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Juli 2002 – Flugzeugunglück über Deutschland

Kalender Juli 2002
In einer Höhe von 11.000 Metern über dem Bodensee bei Überlingen waren am 1. Juli 2002 ein russisches Passagierflugzeug vom Typ Tupolew Tu-154 und eine Frachtmaschine der DHL vom Typ Boeing 757 zusammengestoßen und abgestürzt. Es kamen 71 Menschen ums Leben. Ein Fehler der zuständigen schweizerischen Luftüberwachung Skyguide wurde als Ursache benannt. In neuerer Zeit war dies das schwerste Flugzeugunglück über Deutschland.
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2. Juli
Der deutsche Chemiekonzern Degussa musste wegen illegaler Preisabsprachen ein Bußgeld von 118 Millionen Euro an die EU zahlen
3. Juli
International 2002 – Eine erfolgreiche Weltumrundung mit einem Ballon gelang Steve Fossett in dreizehneinhalb Tagen.
4. Juli
Im sechsten Versuch gelang dem US-Amerikaner Steve Fossett die Umrundung der Welt in einem Heißluftballon.
5. Juli
Angola 2002 – Das Ottawa-Abkommen über die Ächtung von Anti-Personen-Minen wurde von Angola ratifiziert.
5. Juli
Osttimor/UNESCO 2002 – Neues Mitglied der UNESCO wurde Osttimor.
6. Juli
Der afghanische Vizepräsident und Stadtentwicklungsminister Hadschi Abdul Kadir und sein Fahrer fielen in Kabul, der Hauptstadt Afghanistans, einem Attentat zum Opfer.
7. Juli
Algerien 2002 – Nach mehr als 20 Jahren Gefangenschaft wurden von Algerien 101 marokkanische Kriegsgefangene freigelassen.
8. Juli
Der Wuppertaler Oberbürgermeister Hans Kremendahl wurde wegen Korruptionsverdachts angeklagt. Ein Bauunternehmer sollte den Wahlkampf des SPD-Kommunalpolitikers 1999 mit einer sogenannten Einflussspende unterstützt haben. Kremendahl gab drei Tage darauf sein Amt ab.
9. Juli
In der südafrikanischen Hafenstadt Durban wurde die Afrikanische Union (AU) gegründet. Sie orientierte sich in ihrer Organisation an der Europäischen Union. Am Vortag war die Organisation Afrikanische Einheit (OAU) aufgelöst worden. Während sich die OAU mit der Auflösung kolonialer Strukturen befasste, wollte die AU sich auf die Bekämpfung der Armut und die Wahrung der Menschenrechte fokussieren.
10. Juli
Beim Auktionshaus Sotheby’s in London ersteigerte ein privater Sammler für 77,3 Millionen Euro ein Gemälde des flämischen Malers Peter Paul Rubens (1577-1640). Es ist eines der teuersten jemals verkauften Bildern.
11. Juli
In Genf beschloss der Europäische Fußball-Verband UEFA eine Reform der Champions League. Ab 2003/04 sollte die Zwischenrunde entfallen, sodass die Anzahl der Spiele für die beiden Finalisten von 17 auf 13 reduziert wurde.
12. Juli
Der UN-Sicherheitsrat gewährte den Bürgern der USA und anderer Länder, die den Weltstrafgerichtshof ablehnen, eine zunächst auf ein Jahr begrenzte Immunität bei UN-Friedenseinsätzen.
13. Juli
Der Ex-Tennisstar Boris Becker wurde wegen des Verdachts der Steuerhinterziehung angeklagt. Er soll seinen Wohnsitz als das Steuerparadies Monaco angegeben haben, obwohl er überwiegend in München lebte.
14. Juli
In Paris wurde während der Militärparade am französischen Nationalfeiertag ein Attentat auf den französischen Staatspräsidenten Jacques Chirac verübt. Der Schuss ging in die Luft, sodass niemand verletzt wurde. Der Schütze, ein Rechtsradikaler, wurde festgenommen.
15. Juli
Ein pakistanisches Sondergericht in Hyderabad verurteilte den in Großbritannien geborenen Muslim-Extremisten Sheikh Omar wegen Mordes an dem US-amerikanischen Journalisten David Pearl zum Tode. Er soll den Reporter des „Wall Street Journal“ am 23. Januar entführt und im Februar getötet haben. Drei pakistanische Mittäter erhielten lebenslange Freiheitsstrafen.
