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Roman Herzog – Ein Ruck ging durch Deutschland

Von 1994 bis 1999 war der CDU-Politiker Roman Herzog der siebente Bundespräsident der Bundesrepublik Deutschland. Er starb am 10. Januar 2017 im Alter von 82 Jahren. Der Altbundespräsident war am 5. April 1934 in Landshut (Bayern) geboren worden. Zunächst machte er sich einen Namen als Jurist und Präsident des Bundesverfassungsgerichts, bevor er seine politische Laufbahn einschlug. Besonders in Erinnerung bleibt seine Rede von 1997, in der er davon sprach, dass ein Ruck durch Deutschland gehen müsste. Damit hatte sich Herzog gegen die Reformmüdigkeit gewandt.
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60 Jahre Frank-Walter Steinmeier

Der SPD-Politiker Frank-Walter Steinmeier war von 2003 bis 2009 Bundesaußenminister und hat dieses Amt seit 2013 erneut inne. Er war von 2009 bis 2013 SPD-Fraktionsvorsitzender und unterlag 2009 als Kanzlerkandidat seiner Partei bei den Bundestagswahlen. Geboren wurde der Politiker am 5. Januar 1956 in Detmold. Steinmeier feiert 2016 seinen 60. Geburtstag.
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Angela Merkel – Zehn Jahre Bundeskanzlerin

Es war ein historischer Tag, dieser 22. November 2005, als zum ersten Mal eine Frau an die Spitze der Bundesregierung gewählt wurde. Die promovierte Physikerin Angela Merkel ist inzwischen seit zehn Jahren Bundeskanzlerin und hat sich nationale und internationale Achtung erarbeitet. Mit ihr kam zum zweiten Mal in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland eine Große Koalition aus CDU und SPD zustande. In ihre Regierungszeit fallen aber auch fünf Millionen Arbeitslose und erschreckend hohe Staatsschulden.
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Helmut Schmidt – Die letzte Zigarette

Der Altkanzler Helmut Schmidt, der von 1974 bis 1982 als fünfter Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland im Amt war, starb am 10. November 2015 im Alter von 96 Jahren in Hamburg. Seine politische Laufbahn hatte 1961 als Senator der Polizeibehörde seiner Geburtsstadt Hamburg begonnen. Von 1983 bis 2015 war Schmidt Mitherausgeber der Wochenzeitung „Die Zeit“. 2005 wurde Helmut Schmidt in einer Umfrage von Emnid als beliebtester Politiker der jüngeren deutschen Geschichte ermittelt. Seinem Wunsch zufolge war Helmut Schmidt zuhause gestorben.
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Franz Josef Strauß – ein politischer König Bayerns

Der CSU-Politiker Franz Josef Strauß, der zwischen 1953 und 1969 Minister in verschiedenen Ministerien und von 1978 bis 1988 Ministerpräsident des Freistaates Bayerns war, hatte nicht nur Freunde in den eigenen Reihen. Dennoch war er ein ausgesprochen geachteter Mann, der jedoch nie den Weg in die Bundesregierung fand. Für Bayern jedoch war eine politische Ikone. Er starb am 3. Oktober 1988 in Regensburg, ein Jahr vor dem Mauerfall. Geboren wurde Strauß am 6. September 1915 in München. Im Jahr 2015 jährt sich sein Geburtstag zum 100. Mal.
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Selbstmord statt Strafe – vor 70 Jahren starb Adolf Hitler

Der Zweite Weltkrieg war verloren. Das hatte sich bereits zu Beginn des Jahres 1945 abgezeichnet. Unaufhaltsam waren die Truppen der Alliierten vorangerückt. Von Hitler hatte man im deutschen Volk kaum noch etwas gehört, denn der Führer saß im Bunker der Berliner Reichskanzlei im Kreise seiner engsten Vertrauten und hatte diesen Bunker seit Januar nicht mehr verlassen. Am 29. April 1945 ehelichte Hitler seine langjährige Gefährtin Eva Braun und einen Tag später, am 30. April 1945, schieden beide durch Selbstmord aus dem Leben. Hitler hatte sich damit allen Konsequenzen, die ihm als Kriegsverbrecher drohten, entzogen. Der Todestag jährt sich 2015 zum 70. Mal.
| Adolf Hitler Biografie | Eva Braun Biografie |

200 Jahre Eiserner Kanzler – Otto von Bismarck

Sein Name ist im kollektiven Gedächtnis verankert, nicht zuletzt mit dem Beinamen der „Eiserne Kanzler“. Im April jährt sich Otto von Bismarcks Geburtstag zum 200. Mal. Der Politiker, der preußischer Ministerpräsident, Bundeskanzler des Norddeutschen Bundes und von 1871 bis 1890 der erste Reichskanzler des Deutschen Reiches gewesen war, hatte im Deutsch-Französischen Krieg (1870/71) als treibende Kraft zur Lösung der deutschen Frage im kleindeutschen Sinne beigetragen und die Gründung des Deutschen Reiches vorangetrieben. Seinen Beinamen als „Eiserner Kanzler“ erhielt er im Volksmund, weil er, der eigentlich das Primat der Monarchie bevorzugte, das neu geschaffene Reich politisch entscheidend bestimmte und in der Außenpolitik strikt auf einen Mächte-Ausgleich in Europa drängte. Bismarck setzte auf Bündnispolitik. Auf Bismarck gehen innenpolitische Reformen zurück, die noch heute im Großen und Ganzen aktuell sind, beispielsweise die Einführung der Zivilehe. Eine seiner besonderen Reformen war die Schaffung des Sozialversicherungssystems.
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Der 100. Geburtstag von Willy Brandt

Der charismatische Politiker Willy Brandt, dem die SPD gewissermaßen in die Wiege gelegt worden war, dem die Frauen huldigten, den seine Gegner für so gefährlich hielten, dass sie öffentlich auf dessen uneheliche Geburt hinweisen, um ihm zu schaden und der seit 1964 für 23 Jahre das Amt des Bundesvorsitzenden seiner Partei ausfüllte; dieser Mann regierte West-Berlin, amtierte als Bundesaußenminister und von 1969 bis 1974 war Willy Brandt der vierte Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland. Die Guillaume-Affäre brachte den Politiker zu Fall. Er trat zurück und engagierte sich neu – in der Sozialistischen Internationale, deren Vorsitzender er von 1976 bis 1992 gewesen war, unterdessen sein Parteigenosse, Helmut Schmidt, die Nachfolge als Bundeskanzler antrat.
Am 18. Dezember wäre Willy Brandt 100 Jahre alt geworden.
| Willy Brandt Biografie | Geschichte der SPD |

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