| Biografie Jimmy Carter Lebenslauf | |||
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James Earl (Jimmy) Carter war
in der Zeit zwischen 1977 und 1981 der 39.
Präsident der
Vereinigten Staaten und gehörte der
Demokratischen Partei an. Er ist am 1. Oktober
1924 in Plains/Georgia geboren. Sein Vater James
Earl sr. war Erdnussfarmer und Kaufmann – seine
Mutter Lillian Gordy arbeitete als
Krankenschwester. Jimmy wuchs in sehr
bürgerlichen Verhältnissen auf – die gesamte
Familie hielt sehr stark am christlichen Glauben
fest. Schon als Jugendlicher übernahm er
Verantwortung für andere und betreute die
Sonntagsschule seiner Baptistengemeinde.
Die von ihm und dem gesamten Land erhofften Verbesserungen (z.B. der wirtschaftlichen Lage) blieben aus und dies stürzte die Vereinigten Staaten von Amerika in eine noch schwerere Wirtschaftskrise. Carter schaffte es auch nicht, die Entspannungspolitik mit der Sowjetunion fortzuführen. Gleichzeitig erhöhte er den Druck auf verbündete Diktaturen wie den Iran, Nicaragua und die Philippinen. Carter schloss während seiner Amtszeit weitere Verträge zur Übergabe des Panama-Kanals (die Hoheitsrechte der Kanalzone wurden im April 1982 von den USA an Panama übergeben). Zu dem war er maßgeblich an den erfolgreichen Verhandlungen zum Abkommen von Camp David beteiligt (Friedenssicherung im Nahen Osten) und schloss den SALT-II-Vertrag mit der Sowjetunion. Gleichzeitig übernahmen die USA das erste Mal diplomatische Beziehungen zu China auf. Der dramatische Höhepunkt für Carter war der November 1979: Islamisten hatten versucht, die Auslieferung des nach den USA emigrierten ehemaligen Schahs durchzusetzen. Dafür nahmen sie über 50 Amerikaner in der US-Botschaft gefangen. Carter versuchte die Geiseln im April 1980 mit einem Militäreinsatz zu befreien – dieser Versuch schlug allerdings fehl und sein Ansehen als Präsident war auf dem Tiefpunkt. Noch im selben Jahr verlor Carter die Präsidentschaftswahlen gegen Ronald Reagan. Viele warfen ihm vor, dass er sich dem Volk entfremdet habe. An Carter´s letztem Amtstag kamen die Geiseln im Iran frei – nach 444 langen Tagen. Nach seinem Präsidentenamt setzte sich Jimmy Carter für viele friedenserhaltene und humanitäre Projekte erfolgreich ein. 1982 gründete er das Carter Center, das sich um die Menschen und die Politik in der so genannten „Dritten Welt“ bemüht. Hier erreichte Carter wichtige politische Erfolge und schaffte es mehrfach, kriegsführende Parteien an einen Tisch zu holen. Dafür wurde er mit zahlreichen Auszeichnungen geehrt – u.a. 2002 mit dem Friedensnobelpreis. 2004 ging Jimmy Carter unter die Autoren und Schriftsteller – er veröffentlichte seinen ersten Roman „Die Rebellen“, der den amerikanischen Unabhängigkeitskrieg zum Thema hat. |
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