Biografie Otto Dix Lebenslauf |
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Die Volksschule besuchte er in den Jahren
1898 bis
1906 und zur selben Zeit wurde sein künstlerisches
Talent von seinem Zeichenlehrer Ernst Schunke gefördert.
Eine Lehre als Dekorationsmaler legte er von
1906 bis
1914 bei Carl Senff ab. Er studierte an der
Kunstgewerbeschule in
Dresden und war dort ein Schüler
von Richard Guhr. Seine früheren Werke sind stark
geprägt von impressionistischen und expressionistischen
Einflüssen. Mit der Epoche der Renaissance befasste er
sich 1912, was ihn dazu brachte, sich nach neuen Formen
des Ausdrucks umzusehen. Futurismus, Dadaismus und
Kubismus sollten ihn in dieser Zeit beschäftigen.
1914 bis
1918 nahm er
freiwillig am Ersten Weltkrieg teil und lies
seine gewonnenen Erfahrungen in seine
Bilder einfließen. Er kritisierte den Krieg und die
Gesellschaft in Werken wie ‚Schützengraben‘, ‚Großstadt‘
sowie ‚Prager Straße‘. Zu den Themen die Dix aufgriff
zählten unter anderem Kriminalität, Prostitution sowie
Hunger, die dem Aufzeigen der dunklen Seite des Lebens
dienten. Als er 1919 nach Dresden zurückkehrte,
studierte er bis 1922 an der Dresdner Kunstakademie als
Schüler von Otto Gußmann und Max Feldbauer. Im selben
Jahr zog er nach Düsseldorf und heiratete im
darauffolgenden Jahr,
1923, Martha Koch. |
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