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Muslimische Hetze in Deutschland und Unruhen im Irak

November 2013
Während es im Irak immer noch keine landeseigene, legitime Regierung gab und es nach wie vor zu Übergriffen kam, wurde in Deutschland ein Mitglied der CDU-Fraktionsführung aus dem Führungsgremium ausgeschlossen, weil dessen antisemitischen Äußerungen Unmut in politischen Kreisen und in den Medien nach sich gezogen hatten. So kam der Politiker Hohmann zu sehr umstrittenem Ruhm. Echten Ruhm konnte indes der Schauspieler Arnold Schwarzenegger einheimsen. Der „Terminator“ musste sich nun als Politiker im US-Bundesstaat Kalifornien bewähren. Ein Schauspieler als Gouverneur? Einen Präsidenten hatte das Land ja bereits hinter sich. Dem Ruf, ein Land der unbegrenzten Möglichkeiten zu sein, machen die USA damit wieder einmal alle Ehre.
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Wichtige Ereignisse im November 2003
1. November
Allerheiligen
1. November
Der französische Finanzexperte Jean-Claude Trichet wurde neuer Präsident der Europäischen Zentralbank (EZB). Er beabsichtigte, die Linie seines Vorgängers, des Niederländers Wim Duisenberg, fortzusetzen.
1. November
Gegen die Sozialreformen der rot-grünen Regierung demonstrierten in Berlin etwa 100.000 Menschen. Der Protest richtete sich gegen die von den Demonstranten als „Sozialkahlschlag“ bezeichnete Reform-Agenda der Bundesregierung. Ursprünglich hatten die Veranstalter nur mit 20.000 Teilnehmern gerechnet.
1. November
Bei einer Explosion in einem Wohnhaus in Wiesbaden kamen zwei Frauen und ein Baby ums Leben. Sie hatten nur noch tot aus dem zerstörten Haus geborgen werden können. Angenommen wurde, dass ein Ölofen fälschlicherweise mit Super-Benzin befeuert worden war, was zu dem Unglück geführt hatte.
1. November
Der thüringische Ministerpräsident Dieter Althaus trat die Nachfolge im Amt als neuer Präsident des Bundesrates an. Sein Vorgänger war der Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt, Wolfgang Böhmer, gewesen.
2. November
In Georgien fanden zum dritten Mal Parlamentswahlen statt. Die Wahlen wurden von Wahlbetrug und von Wahlfälschung überschattet. Unter anderem wurde wegen des Fehlens von Wahlberechtigten auf den Wählerlisten und der langen Wartezeiten vor den Wahllokalen eine ordentliche Durchführung der Wahl bezweifelt.
2. November
Am Morgen wurde in der irakischen Hauptstadt Bagdad ein Hubschrauber der US-Armee abgeschossen. Es kamen 15 Soldaten ums Leben, weitere 21 wurden verletzt, von denen einer noch an seinen Verletzungen starb.
2. November
Eine Springflut auf der indonesischen Insel Sumatra tötete mindestens 101 Menschen. Mehr als 100 Personen wurden noch vermisst, von denen angenommen wurde, dass sie ebenfalls ums Leben gekommen waren.
2. November
In Durham im US-amerikanischen Staat New Hampshire wurde Gene Robinson zum Bischof geweiht. In der Geschichte der anglikanischen Kirche füllte damit erstmals ein bekennender Homosexueller dieses Amt aus. Kritik wurde seitens der konservativen Teile laut.
3. November
In Israel wurde das öffentliche Leben durch einen Generalstreik stark beeinträchtigt. Die Gewerkschaften hatten zu diesem Streik aufgerufen, um damit gegen die Sparmaßnahmen der Regierung von Ariel Scharon zu protestieren. Ein Arbeitgericht hatte nur einen vierstündigen Streik erlaubt.
3. November
In Palästina hat die Hamas gegenüber dem palästinensischen Ministerpräsidenten Ahmad Qurai das Zugeständnis gemacht, zukünftig möglicherweise die Zivilbevölkerung zu verschonen. An den gezielten Tötungen der israelischen Armee waren die früheren Waffenstillstandsvereinbarungen gescheitert.
