Lebenslauf Arthur Abraham Biografie

Der Boxer Arthur Abraham wurde unter seinem bürgerlichen Namen Awetik Abrahamjan am 20. Februar 1980 in der armenischen Stadt Jerewan geboren. Als 15-jähriger floh Arthur Abraham gemeinsam mit seiner Familie nach Deutschland. Die vierköpfige Familie fand zunächst im fränkischen Breitengüßbach in einem Asylantenheim Unterschlupf. Später bezog Arthur Abraham gemeinsam mit Bruder Alexander, Mutter Sylvia und Vater Grigor eine Wohnung im Berliner Stadtteil Charlottenburg.
Nach einer abgeschlossenen Schreinerlehre studierte Arthur Internationales Management. Das Studium konnte er im Jahre 2004 erfolgreich beenden. Arthur konnte sich früh für den Sport begeistern. Bereits in seiner Jugend absolvierte er erfolgreiche Radrennen und wurde fränkischer Jugendmeister. Seinen Wehrdienst trat Arthur Abraham gemeinsam mit seinem Bruder in der Heimat Armenien an. Im Jahre 2003 kehrten beide nach Deutschland zurück. Während Bruder Alexander armenischer Staatsbürger blieb, nahm Arthur im Jahre 2006 die deutsche Staatsangehörigkeit an.
Beide Brüder fanden Interesse an Boxsport und waren in einem Bamberger Boxclub aktiv. Später wechselten sie zum 1. FC Nürnberg. Auch für den BC Eichstätt war Arthur Abraham während seiner Laufbahn als Amateur-Boxer aktiv. Von 90 Kämpfen, die er als Amateur bestritt, konnte er 81 als Sieger beenden. Zu den größten sportlichen Erfolgen dieser Ära zählt der Titel des Deutschen Juniorenmeisters im Halbmittelgewicht.
Im Jahre 2003 begann die Kariere Abrahams als Profiboxer. Zuvor waren die Brüder beim Sauerland-Boxstall von Wilfried Sauerland vorstellig geworden. Cheftrainer Ulli Wegner war sehr angetan von Abrahams Leistungen und wurde zu seinem persönlichen Coach. Erstmals als Profi im Ring stand der junge Profiboxer am 17. August 2003. Auf sein Konto gingen bereits anfänglich zahlreiche Siege gegen renommierte Gegner. Dazu zählten Ian Gardner oder Nader Hamdan. Im Jahre 2005 konnte Abraham
den Intercontinental-Titel der WBA erfolgreich verteidigen. Er stand im Ring dem als Favoriten geltenden Briten Howard Eastman gegenüber. Nach einem K.o.-Sieg gegen den Nigerianer Kingsley Ikeke brachte er im Dezember 2005 den IBF-Gürtel an sich.
Nach zwei erfolgreichen Titelverteidigungen gegen den Australier Shannan Taylor und Kofi Jantuah wurde der Kampf gegen dem Kolumbianer Edison Miranda im September 2006 für Arthur Abraham zu einem denkwürdigen Auftritt. Er boxte über acht Runden mit einem beidseitig gebrochenen Unterkiefer und musste in der selben Nacht operiert werden. Der Rückkampf wurde durch technisches K.o. in Runde 4 zugunsten von Abraham entschieden.
Der Wechsel Arthur Abrahams vom Mittelgewicht in die Supermittelgewichtsklasse stellte sich zunächst als wenig Erfolg versprechend heraus. Im Frühjahr und Sommer des Jahres 2012 konnte Abraham jedoch die ersten Siege in dieser Klasse vorweisen. Darunter war der Punktesieg gegen Robert Stieglitz, sowie ein Erfolg gegen den Argentinier Pablo Farais.
Arthur Abraham ist verheiratet und lebt in Berlin. In seiner Freizeit greift der Sportler gern zu einem guten Buch.
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