Biografie Stephen King Lebenslauf |
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Stephen Edwin King wurde am
21.
September 1947 in Portland, Maine, geboren und ist
US-amerikanischer Schriftsteller. King schrieb
ebenfalls unter Pseudonymen: als John Swiften im
Jahr 1972 und als Richard Bachmann zwischen 1977 und
1985. Berühmt wurde Stephen King durch seine
Horrorromane, die ihn zu einem der bekanntesten und
erfolgreichsten Autoren unseres Jahrhunderts
machten. Stephen Kings Eltern hatten im Jahr 1945 einen Jungen, David, adoptiert. Kings Mutter war, nachdem der Vater die Familie verließ, als Stephen zwei Jahre alt war, gezwungen, die Familie allein durchzubringen und die beiden Jungen zu erziehen. Während dieser Zeit zog sie oft um und konnte mit Gelegenheitsjobs ihre Kinder über Wasser halten. Bereits mit sieben Jahren schrieb Stephen seine ersten Geschichten und sah sich im Kino bevorzugt Fantasy-und Science-Fiction-Filme an. Daher rührt auch seine ungebrochene Vorliebe für Horrorgeschichten. Eine Menge unvollendeter Manuskripte, die aus der Feder seines Vaters stammten, entdeckte er, als er dreizehn Jahre alt war. Es handelte sich überwiegend um Science-Fiction- und Horrorgeschichten. Für ihn selbst war dieses ein prägendes Erlebnis und als Neunzehnjähriger veröffentlichte er seine erste eigene Geschichte. Stephen studierte von 1966 bis 1970 an der Universität von Maine Englisch und übte nach dem erfolgreichen Abschluss eine Tätigkeit als Englischlehrer aus. Da sein Einkommen nicht ausreichte, um seine Familie zu ernähren, arbeitete er noch nebenbei in einer Wäscherei als Bügler. In seiner wenigen Freizeit schrieb er Kurzgeschichten. Zwar konnte er ab und zu eine Geschichte verkaufen, jedoch hätte er sein Einkommen allein durch seine schriftstellerische Tätigkeit noch nicht erreichen können. Stephen King schrieb bereits Romane vor seinem ersten großen Erfolg, diese wurden jedoch von den Verlegern sämtlich abgelehnt. Später überarbeitete er sie und publizierte sie unter dem Pseudonym Richard Bachman. Als er seien Roman „Carrie“ zu schreiben begann, lebte er mit seiner Familie in einem gemieteten Wohnwagen. Später erzählte King in „Das Leben und Schreiben“, dass er das Manuskript in den Papierkorb warf, weil er es nicht gut fand. Seine Frau jedoch fand es gut und drängte Stephen, den Roman zu vollenden, was er auch tat und im Jahr 1973 wurde der Roman vom Verlag Doubleday akzeptiert. Die New American Library erwarb daraufhin für die Summe von 400.000 Dollar die Taschenbuchrechte. Hierdurch sowie durch die nachfolgende Verfilmung des Romans erlangte King schlagartig Popularität. Er gab seinen Lehrberuf auf und widmete sich nun ganz dem Schreiben. Kurz darauf 1980 wurde sein Roman „The Shining“ veröffentlicht, es wurde zum Bestseller und ebenfalls verfilmt. Stephen King veröffentlichte in den Folgejahren viele Sammlungen von Kurzgeschichten und Romane und konnte hiermit einen immensen Erfolg verbuchen. Die meisten seiner Romane wurden verfilmt. Privat hatte Stehpen King mit seiner Alkoholsucht zu kämpfen. Er begann sehr früh zu trinken, geriet in die Alkoholsucht und nahm später auch noch Drogen zu sich, so dass er ab 1985 auch noch kokainsüchtig war. Seine Sucht konnte er mit der Hilfe seiner Frau und seiner Freunde Anfang der 90er Jahre erfolgreich bekämpfen und überwinden. Stephen King veröffentlichte unter seinem Pseudonym „Richard Bachman“ sechs Romane. Für das Pseudonym entschloss er sich, weil er wissen wollte, ob sein Erfolg auf seinem Namen oder auf der Qualität der Texte beruhte. Zwar hatte er mit seinen Werken unter dem Pseudonym kommerziellen Erfolg, als jedoch bekannt wurde, dass eigentlich