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Lebenslauf Rafael van der Vaart Biografie

Die Silvesternacht 2012 im Übergang zu 2013 war für Rafael van der Vaart wohl keine sehr schöne. Zwischen ihm und seiner Frau Sylvie, die aus verschiedenen Fernsehshows auch in Deutschland mehr und mehr bekannt geworden ist, darunter war sie eine der Jurorinnen in „Deutschland sucht den Superstar“, kam es nach einem heftigen Streit sogar zu Handgreiflichkeiten, so dass beide Ehepartner
am Neujahrstag die Scheidung bekannt gaben und auch schon räumlich die Trennung vollzogen. Beide haben ein gemeinsames Kind.
Der Fußballer Rafael van der Vaart wurde am 11. Februar 1983 in Heemskerk in den Niederlanden geboren. Seine Wurzeln reichen über Holland hinaus bis nach Spanien, so stammt seine Mutter aus Andalusien. Die kleine Familie lebte zum Zeitpunkt seiner Geburt in einem Wohnwagen, der nicht weit von Amsterdam in einem Caravan-Park stand. Van der Vaart betonte später immer wieder, dass dieses Leben nicht alleine die Armut bedingte, sondern, dass die Entscheidung, so zu leben, von den Eltern frei getroffen war.
Diese förderten sein Talent sehr früh. Bereits mit vier Jahren spielte van der Vaart Fußball, mit zehn Jahren wurde er bei „Ajax Amsterdam“ aufgenommen und absolvierte dort seine Ausbildung. Zum Jungstar des holländischen Fußballs wurde er durch seine Torsicherheit, zudem war er einer der jüngsten Spieler der Mannschaft.
Auf seine Zukünftige wurde van der Vaart im Fernsehen aufmerksam. Sylvie war in den Niederlande bereits bekannt, moderierte zu dieser Zeit gerade „MTV“. Als er sie sah, wollte er sie kennenlernen und fragte durch Freunde an, ob sie mit ihm ausgehen würde. Sie allerdings kannte ihn überhaupt nicht, musste erst im Internet suchen, um wen es sich handelte. Er gefiel ihr und durfte zu ihrer
Geburtstagsparty kommen, auf der es mit einem überreichten Ajax-Trikot zwischen ihnen funkte. 2005 heirateten sie und ihre aufwändig organisierte Hochzeit sogar im holländischen Fernsehen übertragen wurde.
Zu dieser Zeit unterschrieb van der Vaart einen Vertrag beim HSV und das frisch vermählte Paar zog nach Hamburg. Damit gab Sylvie ihre Karriere in den Niederlanden erst einmal auf, bis sie nach und nach in Deutschland Fuß fasste. Van der Vaart qualifizierte sich währenddessen für den UEFA Cup.
Die EU 2004 in Portugal verschaffte ihm großes Ansehen, ebenfalls die Weltmeisterschaft 2006, die in Deutschland ausgetragen wurde. 2007 trat er mit einem neuen Rekord des HSV in die Fußstapfen Uwe Seelers, indem er sieben Spiele hintereinander ein Tor machte.
Mit einer Ablösungssumme von 15 Millionen Euro wechselte van der Vaart schließlich vom HSV zu „Real Madrid“, was ein lang gehegter Traum von ihm war, da er zur Hälfte Spanier ist. Nachdem der Fünfjahresvertrag auslief und van der Vaart ein Wechsel nahegelegt wurde, ging er zunächst zu Tottenham Hotspur, kehrte dann 2012 wieder zum HSV zurück.
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