Biografien Philosophen Lebensläufe

Aristoteles (384 v. Chr.-322 v. Chr.)
Der griechische Philosoph der Antike, Aristoteles, zählt zu den bekanntesten und einflussreichsten Persönlichkeiten der Weltgeschichte. Als Schüler von Platon begründete er zahlreiche Disziplinen und beeinflusste auch zahlreiche vorhandene Wissenschaftsdisziplinen wie beispielsweise die Logik, die Biologie, die Ethik, die Staatstheorie und viele andere. Sein Gedankengut wurde zum Aristotelismus.
Francis Bacon (1561-1626)
Der englische Philosoph Francis Bacon (nicht zu verwechseln mit dem irischen Maler gleichen Namens) war auch Staatsmann und gilt als Wissenschaftler als der Wegbereiter des Empirismus. Bacons Bild in der Nachwelt ist zweispältig aufgrund seiner Doppelkarriere als Politiker und Wissenschaftler. Beschrieben wird er als hinterhältig und machtgierig. Als einer der geistigen Väter der modernen Naturwissenschaften wird er andererseits sehr verehrt.
René Descartes (1596-1650)
Der französische Philosoph René Descartes war zugleich Mathematiker und Naturwissenschaftler und gilt als Begründer des modernen frühneuzeitlichen Rationalismus. Sein rationalistisches Denken wird auch als Cartesianismus bezeichnet. Von ihm stammt der Satz: „Ich denke, also bin ich.“



Immanuel Kant (1724-1804)
Das Werk „Kritik der reinen Vernunft“ zählt zu den bedeutendsten Werken des deutschen Philosophen Immanuel Kant. In der abendländischen Philosophie ist Kant einer der wichtigsten und herausragendsten Vertreter. Sein Werk markiert einen Wendpunkt in der Geschichte der Philosophie und den Beginn der modernen Philosophie.


Karl Marx (1818-1883)
Der deutsche Theoretiker des Sozialismus war Philosoph, Ökonom, politischer Journalist und ein Protagonist der Arbeiterbewegung. Zugleich war er ein Kritiker der bürgerlichen Gesellschaft und der Religion. Seine Theorien werden noch heute kontrovers diskutiert.


Friedrich Nietzsche (1844-1900)
Der deutsche klassische Philologe Friedrich Nietzsche kam erst nach seinem Tod zu weltweitem Ruhm. In den letzten Jahren hat die Anerkennung, die ihm zuteil wurde, kaum wahrgenommen, weil er an einer schweren psychischen Krankheit litt. Nietzsche schuf Dichtungen und musikalische Kompositionen. Als Professor für klassische Philologie war in Basel tätig.


Platon (428/427 v. Chr.-348/347 v. Chr.)
Der antike griechische Philosoph Platon war als Schüler von Sokartes von dessen Denken beeinflusst, was sich in zahlreichen seiner Werke widerspiegelt. In der Geistesgeschichte zählt Platon seiner vielseitigen Begabungen und der Originaltät seiner wegweisenden Leistungen wegen als Denker und Schriftsteller zu den einflussreichsten und berühmtesten Persönlichkeiten.



Arthur Schopenhauer (1788-1860)
Der deutsche Philosoph Arthur Schopenhauer war gleichzeitig Autor und Hochschullehrer. Schopenhauer hat eine Lehre entwickelt, die zugleich die Erkenntnistheorie, die Methaphysik, die Ästhetik und die Ethik umfasst. Er sah sich als Schüler und Vollender des Denkens von Immanuel Kant. Auch von der Ideenlehre Platons war Schopenhauer beeinflusst.


Ludwig Wittgenstein (1889-1951)
Der österreichisch-britische Philosoph schuf bedeutende Beiträge zur Philosophie der Logik, der Sprache und des Bewusstseins. Seine beiden Hauptwerke wurden zu wichtigen Bezugspunkten zweier philosophischer Schulen, des Logischen Positivismus und der Analytischen Sprachphilosophie.


Sokrates (469 v. Chr.-399 v. Chr.)
Der griechische Philosoph Sokrates war eine für das abendländische, grundlegende Denken bedeutende Persönlichkeit. Er entwickelte die philosophische Methode eines strukturierten Dialogs zur Erlangung von Menschenkenntnis, ethischen Grundsätzen und dem Weltverstehen. Schriftliche Werke hinterließ Sokrates nicht. Seine Theorien entstammen den Werken seiner Schüler wie Platon und Xenophon. Deshalb gibt es keine Sicherheit in dem, was von Sokrates überliefert wurde.


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