3. November
Von der Regierung in Afghanistan wurde der Entwurf für eine neue Verfassung vorgelegt. Er sah unter anderem den Namen „Islamische Republik Afghanistan“ vor. Der Entwurf musste nun noch von der Loja Dschirga ratifiziert werden.
3. November
Saudische Einheiten gingen in Mekka in einer Polizeiaktion gegen Terrorverdächtige vor, die wahrscheinlich während des Ramadan einen Anschlag auf die heilige Stätten geplant hatten. Bei der Aktion kamen zwei Menschen ums Leben.
4. November
Das US-amerikanische Netzwerk-Unternehmen „Novell“ gab die Übernahme der „SuSE Linux AG“ zum Preis von 210 Millionen US-Dollar bekannt. Bis zum Februar 2004 solle die Transaktion abgeschlossen sein. Damit würde „Novell“ einer der weltweit größten Anbieter für Lösungen um das freie Betriebssystem Linux sein.
4. November
In der georgischen Hauptstadt Tiflis demonstrierten etwa 10.000 Menschen gegen den schleppenden Verlauf bei der Stimmenauszählung von der am Wochenende abgehaltenen Wahl. Die Menschen befürchteten Manipulation, da auch die in Umfragen abgeschlagene Regierungspartei bei den vorläufigen Auszählungen vorne liegen würde.
4. November
Im deutschen Bundesland Hessen demonstrierten mehr als 10.000 Menschen gegen den Sparkurs des hessischen Ministerpräsidenten Roland Koch.
4. November
Gegen die Privatisierung der Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) und gegen gesetzliche Änderungen der Dienstverträge demonstrierten die Mitarbeiter der ÖBB mit einem Warnstreik von 9 bis 12 Uhr.
5. November
Der Staatspräsident von Litauen, Rolandas Paksas, weilte zu einem Besuch in Deutschland.
5. November
Solange sich die Sicherheitslage im Irak sich nicht verbessere, werde die Türkei keine Truppen in den Irak schicken. Das wurde seitens der Regierung bekannt gegeben.
5. November
Seit Tagen verzeichneten Astronomen eine extreme Sonnenaktivität mit den heftigsten Flares (Sonneneruptionen), die je beobachtet wurden. Die Folge war der Ausfall mehrerer Satelliten. In Skandinavien kam es zu Stromausfällen. Die Besatzung der Internationalen Raumstation (ISS) wurde in den am besten abgeschirmten Teil der Station verlegt.


6. November
In einem Asylbewerberheim in der Stadt Sonneberg (Thüringen) war ein Brand gelegt worden. Der Brandstifter blieb bislang unbekannt.
6. November
Ein weiterer CDU-Abgeordneter des Bundestages verursachte einen Skandal mit seiner Äußerung, dass eher „Muslimen der Arm abfault, als dass sie bei der CDU ein Kreuz machen“.
6. November
Der Rechtsausschuss der UNO entschied sich gegen eine Entscheidung zum Thema Klonverbot. Dies hatte die Stimme der Bundesregierung ermöglicht, die sich damit nach Kommentatoren-Ansicht gegen eine ausdrückliche Entscheidung des Bundestages stellte.
6. November
Die Zahl der im Irak getöteten US-Soldaten wurde von Associated Press mit 2.664 angegeben. Es starben außerdem insgesamt 117 britische, 32 italienische, 18 ukrainische, 17 polnische, 13 bulgarische und elf spanische Soldaten.
6. November
Der Politiker Michael Howard wurde Vorsitzender der Konservativen Partei in Großbritannien.
7. November
In der philippinischen Hauptstadt Manila hatten Unbekannte den Flughafen-Tower unter ihre Kontrolle gebracht.
8. November
In Riad, der Hauptstadt Saudi-Arabiens, wurde in der Nacht zum Sonntag ein schwerer Sprengstoffanschlag in einem Wohngebiet verübt. Dabei waren 122 Menschen verletzt worden. Elf Menschen kamen ums Leben. Der Anschlag war von einem Selbstmordattentäter in einem Auto ausgeführt worden. Die Regierung Saudi-Arabiens und der USA vermuteten die Terrororganisation Al-Qaida hinter dem Anschlag.
