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Biografie Bill Ramsey Lebenslauf Lebensdaten
Bill Ramsey - der sympathisch-lockere Deutsch-Amerikaner
Vor wessen Augen taucht nicht, wenn er die Titel "Souvenirs Souvenirs" oder "Pigalle Pigalle" hört, automatisch das Bild von Bill Ramsey auf? Bill Ramsey wurde am
17. April 1931 in Cincinnati, Ohio geboren. Sein vollständiger Name lautete eigentlich William McCreery Ramsey. In Deutschland konnte sich der stets gut gelaunte und pfiffige US-amerikanische Jazz- und Schlagersänger bald ganz oben
etablieren. Ramsey stand auch für Schauspielerei und Journalismus. Den größten Bekanntheitsgrad erlangte er durch seine deutschsprachigen Schlager. Unverwechselbar war und ist seine Stimme und sein sympathischer amerikanischer Akzent.
Seit 1991 lebt er mit seiner mittlerweile vierten Frau Petra, Ärztin und zugleich seine Managerin, in Hamburg. Die deutsche Staatsbürgerschaft besitzt er seit 1984.
Bill Ramsey gehörte bereits in seiner Jugend einer College-Tanzband an. Von 1949 bis 1951 studierte er an der Yale Universität in New Hafen Wirtschaft und Soziologie. Er sang während dessen immer wieder Swing, Blues und Jazz.
Da während der Koreakrise in den USA die Wehrpflicht wieder eingeführt wurde, musste Bill Ramsey in Deutschland seinen Wehrdienst bei der United States Air Force ableisten. Hier trat er ebenfalls in verschiedenen Clubs auf. Bei einem Auftritt im berühmten Jazzkeller in Frankfurt wurde er von einem Mitarbeiter des Soldatensenders AFN entdeckt und wurde als Mitarbeiter für die GI-Betreuung in diesem besonderen Bereich engagiert. Bill Ramsey wurde Chefproduzent. Zwar stand er weiterhin im Dienst der Air Force, jedoch hatte er mehr Zeit für seine Auftritte bei Festivals.
In den Jahren 1953-1954 ist er bei Jazzveranstaltungen mit Paul Kuhn, Kurt Edelhaben, Hans Last und Ernst Mosch zusammen aufgetreten. Nach seiner Entlassung im Jahr 1955 setzte er sein Studium sowohl in Fankfurt als auch in seiner Heimat fort.
Bill Ramsey, auch als "der Mann mit der schwarzen Stimme" bezeichnet, wollte sich als Schlagersänger versuchen. Damit konnte er 1959 in der deutschen Hitparade mit "Wumba, Tumba, Schokoladeneisverkäufer" den vierten Platz erreichen. Mit den beiden Hits "Souvenirs" und "Pigalle, Pigalle"
1961 landete er prompt auf Nummer eins der Hitparade.
Damit war es aber nicht genug. Ramsey spielte in insgesamt 28 Filmen mit. Sein Erfolg brachte ihm, neben unzähligen Fernsehauftritten, Tourneen durch die USA, Europa und Nordafrika ein. Lange Zeit dozierte er an der Hamburger Hochschule Musik und Darstellende Kunst. Die Sendung "Swingtime" wird Freitags von ihm im HR moderiert.
Auch Schlager wie "Go Man Go", "Telefon aus Paris", "Café Oriental", "Zuckerpuppe aus der Bauchtanztruppe" oder "Ohne Krimi geht die Mimi nie ins Bett" und viele andere sind inzwischen zu Evergreens geworden und werden immer noch gerne von Alt und Jung gehört.
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