Biografie Maria Simon Lebenslauf Lebensdaten

Die deutsche Theater-, Film- und Fernsehschauspielerin Maria Simon ist spätestens seit ihrer Mitwirkung in dem 2003 uraufgeführten Publikumserfolg „Goodbye, Lenin!“ ein bekanntes TV- und Kino-Gesicht geworden. Ihre Popularität wurde durch die Übernahme der Hauptrolle einer „Polizeiruf 110“-Kommissarin 2011 weiter gefestigt.
Die am
6. Februar 1976 in Leipzig als zweite Tochter einer aus Kasachstan stammenden sowjetischen Wissenschaftlerin mit jüdischen Wurzeln und eines DDR-Computerfachmanns
geborene Maria Simon verbrachte vier Jahre ihre Kindheit in der Obhut ihrer Großeltern in Leipzig. Ihre Eltern lebten damals in New York, wo der Vater bei der UNO arbeitete. Maria Simon und ihre Schwester Susanna Simon (geb. 1968), die ebenfalls als Schauspielerin bekannt geworden ist, durften nicht mit in die USA reisen. Der DDR-Staat wollte sich so vergewissern, dass die Eltern aus Rücksicht auf ihre Kinder nicht „republikflüchtig“ werden würden.
Nach dem Fall der Mauer zog Maria Simon zu ihren Eltern und besuchte die New Yorker UNO-Schule. Dem Abitur folgte die Ausbildung zur Schauspielerin an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ in Berlin. Lade gehörte in den 1980er Jahren zur DDR-Punkszene (Band „Planlos“) und knüpfte auch nach der Wende an diese Vergangenheit an. Zusammen mit seiner Ehefrau gründete er die Gruppe „Ret Marut“ (Pseudonym des nonkonformistischen Schriftstellers B. Traven). Das politisch bewusste Ehepaar schuf sich mit ihrer von ihnen als „Weltverbesserungsrock“ bezeichneten Musik künstlerisch ein zweites Standbein.
Neben Musik und Familie blieb aber die von Maria Simon nüchtern vor allem als Möglichkeit, nicht auf Hartz IV angewiesen zu sein, angesehene Schauspielerei wichtiges Element im Leben der in Berlin-Pankow mit Mann und Kindern in einer umgebauten Kirche lebenden Künstlerin.
Bereits in dem 1999 gedrehten schweizerischen Kinofilm „Zornige Küsse“ konnte sie in der Rolle der minderjährigen Lea an der Seite des einen katholischen Priesters darstellenden Jürgen Vogel die Kritik von ihrer eindringlichen Präsenz überzeugen. 2003 erhielt Maria Simon den Max-Ophüls-Preis als beste Nachwuchsschauspielerin. Neben anspruchsvollen Aufgaben wie die der Russisch-Übersetzerin Sonja in dem viel beachteten Episodenwerk „Lichter“ (2003) oder neben Daniel Brühl als Ariane Kerner in der DDR-Wende-Tragikomödie „Goodbye, Lenin!“ (2003) sah man Maria Simon auch gelegentlich in gefälligerer TV-Kost. Ihr Talent konnte sie dagegen eindrucksvoll unter anderem in dem Fernsehfilm „Kleine Schwester“ (2004), als Feldjägerin in „Kongo“ (2010), in dem Krimi „Die Tote im Moorwald“ (2011) und in dem Dorf-Drama „Tod an der Ostsee“ (2013) unter Beweis stellen.
Mit der Übernahme der Rolle der brandenburgischen „Polizeiruf 110“-Kommissarin Olga Lenski, die 2011 an die Seite von Hauptmeister Horst Krause (gespielt vom gleichnamigen Schauspieler) gestellt wurde, stieg Maria Simon in die Liga der ARD-Serienstars auf.

Maria Simon privat

Zu Maria Simons Abschlussjahrgang 1999 gehörte auch der Schauspielkollege Devid Striesow, der sie 1998 zur Mutter eines Sohnes machte. 2005, 2007 sowie 2011 bekam sie drei weitere Söhne von dem Regisseur und Schauspieler Bernd Michael Lade (geb. 1964) („Karniggels“, „Tatort“), den sie 2003 geheiratet hatte. Maria Simon lebt in Berlin.
Maria Simon Seiten, Steckbrief, Kurzbio etc.
Autogramm Maria Simon Autogrammadresse
Maria Simon - c/o Agentur Astrid Rahn  - Bölschestr. 68  - 12587 Berlin
Filmografie Maria Simon Filme
1999 - Zornige Küsse
2000 - Amerika
2000 - Mord im Swingerclub
2001 - Mein langsames Leben
2001 - Verbotene Küsse
2001 - Jonathans Liebe
2002 - Erste Ehe
2002 - Meine Tochter ist keine Mörderin
2003 - Good Bye, Lenin! 
2003 - Lichter
2003 - Spurlos – Ein Baby verschwindet
2003 - Fast perfekt verlobt
2003 - Luther
2004 - Carola Stern – Doppelleben
2004 - Kleine Schwester
2005 - Die Pathologin
2006 - Nicht alle waren Mörder
2006 - Nichts als Gespenster
2006 - Fürchte dich nicht
2008 - Tod in der Eifel
2009 - Die Gräfin
2009 - Romeo und Jutta
2009 - Zivilcourage
2010 - Masserberg
2010 - Glückliche Fügung
2010 - Kongo
2010 - Es war einer von uns
2011 - Polizeiruf 110


 

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