| Biografie B.B.King Lebenslauf Lebensdaten | ||
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Als seine Eltern ihn damals, am 16. September 1925,
in Itta Bena, MS. auf dieser Welt und in ihrer
Familie willkommen hießen, wussten sie nicht, dass
Riley Ben King einmal zu einem der einflussreichsten
Bluesgitarristen und Bluessänger werden würde. Die
Abkürzung "B. B" bedeutet Blues Boy, dieses
Pseudonym benutzte er auch bei dem Radiosender WDIA
als Moderator. Mit bürgerlichem Namen hieß er Riley
B. King und kam als Vierjähriger nach der Trennung
seiner Eltern zu seinen Großeltern nach Kilmichael,
MS., um dort aufzuwachsen. Als Neunjähriger verlor
er seine Mutter. Im Jahr 1940 zog B. B. King nach
Lexington, MS. für zwei Jahre zu seinem Vater, um
anschließend wieder nach Kilmichael zurückzukehren.
Bald führte Ihn sein Weg nach Indiana und von dort
aus im Jahr 1946 nach Memphis, TN. B.B. sang bereits
als Kind und Jugendlicher Gospelmusik, hegte aber
schon zu dieser Zeit eine Vorliebe für Blues,
insbesondere die Bluesmusiker Blind Lemon Jefferson
und Lonnie Johnson wurden zu seinen Vorbildern,
ebenso t-Bone Walker oder Jazzmusiker wie z.B.
Django Reinhardt und Charlie Christian. B. B. King zählte Anfang der 60er Jahre zu den wenigen Bluesmusikern, welche immer noch regelmäßig die R&B Charts belegten. Ein Nummer 2 Hit gelang ihm im Frühjahr 1960 noch einmal mit Sweet Sixteen. Im Januar 1962 ging er einen Vertrag ein mit dem damaligen Major-Label ABC-Paramount, da die Biharis mit einem Trick bis zu 75% der Tantiemen beanspruchen konnten. Seine neue Plattenfirma war jedoch unsicher, welche musikalische Richtung B. B. King vertreten sollte. Da B. B. King mit Leib und Seele Bluesmusiker war, schien ein anderes Genre schier unmöglich. 1965 wurde von ABC-Paramount das Album "Live At The Regal" veröffentlicht und wurde zu einem absoluten Überraschungserfolg. Der Mitschnitt erfolgte im Chicagoer Regal Theater im November 1964 und präsentierte Kings mitreißenden Auftritt vor einem afroamerikanischen Publikum. Gegen Ende 66 und Anfang 67 vollzog sich langsam ein Wandel betreffend der Zusammensetzung des Publikums, denn zum einen kam seine Musik bei immer mehr weißen Jugendlichen erfolgreich an, zum anderen distanzierte sich die afroamerikanische Jugend mehr und mehr vom Blues. Sidney Seidenberg übernahm 1967 das Management für B. B. King mit dem Hauptziel eines neuen Konzeptes, welches B. B. King noch populärer machen sollte. King konnte zwar unter Seidenberg einige Hits landen, musste sich jedoch fast drei Jahre gedulden, bis er mit "The Thrill Is Gone" den größten Hit seiner Laufbahn landen konnte. Im Vorprogramm der Rolling Stones spielte B.B. King neben Ike und Tina Turner. 1970 war er der erste in der Tonight Show auftretende Bluesmusiker und im Oktober desselben Jahres folgte er einer Einladung in die Ed Sullivan Show. Nach dem erfolgreichen Album "The Thril Is Gone" folgte das Album "Indianola Mississippi Seeds", welches gleich drei Hitsingles enthielt ("Chains And Things", "Ask Me No Question"). In den USA ist King Besitzer mehrerer Bluesclubs, in welchen er von Zeit zu Zeit auftritt. Ebenso wurden unter seinem Namen Merchandising-Artikel vermarktet. Er spielte zeitweise in über 200 Konzerten pro Jahr. Seit 2004 tritt B.B. King aus gesundheitlichen Gründen und altersbedingt nur noch selten auf. Seine "Final Farewell Tour" fand im Sommer 2005 durch Europa statt und 2006 trat er sowohl in Europa als auch in den USA erneut auf. B. B. King ist fünfzehnfacher Vater, führte zwei Ehen und war mit insgesamt fünfzehn Frauen liiert. |
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