8. November
Bislang waren im Irak 260 Massengräber entdeckt worden, die die Überreste von mindestens 300.000 Opfern des Regimes von Saddam Hussein beinhalteten.
8. November
Das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) schloss aufgrund der Sicherheitslage im Irak seine dortigen Büros in Basra und in Bagdad.
9. November
Die regierende Liberaldemokratische Partei (LDP) in Japan musste bei den Unterhauswahlen Verluste hinnehmen. Sie hatte nicht mehr die absolute Mehrheit der Sitze im Unterhaus. Mit zwei kleineren Parteien könnte sie jedoch die Regierungskoalition fortsetzen. Die oppositionelle Demokratische Partei konnte für sich große Stimmengewinne verbuchen.
9. November
Um 6:30 Uhr hatte etwa ein Dutzend Atomkraftgegner der Umweltschutzorganisation Robin Wood den Turm des Erkundungslagers in Gorleben (Niedersachsen) besetzt. Sie forderten, die Castor-Transporte zu stoppen, eine endgültige Absage an ein atomares Endlager Gorleben und den sofortigen Atomausstieg. Zu jenem Zeitpunkt war die Polizei schon in großer Präsenz wegen des bevorstehenden Castor-Transportes auf dem Gelände des Bergwerks einquartiert gewesen. Sie hatte aber die Aktion nicht verhindern können. Nach ca. zwölf Stunden beendeten die Aktivisten ihre Aktion.
10. November
Die Welthandelsorganisation (WTO, World Trade Organisation) erklärte die Stahlzölle für unrechtmäßig, die von den USA erhoben worden waren. Insbesondere die Europäische Union hatte gegen die Zölle protestiert.
11. November
Die CDU-Fraktionsführung hatte den Ausschluss Martin Hohmanns erwogen, der am 6. November mit einer Äußerung gegen Muslime in die Kritik geraten war. Gleichzeitig kündigte Roland Koch Hohmann Ausschluss aus der Partei an. Dagegen kam es im Internetforum der CDU zu scharfen Protesten.
11. November
Der Getränkehersteller „Birresborner Phönix Sprudel“ musste schließen. Grund waren verunreinigte Quellen. Alle Angestellten verloren ihren Arbeitsplatz.
11. November
Wegen technischer Probleme konnte das geplante, satellitengestützte Autobahnmaut-System nicht planmäßig seinen Betrieb aufnehmen. Die Einführung musste auf das dritte Quartal 2004 verschoben werden.
12. November
Die Winternothilfe in Afghanistan wurde vom deutschen Auswärtigen Amt mit 1,2 Millionen Euro unterstützt.
12. November
Das Briefmonopol blieb aufgrund der Erklärung des Bundesverfassungsgerichtes Karlsruhe, dass es nicht verfassungswidrig sei, bestehen. Die Frist bis 2007 wurde nicht aufgehoben.
12. November
Mindestens 25 Menschen kamen ums Leben bei einem Anschlag auf das italienische Hauptquartier in Nassirijah im Irak. Es handelte sich bei den Todesopfern um 17 Italiener und acht irakische Zivilisten. Außerdem gab es bei dem Anschlag mehr als 70 Verletzte. Es war der größte Anschlag gegen Verbündete der Vereinigten Staaten seit Kriegsende im Irak.
12. November
In Straßburg entschied der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte, dass die Auflösung der Sozialistischen türkischen Partei (STP) im November 1993 der Meinungsfreiheit widersprochen hätte.
13. November
Aus Japan wurden nun doch keine Truppen in den Irak geschickt, die beim Wiederaufbau des Landes hätten helfen sollen. Hingegen hielt Portugal an dem Plan fest, 128 Polizisten als Ausbilder in den Irak zu entsenden.
13. November
Schneller als ursprünglich vorgesehen wollten die USA die Oberhoheit über den Irak an demokratisch legitimierte Volksvertreter abgeben. Schon innerhalb der kommenden sechs Monate sollen Wahlen stattfinden. Grund für diese Planänderung waren die zahlreichen Anschläge des letzten halben Jahres. International war diese Änderung als Antwort der Vereinigten Staaten auf die Anschläge angesehen worden.