16. Juli
Nordirland 2002 – Für die zivilen Opfer der eigenen Terroraktionen entschuldigte sich erstmals die republikanische Untergrundorganisation Nordirlands IRA.
17. Juli
Das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe wies eine Klage der unionsgeführten Länder Bayern, Sachsen und Thüringen gegen das am 1. August 2001 in Kraft getretene Gesetz zur gleichgeschlechtlichen Partnerschaft ab. Die Länder hatten in der Homosexuellen Ehe eine Bedrohung der grundgesetzlich geschützten Familie gesehen.
18. Juli
Bundeskanzler Gerhard Schröder entließ Verteidigungsminister Rudolf Scharping aufgrund von Medienberichten über Honorarzahlungen des PR-Unternehmers Moritz Hunzinger an Rudolf Scharping.
19. Juli
Einen Tag nach der Entlassung von Verteidigungsminister Rudolf Scharping wurde Peter Struck, der bisherige SPD-Fraktionsvorsitzende im Bundestag, von Bundespräsident Johannes Rau die Ernennungsurkunde als Bundesverteidigungsminister überreicht.
20. Juli
Der Streit zwischen Spanien und Marokko über die unbewohnte Petersilieninsel vor der Küste Marokkos wurde durch Vermittlung der USA beigelegt.
21. Juli
Der US-Telekom-Konzern WorldCom, der durch das Bekanntwerden von Bilanzfälschungen großen Stils in Schwierigkeiten geraten war, stellte beim Konkursgericht in New York einen Antrag auf Insolvenz.
22. Juli
In Teilen Belgiens, der Niederlande und Nordrhein-Westfalens kam es zu einem Erdbeben mittlerer Stärke. Menschen kamen nicht zu Schaden.
23. Juli
Der brandenburgische Justizminister Kurt Schelter (CDU) erklärte seinen Rücktritt, nachdem über eine Beteiligung an zweifelhaften Immobiliengeschäften in der Zeit zwischen 1995 und 1998 berichtet worden war. Innenminister Jörg Schönbohm (CDU) sollte bis auf Weiteres die Amtsgeschäfte des Ministeriums führen.
24. Juli
Das seit langem umstrittene Patent zur Züchtung menschlicher und tierischer Embryonen wurde vom Europäischen Patentamt in weiten Teilen widerrufen.
25. Juli
Indien 2002 – Staatspräsident von Indien wurde Avul Pakir Jainulabdeen Abdul Kalam.
26. Juli
Der Grünen-Bundestagsabgeordnete Cem Özdemir erklärte seinen Rückzug aus der Bundespolitik. Sein Name war im Zusammenhang mit der Affäre um privat genutzte Bonusmeilen aus Dienstflügen mit der Lufthansa genannt worden.
27. Juli
Albanien 2002 – Regierungschef in Albanien wurde Fatos Nano.
28. Juli
Während eines Einsatzes in Bad Godesberg wurden zwei Polizisten auf einer Straße niedergeschossen. Einer der Beamten wurde getötet, der andere erlitt schwere Verletzungen. Der Schütze wurde bei einer Ringfahndung festgenommen.
29. Juli
Zwei deutsche Mitarbeiter einer internationalen Hilfsorganisation wurden im Süden des Sudan von der Südsudanesischen Befreiungsbewegung (SSLM) verschleppt. Am 1. August gelang einem der Geiseln die Flucht, die zweite wurde am 3. August von den Rebellen freigelassen.
30. Juli
Kongo/Ruanda 2002 – Die Demokratische Republik Kongo und Ruanda unterzeichneten ein Friedensabkommen in Pretoria (Südafrika).
30. Juli
Vatikan 2002 – Zu seinem 5. Besuch in Mexiko traf Papst Johannes Paul II. ein.
31. Juli
Nach Vorwürfen, dienstlich erworbene Lufthansa-Bonusmeilen privat benutzt zu haben, trat der Berliner Wirtschaftssenator Gregor Gysi überraschend zurück.

Juli 2002 Deutschland in den Nachrichten

Produktion in Fuchsstadt beendet
inFranken.de
Haga übernahm den Stahlbau in Fuchsstadt 2002. ... Am 1. Juli 2002 übernahm dann die Hofheimer Firma Haga das Fuchsstädter Unternehmen. >>>

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