Biografie Christopher Walken Lebenslauf
Christopher Walken wurde als Tänzer und Schauspieler weltweit bekannt. In mehr als 70 Hollywood-Produktionen stellte er sein Können unter Beweis.
Geboren wurde er als Sohn eines deutschen Bäckers und einer Schottin am 31. März 1943 in New York. Walken hat zwei Brüder, die ihren Lebensunterhalt ebenfalls mit der Schauspielerei verdienen. Mit drei Jahren stand er bereits für Werbefotos vor der Kamera und war in diversen TV-Shows zu sehen. Ein
kleiner Tanzauftritt mit seinem Bruder ließ in ihm schon frühzeitig den Wunsch erwachen, Schauspieler werden zu wollen. Er ließ seitdem keine Gelegenheit aus, bereits in der Schule schauspielerisch zu agieren.
Den Höhepunkt seiner langen Karriere erreichte Walken, dem Jerry Lewis und Dean Martin schon nach dem Tanzauftritt eine große Zukunft prophezeit hatten, im Jahr 1979, als er in der Kategorie „Bester Nebendarsteller“ mit dem Oscar ausgezeichnet wurde. Es handelte sich um den Anti-Kriegsfilm „Die durch die Hölle gehen“, der das Thema des Vietnamkrieges zum Inhalt hatte.
Walkens Movies geht bis auf das Jahr 1966 zurück. Als 26-jähriger hatte er seinen ersten Fernsehauftritt in dem Film „Barfuss in Athen“. Spätestens seit seinem Oscargewinn hatte sich der Schauspieler in den Reihen der Hollywood-Stars etabliert. Er spielte in zahlreichen Welterfolgen an der Seite von Schauspielerkollegen, die ebenfalls zu den besten ihres Fachs gehören. Walken wird gerne als düstere Gestalt in die Filmvorlage integriert. Er ist vor allem in der Lage, Psychosen oder Gewalttätigkeit zu verkörpern. Sein mitunter strenger und gleichermaßen diabolischer Gesichtsausdruck, ist zu seinem Markenzeichen geworden.
Es sind die mystischen oder bösen Rollen, die Walken wie kaum ein anderer zu verkörpern weiß. Einen besseren Erzengel Gabriel hätten Fans in der Trilogie „God’s Army“, die 1995 mit dem ersten Teil startete, kaum erwarten können. Walken versteht es, sein Publikum zu fesseln. Ohne weitere Arrangements ist er in der Lage, alleine durch seine Präsenz, eine unbeschreibliche Spannung aufzubauen. Zuletzt war er im Jahr 2011, für den Film „Dark Horse“, vor der Kamera zu sehen.
Das Privatleben des Ausnahmekünstlers zeigt demgegenüber sehr menschliche Eigenschaften. Im Jahr 1969 heiratete Christopher Walken seine Ehefrau Georgianne Thon. Kennengelernt hatten sich die beiden bei der Musicalveranstaltung zu „West Side Story“. Das Paar hat keine Kinder. Im Vergleich zu einigen seiner Kollegen lebt Walken sein Eheleben seit mehr als vierzig Jahren ohne einen Skandal oder Ausrutscher. Walken bekennt sich zu einem konservativem Leben mit festen Strukturen, wie er in einem Interview bekannt gab.
Am 29. November 1981 hatte Walken einen Segelausflug mit seiner Schauspielkollegin Natalie Wood und ihrem Ehemann unternommen. Die beiden Schauspieler arbeiteten zu diesem Zeitpunkt an dem Film „Projekt Brainstorm“, der 1983 veröffentlicht wurde. Bei jenem Ausflug ereignete sich ein tragischer Unfall, bei dem Natalie Wood ertrank.
Neben der Schauspielerei ist vor allem das Tanzen eine große Leidenschaft von Christopher Walken. Zu Beginn seiner Karriere fühlte er sich vom Tanzen gleichwohl mehr inspiriert als von Schauspiel selbst. Letztendlich entschied er sich aber doch für die Schauspielerei. Mit seinen tänzerischen Fähigkeiten brillierte er jedoch in einigen Theaterproduktionen.
Christopher Walken gehört fest zu Hollywoods elitärer Truppe und mit seinen unzähligen Filmrollen hat er sich schon jetzt selbst ein Denkmal gesetzt.
Christopher Walken Seiten, Steckbrief, Kurzbio etc.

Christopher Walken Filme
1969 - The Three Musketeers
1970 - Der Anderson-Clan
1972 - Ein Draht im Kopf
1976 - Ein Haar in der Suppe
1977 - Der Stadtneurotiker
1978 - Die durch die Hölle gehen
1979 - Tödliche Umarmung
1980 - Heaven’s Gate
1981 - Die Hunde des Krieges
1981 - Tanz in den Wolken
1983 - Dead Zone
1983 - Projekt Brainstorm
1985 - James Bond - Im Angesicht des Todes
1985 - Auf Messers Schneide
1986 - Auf kurze Distanz
1987 - War Zone – Todeszone
1987 - Der gestiefelte Kater
1988 - Milagro – Der Krieg im Bohnenfeld
1988 - Biloxi Blues
1988 - Homeboy
1989 - Die Besucher 
1990 - Der Trost von Fremden
1990 - King of New York – König zwischen Tag und Nacht
1991 - Mc Bain
1991 - Batmans Rückkehr
1992 - Shadow of Murder
1993 - True Romance
1993 - Wayne's World 2
1994 - Liebe und andere Geschäfte
1994 - Pulp Fiction
1995 - Das Leben nach dem Tod in Denver
1995 - God's Army – Die letzte Schlacht
1995 - The Addiction
1995 - Search And Destroy
1995 - Gegen die Zeit
1995 - Wild Side
1996 - Das Begräbnis
1996 - Last Man Standing
1997 - Suicide Kings
1997 - Ärger im Gepäck
1997 - Touch
1997 - Mäusejagd
1998 - God's Army II – Die Prophezeiung
1998 - Trance
1999 - Vendetta – Das Gesetz der Gewalt
1999 - Sleepy Hollow – Köpfe werden rollen
1999 - Eve und der letzte Gentleman
2000 - God's Army III – Die Entscheidung
2000 - Sein letzter Coup
2001 - America's Sweethearts
2001 - Das Halsband der Königin
2001 - Joe Dreck
2002 - Catch Me If You Can
2002 - Grabgeflüster – Liebe versetzt Särge
2002 - Julius Caesar
2002 - Poolhall Junkies
2003 - Kangaroo Jack
2003 - Welcome to the Jungle
2003 - Liebe mit Risiko – Gigli
2004 - Mann unter Feuer
2004 - Neid
2004 - Die Frauen von Stepford
2004 - Spurensuche - Umwege zur Wahrheit
2005 - Romance & Cigarettes
2005 - Die Hochzeits-Crasher
2005 - Domino
2006 - Klick
2006 - Man of the Year
2007 - Hairspray
2007 - Balls of Fury
2008 - Five Dollars a Day
2009 - Bruchreif
2011 - Bulletproof Gangster
2011 - Dark Horse