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Biografie Barbara Schöne Lebenslauf Lebensdaten

Die Schauspielerin und Sängerin Barbara Schöne wurde am 19. Mai 1947 in Berlin geboren. Ihr Vater Werner Schöne war Szenenbildner, Regisseur und später Ressortleiter beim Sender Freies Berlin.
Bereits im Alter von sechs Jahren hatte Barbara Schöne ihren ersten Auftritt: In einer kleinen Rolle in Shakespeares „Der Widerspenstigen Zähmung“ konnte sie beginnen, Bühnenerfahrungen zu sammeln. Schauspielerin war schon im Verlauf ihrer Schulzeit zu ihrem Berufsziel geworden, zumal sie als Zehnjährige bereits auch ihr erstes Fernsehengagement bekam. Damals spielte sie in dem Drama „Drei leere Räume“ unter dem renommierten Regisseur Hans-Waldemar Bublitz.
Im Alter von 15 Jahren bestand Schöne die Aufnahmeprüfung am renommierten Max-Reinhardt-Seminar, heute die Berliner Universität der Künste. Im Verlauf ihrer Ausbildung hatte sie verschiedene Engagements, so war sie beispielsweise von dem namhaften Regisseur Peter Mosbacher an das Berliner Renaissance-Theater verpflichtet worden. 1967 konnte Barbara Schöne ihren Abschluss am Max-Reinhard-Seminar mit einer Bestnote machen.
Zahlreiche Engagements schlossen sich an, so eine Tournee mit dem Bühnenstück „Ein Mann für Jenny“ an der Seite berühmter Schauspielkollegen. Dabei wurde Barbara Schöne in ganz Deutschland einem breiten Publikum bekannt.
Neben sozialkritischen TV-Rollen führte sie die Karriere weiterhin an Boulevardtheater in München, Berlin und Hamburg. Große Erfolge erzielte sie u. a. in „Der Mann, der sich nicht traut“ von Curth Flatow als Partnerin Georg Thomallas. Danach häuften sich weitere sehr erfolgreiche Engagements und sie spielte der Seite von Inge Meysel, Gustav Knuth, Horst Janson und anderen berühmten deutschen Schauspielern.
Durch ihre Rollen in „SOKO“, „Immer wieder Sonntag“ und „Schillerstraße“ erarbeitete sich Barbara Schöne einen erstklassigen Ruf als unverzichtbarer Bestandteil des Fernsehens in Deutschland. Ihre Fähigkeiten als Chansonnette stellte sie an der Seite von Harald Juhnke u. a. in der Samstagabend-Revue „Musik ist Trumpf“ unter Beweis. Daneben veröffentlichte sie im Verlauf ihrer Karriere zahlreiche Schallplatten mit Liedern und Chansons.
Morgens vor der Kamera und abends auf der Theaterbühne: Zum Ende der 1970er Jahre gehört Barbara Schöne zu Deutschlands meistgebuchten Darstellerinnen. Durch die Verkörperung verschiedenster Charaktere wie berlinernde Bardamen, Dirnen und Mörderinnen oder bezaubernde „Fräuleins“ festigte Barbara Schöne ihr unverwechselbares Renommeé einer großartigen Schauspielerin und Diseuse.
Auf der Kinoleinwand sah man Barbara Schöne im Jahr 2016 in der Kuttner-Dramödie „Mängelexemplar“ und anschließend wieder einmal in einem ZDF-Kriminalfilm. Neben ihrer Arbeit an verschiedenen Hörspielen und an neuen Chansonaufnahmen engagiert sie sich aktiv in der Berliner Aidshilfe.
Barbara Schöne bezeichnet sich als „die Unvollendete“: Die Schauspielerin und Sängerin hat Vielseitigkeit, Disziplin und Fleiß zu ihren beruflichen und privaten Maximen erhoben.


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n.n.v.
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