13. November
Wie auch andere Opfergruppen zuvor sollten nun auch homosexuelle Opfer des Nationalsozialismus ein bundesdeutsches Denkmal bekommen. Gegen die Stimmen der Union hatte dies der Kulturausschuss des Bundestages beschlossen. Für die Gestaltung eines solchen Denkmals wurde ein künstlerischer Wettbewerb ausgeschrieben. Mit der Errichtung eines offiziellen Mahnmals gäbe es in der Hauptstadt drei Gedenkstätten für homosexuelle Opfer des NS-Regimes.
14. November
Aufgrund seiner als antisemitisch eingestuften Äußerungen wurde der CDU-Bundestagsabgeordnete Martin Hohmann aus der Bundestagsfraktion ausgeschlossen.
14. November
In Stade (Niedersachsen) wurde das Atomkraftwerk stillgelegt. Damit begann früher als erwartet der vereinbarte Atomausstieg. Wegen seiner Unrentabilität schlug e.on die Restmenge des Stromes auf andere Atomkraftwerke um.
14. November
Die Bahn in Österreich nahm nach dem am Mittwoch begonnen Streik der ÖBB (Österreichische Bundesbahnen) gegen die geplanten Änderungen der Dienstverträge den Betrieb wieder auf.
14. November
Rund 40.000 Globalisierungsgegner nahmen am zweiten Europäischen Sozialforum in der französischen Hauptstadt Paris teil.
15. November
Im Zentrum von Istanbul (Türkei) kamen bei zwei Anschlägen mit Autobomben auf Synagogen wurden 22 Menschen ums Leben. Mehr als 300 Menschen wurden verletzt. Die Front der Kämpfer für den Islamischen Großen Osten bekannte sich zu den Anschlägen. Allerdings wurde seitens der Behörden Al-Qaida hinter den Anschlägen vermutet.
15. November
In der Hafenstadt St. Nazaire (Frankreich) kam es bei dem Luxusschiff „Queen Mary II“ zu einem folgenschweren Unglück. Beim Zusammenbruch der Landungsbrücke zur „Queen Mary II“ kamen 16 Menschen ums Leben. Es wurden 32 weitere Personen verletzt. Die Opfer des Unglücks waren Angehörige der Arbeiter, die das unfertige Schiff besichtigen wollten. Unter den Opfern befanden sich viele Kinder.
15. November
Bei einem Gefecht mit irakischen Widerstandskämpfern in der irakischen Stadt Mosul stießen zwei Hubschrauber der US-Armee zusammen, nachdem auf sie gefeuert worden war. Dabei kamen 17 Soldaten ums Leben.
16. November
Auch im dritten Anlauf scheiterten die Präsidentenwahl in Serbien, da bei einer Wahlbeteiligung von 38 Prozent die erforderlichen 50 Prozent klar verfehlt wurden. Von den Wahlberechtigten stimmten 18 Prozent für den rechtsgerichteten Tomislay Nikolić und 14 Prozent für Dragoljub Micunović. Die Wahl wird zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal abgehalten werden.
16. November
VOLKSTRAUERTAG
16. November
In Porto (Portugal) eröffnete die neue Heimstätte für die Spiele des FC Porto, das Estádio do Dragão.
17. November
In Sacramento (US-Bundesstaat Kalifornien) wurde Arnold Schwarzenegger als 38. Gouverneur von Kalifornien in sein Amt eingeführt.
18. November
Zu einem dreitägigen Besuch traf US-Präsident George W. Bush in der britischen Hauptstadt London ein. Sein Besuch wurde von zahlreichen Protesten begleitet.
18. November
In der Republik Kongo war es zu einem erneuten Ausbruch der Krankheit Ebola gekommen, wie die Weltgesundheitsorganisation bestätigte. Bereits elf Menschen waren schon gestorben. Es standen 105 Menschen unter Beobachtung. Ebola ist eine bisher unheilbare Krankheit.
