiratet. Das Paar bekam drei gemeinsame Kinder. Nach der Scheidung ging Bohlen eine Beziehung mit Nadja Abd el Farrag ein, die 1996 beendet wurde. Anschließend heiratete er Verona Feldbusch. Nach einem Monat wurde diese Ehe geschieden. Noch einmal begann Bohlen eine Beziehung mit Nadja Abd el Farrag. Sie dauerte von 1997 bis zum Jahr 2000. Danach lebte Bohlen mit Estefania Küster zusammen. Mit ihr hat Bohlen einen Sohn. Seit dem Herbst ist Dieter Bohlen mit Fatma Carina Walz (*1984) liiert. Im Jahr 2011 wurde eine gemeinsame Tochter geboren und 2013 bekam das Paar noch einen Sohn.
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