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Roman Herzog wurde am
5. April 1934 in Landshut (Bayern)
geboren. Der Hochschullehrer und Jurist war in den
Jahren 1994 bis 1999, der 7. Bundespräsident der
Bundesrepublik Deutschland. Politische Laufbahn Roman Herzogs politische Laufbahn begann mit dem Eintritt in die CDU, im Jahre 1970. Im Jahre 1973 hatte er sogar seine Lehrtätigkeit niedergelegt, um die Landesvertretung von Rheinland-Pfalz aus Bonn zu leiten. Im Jahre 1978 wurde er dann zum Kultusminister des Bundeslandes Baden-Württemberg ernannt. Nach der Wahl in den Stuttgarter Landtag, m Jahre 1980 erhielt Herzog unter der Führung des baden-württembergischen Ministerpräsidenten Späth, den leitenden Posten des Innenministeriums Baden-Württemberg verliehen. Insbesondere machte er innerhalb dieser Amtszeit auf sich aufmerksam, als er das Demonstrationsrecht auslegte und die Polizei aufrüstete. Im Jahre 1983 wurde er dann zum Vorsitzenden im Ersten Senat des Bundesverfassungsgerichts. Wo er bis zum Jahre 1987 zum Präsidenten des Bundesverfassungsgerichts in Karlsruhe aufgerückt war. Mit wichtigen Urteilen konnte Roman Herzog in dieser Position, die Wiedervereinigung in den 90er Jahren begleiten. Bundespräsidentschaft Am 23. Mai 1994 wurde Roman Herzog schließlich zum Nachfolger von Richard von Weizsäcker, als Bundespräsident der Bundesrepublik Deutschland gewählt. Der Gegenkandidat der SPD, Johannes Rau, hatte es nicht geschafft genügend Stimmen zu erzielen Seine erste bedeutende Amtshandlung vollzog Herzog bereits im August 1994, als er bei einem polnischen Staatsbesuch anlässlich eines 50-jährigen Jubiläums des Warschauer Aufstandes, für die deutsch-polnische Versöhnung eingetreten war. Ebenso machte er sich in den Jahren 1996 und 1997, die Aussöhnung mit Tschechien zur Aufgabe. Er hatte sich während seiner Amtszeit vor allem als Staatsoberhaupt profiliert, das immer wieder bereit war zu politischen und gesellschaftlichen Fragen der BRD, Stellung zu nehmen. Zudem mahnte er in mehreren Grundsatzreden, zu einem politisch-geistigen Neubeginn in Deutschland. Ausgezeichnet mit dem Leo-Baeck-Preis im Jahre 1998 und im selben Jahr zum Ehrenbürger Berlins ernannt, hatte sich Roman Herzog zu einer beliebten Persönlichkeit der Politik entwickelt. Im Jahre 1999 wurde er dann durch seinen vorherigen Gegenkandidaten, Johannes Rau im Amt des Bundespräsidenten abgelöst. Roman Herzog Heute Seit dem Ende der Bundespräsidentschaft im Jahre 1999 fungiert Roman Herzog als Kuratoriumsvorsitzender der "Brandenburger Tor"-Stiftung, der Bankgesellschaft Berlin und seit dem Jahre 2000 auch in der Konrad-Adenauer-Stiftung. Des Weiteren betätigt er sich publizistisch und wissenschaftlich in der bayerischen Landeshauptstadt, München. Ehrungen Roman Herzog wurde mit den Ehrendoktorwürden der Universitäten in Breslau, Ben-Gurion, Notre Dame, South Bend und Oxford ausgezeichnet. Außerdem wurde ihm der European Statesman Award verliehen und er wurde zum Ehrenbürger der Städte Bonn und Berlin ernannt. Im Jahre 2005 zeichnete ihn der Presse Club Hannover mit dem Leibniz-Ring-Hannover aus und die Süddeutsche Zeitung im Jahre 2006 mit dem Landshuter Friedenspreis. |
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