18. November
Das Finale des Masters Cup in Houston (US-Bundesstaat Texas) gewann Roger Federer gegen André Agassi.
19. November
Bei Michael Jackson wurde in Santa Barbara (US-Bundesstaat Kalifornien) in dessen Neverland-Ranch eine Hausdurchsuchung von der Polizei durchgeführt und ein Haftbefehl gegen den Popstar erlassen. Jackson wurde Kindesmissbrauch in mehreren Fällen vorgeworfen.
20. November
Mindestens 27 Menschen wurden bei zwei Anschlägen mit Autobomben auf das britische Konsulat in Istanbul (Türkei) getötet. Mehr als 450 Menschen wurden verletzt. Unter den Todesopfern hatte sich der britische Generalkonsul Roger Short befunden. Trotz des Bekenntnisses der Front der Kämpfer für den Islamischen Großen Osten vermuteten die Behörden Al-Qaida hinter den Anschlägen.
20. November
Der US-amerikanische Chip-Hersteller AMD gab bekannt, dass er eine zweite Fabrik errichten werde. Gegen die Konkurrenz aus USA, aus Singapur und aus Osteuropa hatte sich die Elbmetropole Dresden durchgesetzt. Damit wird die Stadt zum wichtigsten Standort für die Produktion von Halbleiterbausteinen in Europa. Ausschlaggebend für die Entscheidung von AMD waren die guten Erfahrungen mit seiner ersten Dresdner Fabrik und vor allem die Ausbildung und die hohe Motivation der Belegschaft.
20. November
In der Innenstadt der britischen Hauptstadt London demonstrierten weit mehr als 100.000 Menschen gegen den Staatsbesuch des US-Präsidenten George W. Bush.
21. November
Unmittelbar nach dem Freitagsgebet wurde in Parbhani im westindischen Bundesstaat Maharashtra ein Bombenanschlag auf eine Moschee verübt. Es wurden dabei mehr als 20 Menschen verletzt.
21. November
In der irakischen Hauptstadt Bagdad wurden das Ölministerium und zwei Hotels mit zehn Raketen beschossen. Ein US-Soldat kam bei einem Anschlag auf einen US-Konvoi ums Leben.
22. November
In der georgischen Hauptstadt Tiflis kam es bei der ersten Parlamentssitzung nach den umstrittenen Wahlen zu einem Sturm von Demonstranten auf das Parlamentsgebäude. Vorab hatten sich etwa 25.000 Demonstranten vor dem Gebäude zusammengefunden und den Rücktritt des Präsidenten Eduard Schewardnadse gefordert.
22. November
In der irakischen Stadt Chan Bani Saad (nördlich von Bagdad) wurden am Morgen fünf irakische Polizisten und fünf Zivilisten bei einem Sprengstoffanschlag mit einer Autobombe getötet. Dreizehn weitere Personen wurden verletzt. In Baquba hatte es ebenfalls einen Bombenanschlag gegeben, bei dem sechs Polizisten ums Leben kamen.
23. November
TOTENSONNTAG
23. November
In Kroatien fanden Parlamentswahlen statt. Die national-konservative HDZ lag vor dem Mitte-Links-Bündnis der Regierung.
23. November
In Georgien erklärte der Präsident des Landes, Eduard Schewardnadse, nach Vermittlungsgesprächen des russischen Außenministers Igor Iwanow seinen Rücktritt. Bis zu den Neuwahlen übernahm die Politikerin Nino Burdschanadse (Demokratische Bewegung – Vereintes Georgien) für 45 Tage das Amt.
23. November
Im Gebiet des südlichen Indischen Ozeans und der Antarktis war es zu einer totalen Sonnenfinsternis gekommen.
24. November
In einem Studentenwohnheim der Moskauer Patrice-Lumumba-Universität kamen bei einem Brand 36 ausländische Studenten ums Leben, 170 Menschen wurden verletzt.
25. November
In den USA hatte das Bruttoinlandsprodukt ein Wachstum von mehr als 8% erreicht. Dieser Wert war unter Ronald Reagan letztmals erreicht worden.
