Dodge Charger 1969

Im Jahre 1966 ließ man den Dodge Charger auf die Strassen der Welt und er gehörte Anfangs noch zur Klasse der sogenannten Muscle Cars. Später wurde jedoch im Zuge neuer Abgasvorschriften die Leistung reduziert, wodurch dieses Modell in die Klasse der sogenannten Personal Luxury Cars fiel. Im Gegensatz zum aktuellen Dodge Charger, welcher vier Türen besitzt, war der Charger der 60er-Jahre und 70er-Jahre ein zweitüriges Coupé. Das 1969er Dodge Charger Modell war bereits die modellgepflegte Version der zweiten Generation, welche durch einen mittig geteilten Kühlergrill und zwei eckigen Heckleuchten, anstatt vier runder Rückleuchten, einige tief greifende Designretuschen erhielt. Mit 5,28m Länge und 1,95m Breite war der Dodge Charger ein sehr großes Auto, welches im Jahre 1969 zudem erstmals mit einem Reihensechszylinder mit 2,8 Litern Hubraum bestellt werden konnte. Von diesem Modell mit dem kleinen Sechszylinder wurden jedoch nur 500 Stück verkauft, weshalb er sich als absoluter Flop erwies. Außerdem wurden am anderen Ende der Fahnenstange ein Charger 500 sowie ein Charger Daytona angeboten, letzterer mit Schlafaugen und einem für damalige Verhältnisse sensationellen CW-Wert von 0,28. Diese beiden Modelle wurden speziell für den Rennsport entwickelt, wobei der Charger 500 mit dem 426 Hemi- oder dem 440 Magnum-Motor auf dem freien Markt angeboten wurde. Der Daytona wurde ebenfalls mit diesen beiden Motorisierungen angeboten, es wurden jedoch nur 505 Exemplare von diesem Modell gebaut. Ein eklatanter Nachteil des Designs war, dass der Motor bereits bei geringen Geschwindigkeiten überhitzte und der Fahrtwind nicht ausreichte, da die Front aus aerodynamischen Gründen keinen Kühlergrill oder sonstige Lufteinlässe besaß.
Ein Import eines 1969er-Charger ist aus heutiger Sicht kein Problem und im Internet finden sich Online-Rechner für Selbstimporte von US-amerikanischen Fahrzeugen, welche eine ziemlich genaue Kalkulation der erforderlichen Kosten ermöglichen. Sehr gut erhaltene Dodge Charger von 1969 sind rar, weshalb sich der Preis in Deutschland schon einmal auf gut 40.000 Euro belaufen kann, wenn man ein solches Modell sein eigen nennen möchte.
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