Die USA übernahmen daraufhin die Weiterführung des
Projekts. Unter der Leitung von Ingenieur John F.
Stevens und später von Colonel George W. Goethals
wurde der Kanalbau wieder aufgenommen. Die größte
Herausforderung war die Kontrolle von Krankheiten,
die durch Mücken übertragen wurden. Unter der
Leitung von Dr. William C. Gorgas gelang es, die
Mückenpopulation zu kontrollieren und die
Krankheiten einzudämmen.
Der Panamakanal wurde schließlich am 15. August 1914
eröffnet. Er revolutionierte den Schiffsverkehr, da
er es ermöglichte, die gefährliche Reise um das Kap
Hoorn zu vermeiden und dadurch die Entfernungen und
Kosten erheblich zu reduzieren.
Die Hoheit über den
Kanal wurde 1999 an Panama übergeben, was zuvor
durch den Torrijos-Carter-Vertrag zwischen den USA
und Panama vereinbart worden war. Heute ist der
Panamakanal eine der wichtigsten Wasserstraßen der
Welt und spielt eine tragende Rolle im globalen
Handel, indem er den Schiffsverkehr zwischen
Atlantik und Pazifik erleichtert. Im Jahr 2024 wurde
von Mexiko eine Bahnlinie in Betrieb genommen, die
dem Panamakanal Konkurrenz machen soll.
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