1950 1951 1952 1953 1954 1955 1956 1957 1958 1959

Köln 1954 - Köln im Aufwind

Das Stadtbild wurde noch von den Schäden des Zweiten Weltkriegs dominiert, aber der Wille zum Neuanfang hatte bereits erste Erfolge gezeigt. Der Westdeutsche Rundfunk hatte sich etabliert und sendete nun regelmäßig. Auf medizinischem Gebiet ging es auch in der Uni-Klinik voran. Dort hatte man die erste Radium-Kanone in Dienst gestellt, mit der die Krebs-Behandlung aussichtsreicher sein sollte. Eine Foto-Ausstellung machte von sich reden. Es ging auf allen Gebieten langsam, aber kontinuierlich voran. Doch vergessen werden sollte nicht, was gerade erst wenige Jahre zurücklag. Deshalb wurde das Mahnmal „Trauernde Eltern“ eingeweiht, das nach Entwürfen von Käthe Kollwitz entstanden war.
<< Dezember 1953   |   Februar 1954 >>


Wichtige Ereignisse in Köln 1954

16. Januar
Fußballtoto 1954 – In Köln wurde das Betriebs- und Verwaltungsgebäude der Westdeutschen Fußball-Toto GmbH eingeweiht. Immerhin hatte der Umsatz der letzten fünf Jahren beim westdeutschen Fußballtoto insgesamt 450 Millionen DM betragen.
18. Januar
WDR 1954 – Der Westdeutsche Rundfunk (WDR) mit Sitz in Köln (Nordrhein-Westfalen) begann seinen regelmäßigen Sendungen.
12. März
Uniklinik 1954 – Neue Hoffnung für Krebspatienten gab es durch die Indienststellung der ersten „Radiumkanone“ zur Behandlung an der Universitätsklinik in Köln.
25. März
Arbeitszeit 1954 – In deutschen Unternehmen sollte einheitlich die Fünf-Tage-Woche eingeführt werden. Dafür sprach sich die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände in Köln aus.
3. April
Fotografie 1954 – Bundespräsident Theodor Heuss (1884-1963) eröffnet in Köln die „Photokina“, die Vierte Internationale Photo- und Kinoausstellung. Die Werke würden bis zum 11. April zu sehen sein.
15. Mai
Akademiker 1954 – An der Kölner Universität wurde die Pflichtsemesterzahl für Studenten der Studiengänge Volkswirtschaft, Diplom-Kaufmann und Diplom-Handelslehrer von sechs auf acht Semester heraufgesetzt. Damit sollte eine bessere Ausbildung der Akademiker gewährleistet werden.
21. Mai
Mahnmal 1954 – Nach Entwürfen der Künstlerin Käthe Kollwitz (1867-1945) wurde das Mahnmal der „Trauernden Eltern“ aufgestellt als Gedenkstätte für die Opfer der beiden Weltkriege.
23. Juni
Oper 1954 – Die Oper „Die Witwe von Ephesus“, die Hermann Reutter (1900-1985) komponiert hatte, wurde in Köln uraufgeführt.
5. September
Herbstmesse 1954 – In Köln wurde die traditionelle Herbstmesse eröffnet. Sie dauerte bis zum 14. September.
16. September
Verkehr 1954 – Bundesverkehrsminister Hans-Christoph Seebohm (1903-1967) legte in Köln ein Programm vor, durch das in den nächsten zehn Jahren der Aufbau des bundesdeutschen Straßennetzes um 75.000 Kilometer gesichert werden sollte.
3. Oktober
Nachrichten 1954 – Der Rundfunksender „Deutsche Welle“ begann in Köln mit der Ausstrahlung fremdsprachiger Nachrichtensendungen.
19. Oktober
Uraufführung 1954 – Das Werk von Karlheinz Stockhausen (1928-2007), „Elektronische Studie I“, erlebte in Köln seine Uraufführung.
24. Oktober
Verlag 1954 – Der in Köln ansässige Verlag Kiepenheuer & Witsch widersprach den Darstellungen der dänischen Zeitung „Information“. Die Zeitung hatte geschrieben, dass der neue Roman von Erich Maria Remarque (1898-1970) „Zeit zu leben – Zeit zu sterben“ für fremdsprachige Lizenzfassungen angeblich zensiert worden sei.
9. Dezember
Neue Autobahn 1954 – Die derzeit größte Hängebrücke Europas, die 567 m lange Autobahnbrücke in Köln-Rodenkirchen über den Rhein, wurde vom bundesdeutschen Verkehrsminister Hans-Christoph Seebohm (1903-1967) freigegeben.
Köln 1954 Deutschland in den Nachrichten
..... >>>  
 ... >>>
Werbung 1954 Reklame



<< Das geschah 1953   |   Das geschah 1955 >>