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Biografie Hannelore Elsner Lebenslauf Lebensdaten

Die deutsche Schauspielerin Hannelore Elsner wurde am 26. 26. Juli 1942 in Burghausen, Bayern geboren und verbrachte ihre vom frühen Tod des Bruders und dem Tuberkulosetod des Vaters überschattete Kindheit in München.
Im Alter von 17 Jahren gab sie ihr Schauspieldebüt, als sie an der Seite von
Freddy Quinn in dem Musikfilm „Freddy unter fremden Sternen“ unter der Regie von Wolfgang Schleif und in Will Trempers
„Die endlose Nacht“ spielte. Dies führte zu weiteren Rollen in Filmen wie „Immer die Mädchen“, „Das Mädchen mit den schmalen Hüften“ oder „Alt Heidelberg“.
Ab 1962 führten sie Theaterengagements nach München an die Kammerspiele und nach Berlin, wo sie am Kurfürstendamm-Theater und am Hebbeltheater auftrat.
Die Arbeit von Hannelore Elsner war in den sechziger Jahren und in den frühen Siebzigern geprägt von zahlreichen Rollen in oberflächlichen Unterhaltungsfilmen wie „Alltoria in Zell am See“, „Die Lümmel von der ersten Bank“, „Pepe, der Paukenschreck“, „Der Willi wird das Kind schon schaukeln“ und „Zum Teufel mit der Penne“ mit Peter Alexander. In dieser Zeit begann sie aber auch, sich langsam für das Charakterfach zu interessieren und ihre Karriere als eine der führenden Fernsehdarstellerinnen in Deutschland zu etablieren. Sie trat in zahlreichen
TV-Serien wie „Das Kriminalmuseum“, „Der Kommissar – Der Tote von Zimmer 17“ oder „Die schöne Marianne“ auf, bevor sie schließlich nach Rollen in „Tatort“, „Schwarzwaldklinik“ oder „Traumschiff“ im Jahr 1994 die Hauptrolle der Lea Sommer in der Kriminalserie „Die Kommissarin“ erhielt, die sie höchst erfolgreich bis zum Jahr 2006 verkörperte. Ihre überzeugende Darstellung der Lea Sommer wurde mit dem Telestar gewürdigt.
Auch in ihren zahlreichen Rollen in Kinofilmen bewies sie immer wieder ihr vielseitiges Talent. Ihre herausragende Darstellung der Hanna Flanders in Oskar Roehlers „Die Unberührbare“ brachte ihr im Jahr 2000 den Deutschen Filmpreis und den Bayerischen Filmpreis als beste Hauptdarstellerin, sowie Auszeichnungen auf den Filmfestivals in Chicago und Istanbul. Zwei Jahre später glänzte sie erneut in
einer herausfordernden Rolle. In „Mein letzter Film“ verkörperte sie unter der Regie von Oliver Hirschbiegel eine alternde Schauspielerin, die vor laufender Kamera ihr Leben Revue passieren lässt. Für den souverän gespielten 90-minütigen Monolog wurde sie mit ihrem zweiten Deutschen Filmpreis ausgezeichnet. Ihre komödiantische Seite zeigte Hannelore Elsner 2005, als sie an der Seite von Henry Hübchen in Dani Levys „Alles auf Zucker“ spielte. Der Film war mit einer Million Kinozuschauern einer der Überraschungserfolge des Jahres und brachte Elsner den Filmpreis in Gold ein. Ihre Leistungen in „Kirschblüten-Hanami“ von Doris Dörrie und Angelina Maccarones „Vivere“ zeigten erneut ihr Talent für anspruchsvolle Rollen in aussagekräftigen Geschichten.
Neben ihrer Schauspielkarriere entwarf sie zusammen mit der Designerin Lucy Meler eine Modekollektion.
Ihre Memoiren veröffentlichte Hannelore Elsner im Jahr 2011 unter dem Titel „Im Überschwang. Aus meinem Leben“.
Hannelore Elsner verstarb am 21. April 2019 im Alter von 76 Jahren.

