| Biographie Christian Wulff Lebenslauf |
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Christian Wilhelm Walter Wulff war der zehnte
Bundespräsident der
Bundesrepublik Deutschland. Er wurde am
19. Juni 1959 im niedersächsischen
Osnabrück geboren und wuchs bei seiner Mutter auf,
die sich, als Wulff zwei Jahre alt war, von dessen
Vater trennte. Sie erkrankte bereits früh an
Multipler Sklerose, so dass Wulff ihre Pflege und die Erziehung seiner jüngeren Schwester übernehmen musste. Auch während seiner Schulzeit übernahm Wulff eine große Verantwortung, indem er sich als Während seiner Jahre im Landtag, konnte Wulff seine Popularität innerhalb seiner Partei und des Landes stark ausbauen, so dass er 2003 zum Ministerpräsidenten gewählt wurde. Während seiner ersten Amtszeit geriet Wulff allerdings häufig in die Kritik. Zwar war es nötig, die Finanzprobleme des Landes zu bekämpfen, doch wurde beanstandet, dass Wulff an den falschen Stellen Sparmaßnahmen ergriff. So wurde unter Wulff die Lehrmittelfreiheit beendet, die Orientierungsstufe, eine niedersächsische Schulform für die 5. und 6. Klasse, abgeschafft und das Blindengeld drastisch gekürzt. Außerdem wurde Wulffs Kabinett im Jahr 2005 mit dem so genannten „Big Brother Award“ ausgezeichnet, da die Obwohl erst 2008 wiedergewählt, musste Wulff vorzeitig von seinem Amt zurücktreten, da er nach dem überraschenden Rücktritt Horst Köhlers, am 30. Juni 2010, zum Präsidenten der Bundesrepublik gewählt wurde. Positiv aufgenommen wurde insbesondere Wulffs Befürwortung der Integration ausländischer Mitbürger. Für seine aktive Mitgliedschaft in diversen christlich-missionarischen Organisationen wurde Wulff allerdings oftmals kritisiert. Geprägt durch seine Kindheit und Jugend unterstützt Wulff seit 2001 die Deutsche Multiple Sklerose Gesellschaft. Seit Heinrich Lübkes Präsidentschaft (1959 bis 1969) ist Wulff der erste katholische Bundespräsident Deutschlands. Er lebt in zweiter Ehe und hat mit seiner Frau Bettina, mit der er seit 2008 verheiratet ist, einen gemeinsamen Sohn. Wulff geriet 2011 erneut in die Schlagzeilen. Diverse fragwürdige Aktivitäten, von denen die Kredit-Affäre die meiste Kritik provozierte, schadeten dem Ansehen des Bundespräsidenten erheblich. Seine Integrität und seine Amtsauffassung wurden immer wieder in Frage gestellt. Das Bekanntwerden seiner Drohanrufe bei Verantwortlichen der Bild-Zeitung und des Springer-Verlages machten aus der Kredit-Affäre die Affäre Wulff. Die Aufrichtigkeit des Bundespräsidenten war grundlegend erschüttert. Am 17. Februar 2012 musste Christian Wulff dem öffentlichen Druck nachgeben. Er legte sein Amt nieder, dem er sich, seinen eigenen Worten nach, mit ganzer Kraft gewidmet habe. |
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