| Biografie Peter Ramsauer Lebenslauf |
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Der stellvertretende Vorsitzende
der CSU, Peter Ramsauer, wurde
2009 von Kanzlerin
Angela Merkel in ihr Kabinett berufen und steht
seitdem dem Bundesministerium für Verkehr, Bau und
Stadtentwicklung (BMVBS) vor. Im politischen Tagesgeschäft fiel der sich gern bodenständig gebende Doktor-Meister zunächst nicht allzu sehr auf. Zum Erstaunen vieler Beobachter vertritt der in der Vergangenheit eher als Pro-Auto-Fan eingestufte CSU-Mann inzwischen gemäßigt industriekritische und ökologisch orientierte Ansätze, die praktisch unter anderem in der Einrichtung einer eigenen Ministerial-Abteilung für Klima- und Umweltschutzpolitik umgesetzt worden sind. Ramsauers Vorstoß, die Einführung einer PKW-Maut zu überdenken und die Bedeutung der Schiene für den Personenverkehr zu stärken, passt in diese Linie umwelt-korrekter Infrastrukturpolitik. Einer breiteren bundesweiten Öffentlichkeit wurde Ramsauer 2010 als Sprachwahrer bekannt. Der oberste Verkehrspolitiker der Republik hatte gefordert, auf überflüssige und damit schädliche Anglizismen und Denglisch-Begriffe zu verzichten. So sollte überlegt werden, ob zum Beispiel die Entwicklung vom „Fahrscheinschalter“ zum „Ticket Counter“ einen wirklichen Nützlichkeits-Mehrwert darstelle. Auf der Liste von monierten Begriffe, die Ramsauer in seinem Ministerium nicht mehr benutzt wissen wollten, tauchten dann auch Wortschöpfungen wie „Second Level Support für die Hotline" auf. Wie Ramsauer 2011 anlässlich der Verleihung des von einer Sprachzeitschrift vergebenen Preises „Sprachwahrer des Jahres“ betonte, tauchte der Begriff „Laptop“ ( zu ersetzen durch „Klapprechner“) auf seiner Anti-Anglizismen-Liste nicht auf, wenn viele Medien auch das Gegenteil behauptet hätten. |
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