25. November
Der Präsident von Simbabwe, Robert Mugabe, war nicht zum Gipfeltreffen der Staats- und Regierungschefs des Commonwealth in Nigeria eingeladen worden.
25. November
UNAIDS (United Nations Programms on HIV/AIDS) gab bekannt, dass allein im Jahr 2003 etwa drei Millionen Menschen an AIDS gestorben seien. Es sei mit einem weiteren Anstieg der Zahlen vor allem in Osteuropa und Zentralasien zu rechnen. Weltweit seien etwa 40 Millionen mit dem Virus infiziert. Davon seien 2,5 Millionen Kinder betroffen. In Afrika seien es insgesamt etwa 26,6 Menschen.
26. November
In der umstrittenen Kaschmir-Provinz vereinbarten Indien und Pakistan einen Waffenstillstand.
26. November
Die chinesische Partei Kuomintang erklärte sich erstmals bereit, ein mögliches Referendum über die Unabhängigkeit Taiwans nicht durch eine Blockade zu verhindern.
26. November
Ihren letzten Flug absolvierte die Concorde vom Flughafen London-Heathrow in das Luftfahrtmuseum in Filton (Vorort von Bristol, Südwest-England).
27. November
Zu einem überraschenden Kurzbesuch traf US-Präsident George W. Bush in der irakischen Hauptstadt Bagdad ein, um mit den US-amerikanischen Truppen „Thanksgiving“ zu feiern.
27. November
Der bedeutende deutsche Theaterschauspieler Will Quadflieg starb in Osterholz-Scharmbeck (Niedersachsen). Quadflieg war am 15. September 1914 in Oberhausen im Ruhrgebiet geboren worden.
28. November
Am Europa-Kolleg in Brügge (Belgien) eröffnete der deutsche Außenminister Joschka Fischer ein Akademisches Jahr.
28. November
In Nordirland wurde bei den Wahlen die Democratic Unionist Party, die das Karfreitagsabkommen ablehnte, mit 30 Sitzen die stärkste Partei. Es entfielen 27 Sitze auf die Ulster Unionist Party und 24 Sitze auf die „Sinn Féin“. Die SDLP gewann 18 Sitze.
29. November
In Berlin besetzten Studenten unter anderem die PDS-Zentrale im Berliner Karl-Liebknecht-Haus. Sie protestierten mit ihren Aktionen gegen die Kürzungen im Bildungsetat.
29. November
Südlich der irakischen Hauptstadt Bagdad kamen durch Angriffe von Aufständischen sieben spanische Geheimdienstmitarbeiter ums Leben. Bei Tikrit starben zwei japanische Diplomaten und in Bagdad waren es zwei US-Soldaten und ein kolumbianischer Zivilangestellter.
30. November
ERSTER ADVENT
30. November
Der 41-jährige Schwarzafrikaner Nathaniel Jones kam in Cincinnati (US-Bundesstaat Ohio) ums Leben. Er war von Polizisten mit Schlagstöcken verprügelt worden. Zufällig war die Szene von einer Kamera festgehalten worden. Sie sorgte in der Stadt für ein Wiederaufflammen von Rassenunruhen.
30. November
Der israelische Armeechef Mosche Jaalon und mehrere ehemalige Geheimdienstchefs kritisierten den israelischen Premierminister für seine Abkehr von der Genfer Initiative (virtuelles Abkommen über die Lösung für den Frieden im Nahen Osten).
November 2003 Deutschland in den Nachrichten
Mietpreise in der Stadt Bern steigen weiter
Schweizmagazin.ch
Der Mietpreisindex der Stadt Bern erreicht im November 2012 den Stand von 113,2 Punkten (Basis November 2003=100). Gegenüber dem Vorjahreswert von 112,9 Punkten entspricht das einem Anstieg um 0,2%. Dies zeigt die Mietpreiserhebung der .....   >>>  
Eine kleine Revolution
Deutschlandradio
Als Gene Robinson im November 2003 zum Bischof von New Hampshire geweiht wurde, stimmten auch die Kirchenbesucher für ihn als neues geistliches Oberhaupt. Seine Bischofskollegen hatten sich bereits drei Monate vorher für den bekennenden .... >>>
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