Hannelore Elsner Seiten, Steckbrief, Kurzbio etc.

n.n.v.

Hannelore Elsner Filme

1959 - Immer die Mädchen
1959 - Freddy unter fremden Sternen
1959 - Alt Heidelberg
1960 - Das Mädchen mit den schmalen Hüften
1961 - Immer wenn es Nacht wird
1962 - Funkstreife Isar 12
1962 - Stahlnetz – Spur 211
1962 - Tante Jutta aus Kalkutta
1963 - Die Nacht des Schreckens
1963 - Allotria in Zell am See
1963 - Ein Alibi zerbricht
1965 - Die fünfte Kolonne – Blumen für Zimmer 19
1966 - Die spanische Fliege
1967 - Das Kriminalmuseum – Die Kiste
1967 - Das Kriminalmuseum – Die Briefmarke
1967 - Herrliche Zeiten im Spessart
1968 - Das Kriminalmuseum – Das Goldstück
1968 - Die Lümmel von der ersten Bank – Zur Hölle mit den Paukern
1968 - Die Lümmel von der ersten Bank – Zum Teufel mit der Penne
1969 - Das Rätsel von Piskov
1969 - Die Lümmel von der ersten Bank – Pepe, der Paukerschreck
1969 - Die Herren mit der weißen Weste
1969 - Der Bettenstudent oder - Was mach' ich mit den Mädchen?
1969 - Der Kommissar – Das Ungeheuer
1969 - Dem Täter auf der Spur – Das Fenster zum Garten
1971 - Hurra, wir sind mal wieder Junggesellen!
1971 - Willi wird das Kind schon schaukeln
1971 - Dreht euch nicht um – der Golem geht rum
1971 - Der Kommissar – Der Tote von Zimmer 17
1972 - Der Stoff, aus dem die Träume sind
1972 - Tatort – Strandgut
1973 - Tod auf der Themse
1973 - Die Reise nach Wien
1973 - Aus dem Leben eines Taugenichts
1974 - Die schöne Marianne
1974 - Die Teufelsschlucht der wilden Wölfe
1975 - Berlinger
1977 - Flucht
1980 - Der grüne Vogel
1980 - Weekend
1983 - Tatort – Peggy hat Angst
1984 - Mann ohne Gedächtnis
1985 - Marie Ward – Zwischen Galgen und Glorie
1985 - Morgengrauen (von Peter Sämann)
1986 - Irgendwie und Sowieso
1987 - Tatort – Tod im Elefantenhaus
1988 - Pizza Express
1989 - Tam Tam oder Wohin die Reise geht
1991 - Der Tod kam als Freund
1993 - Klippen des Todes
1994 - Elfenbein
1994–2006 - Die Kommissarin
1995 - Das Mädchen Rosemarie
1998 - Kai Rabe gegen die Vatikankiller
1998 - Ich schenk dir meinen Mann
1998 - Andrea und Marie
2000 - Die Unberührbare
2001 - Ende der Saison
2001 - Suck my Dick
2001 - Fahr zur Hölle, Schwester
2002 - Mein letzter Film
2002 - Rot und Blau
2003 - Frau fährt, Mann schläft
2003 - Claras Schatz
2005 - Alles auf Zucker!
2005 - Du hast gesagt, dass du mich liebst
2005 - Rauchzeichen
2005 - Die Spielerin
2006 - Nicht alle waren Mörder
2006 - Vivere
2007 - Das Sichtbare und das Unsichtbare
2007 - Mein Herz in Afrika
2007 - Krieg und Frieden
2008 - Kirschblüten – Hanami
2008 - Mein Herz in Chile
2008 - 1½ Ritter – Auf der Suche nach der hinreißenden Herzelinde
2009 - Tortuga – Die unglaubliche Reise der Meeresschildkröte
2009 - Die Bremer Stadtmusikanten
2010 - Zeiten ändern Dich
2010 - Lüg weiter, Liebling
2010 - Alles Liebe
2010 - Hanni & Nanni
2010 - Der letzte Patriarch