er, Stephen King, der Autor dieser Romane war, schossen die Verkaufszahlen in die Höhe. Nachdem durch ein Versehen bekannt wurde, wer sich hinter dem Pseudonym verbarg, ließ er Richard Bachmann einfach sterben, erweckte ihn jedoch im Jahr 1996 zu neuem Leben und veröffentlichte zwei weitere Romane. King hatte jedoch auch noch das Pseudonym John Swithen, jedoch benutzte er dieses nur ein Mal für die Kurzgeschichte „Das fünfte Viertel“. Stephen King ist neben seiner schriftstellerischen Tätigkeit jedoch auch als Regisseur sehr erfolgreich. So verfilmte er 1986 „Trucks“, seine Kurzgeschichte, unter dem Titel „Rhea M“. Für Michael Jacksons Musikvideo „Ghosts“ schrieb er ein Drehbuch. King spielte auch mehrmals Nebenrollen. Stephen King erregte im Jahr 2000 Aufsehen, als er „Riding the Bullet“ im Internet zum Download bereit stellte. Über 700.000 Leser machten von diesem Angebot Gebrauch und King veröffentlichte auf die gleiche Weise sein Buch „The Plant“. In den Geschichten Stephen Kings handelt es sich überwiegend um durchschnittliche Menschen, welche in zumeist übernatürliche und grauenhafte Vorkommnisse hineingezogen werden. King schrieb jedoch auch Werke, welche nichts oder nur wenig Übernatürliches zum Inhalt haben, beispielsweise „The Green Mile“ oder „Die Verurteilten“. Stephen Kings Horror baut auf der Tatsache auf, dass sich das Grauen weitgehend hinter völlig trivialen Zwar wird oft versucht, Stephen King nachzuahmen, aber es bleibt stets bei dem Versuch. Stephen King hat bisher mehr als einhundert Kurzgeschichten, über vierzig Romane sowie Drehbücher und Novellen veröffentlicht. Außerdem kommen noch Essays, Gedichte und Kolumnen sowie Sachbücher hinzu. Zudem hat King seinen eigenen Verlag „Philtrum Press“. Stephen King hat bisher insgesamt über 400 Millionen Bücher verkauft. Diese Verkaufszahlen dürften schon für sich allein sprechen. Für Horrorfans, die auf tiefgründigeren Horror mehr Wert legen als auf unendlich aufeinanderfolgende Specialeffects, trifft Stephen King mit seinen Filmen genau –im wahrsten Sinne des Wortes – ins Schwarze. Seine Romane und Kurzgeschichten sollten zur Pflichtlektüre für Horrorfans zählen, wie beispielsweise „Das schwarze Haus“ oder „Im Kabinett des Todes – düstere Geschichten“. Sie sind sämtlich so einzigartig wie ihr Schöpfer... |
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| 1976 -
Carrie – Des Satans jüngste Tochter 1979 - Brennen muss Salem 1980 - Shining 1982 - Die unheimlich verrückte Geisterstunde 1983 - Dead Zone – Der Attentäter 1983 - Cujo 1983 - Christine 1984 - Kinder des Zorns 1984 - Der Feuerteufel 1985 - Katzenauge 1985 - Der Werwolf 1986 - Stand by Me – Das Geheimnis eines Sommers 1986 - Rhea M – Es begann ohne Warnung 1987 - Running Man 1989 - Friedhof der Kuscheltiere 1990 - Es 1990 - Geschichten aus der Schattenwelt 1990 - Nachtschicht 1990 - Misery 1991 - Manchmal kommen sie wieder 1991 - Golden Years 1992 - Rasenmähermann 1992 - Schlafwandler 1993 - Tommyknockers – Das Monstrum 1993 - In einer kleinen Stadt 1993 - Stark – The Dark Half 1994 - The Stand – Das letzte Gefecht 1994 - Die Verurteilten 1995 - Langoliers – Verschollen im Zeitloch 1995 - The Mangler 1995 - Dolores 1996 - Thinner – Der Fluch 1997 - Quicksilver Highway 1997 - Night Flier, The!The Night Flier 1997 - Trucks – Out of Control 1998 - Der Musterschüler 1998 - Akte-X 1999 - Sturm des Jahrhunderts 1999 - The Green Mile 2001 - Hearts in Atlantis 2001 - Haus der Verdammnis 2002 - Dreamcatcher 2004 - Das geheime Fenster 2004 - Riding the Bullet 2004 - Kingdom Hospital 2006 - Desperation 2006 - Nightmares & Dreamscapes 2007 - Zimmer 1408 2008 - Der Nebel 2009 - Dolan’s Cadillac |
