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Biografie Ottfried Fischer Lebenslauf

Ottfried Fischer kam am 7. November 1953 in Ornatsöd in Niederbayern zur Welt und ist ein deutscher Schauspieler und Kabarettist. Er wuchs auf dem Bauernhof seiner Eltern Werner und Maria Fischer. Er ging auf das Maristengymnasium in Fürstenzell bei Passau zur Schule und machte dort sein Abitur. Anschließend studierte er auf Wunsch seines Vaters Rechtswissenschaften an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Dieser wollte nämlich, dass sein Sohn Rechtsanwalt wird. Nach wenigen Semestern brach er jedoch das Studium ab. Da er den Wunsch hatte, Schauspieler zu werden, rief er mit einigen Freunden im Jahre 1980 das Münchener Hinterhoftheater ins Leben und konnte dort sein Können als Schauspieler und Kabarettist vor Publikum unter Beweis stellen.
1982 spielte er in seiner ersten TV-Serie „Zeit genug“ und in seinem ersten Film „Kampftag“ mit. Nach einem weiteren unbekannten Film folgte 1985 der Film „Kolp“ an der Seite von Katja Flint und Heiner Lauterbach.
Im Jahre 1983 war es Werner Scheyder, der ihn zu sich in seine Fernsehshow „Meine Gäste und ich“ einlud. Er spielte in weitere Filmen mit wie „Zärtliche Chaoten“ (1987) oder Serien wie „Irgendwie und Sowieso“ (1986) mit, bevor er mit der Serie „Zur Freiheit“ (1987) endlich auch einem breiteren Publikum bekannt wurde und sich endlich der gewünschte Erfolg als Schauspieler einstellte.
Im Laufe seiner Karriere spielte er bis heute in vielen bekannten Filmen mit wie unter anderem in „Starke Zeiten“ (1988), „Go Trabi Go“ (1991), „Superstau“ (1991), „Ballermann 6“ (1997) oder in allen drei Teilen von „Crazy Race“ (2003 und 2006). Aber auch Fernseh-Serien kamen bei Ottfried Fischer nicht zu kurz und so wirkte er in des weiteren zum Beispiel in den Serien „Der Schwammerlkönig“ (1988), „Ein Schloß am Wörthersee“ (1990), „Ein Bayer auf Rügen“ (1993 bis 1997) an der Seite von Wolfgang Fiereck, „Der Bulle von Tölz“ (1995 bis 2009) oder „Pfarrer Braun“ (seit 2003) mit. Mit der Serie „Der Bulle von Tölz“ hatte Ottfried Fischer jedoch seinen größten Erfolg.
Seit 1995 moderiert Ottfried Fischer seine eigene Kabarett-Reihe mit dem Titel „Ottis Schlachthof“ im Bayrischen Rundfunk, in welcher er Kabarett-Kollegen, Nachwuchskünstler und neu entdeckte Talente zu sich einlädt. Am 25. Januar 2008 wurde bereits die 125. Sendung ausgestrahlt.
Aber auch an Auszeichnungen kam der bayrische Schauspieler nicht zu kurz und wurde bisher vier Mal mit dem österreichischen Fernsehpreis „Goldene Romy“ als beliebtester Serienstar ausgezeichnet. Zu Anfang seiner Karriere konnte er den „Salzburger Stier“ und den „Deutschen Kleinkunstpreis“ (gemeinsam mit Jockel Tschiersch) einheimsen.
Privat ist der Schauspieler seit 1991 mit seiner Frau Renate, einer Journalistin, verheiratet und hat mit ihr gemeinsam zwei Töchter. Wohnhaft ist Ottfried Fischer mit seiner Familie in München. Im Februar 2008 gab er bekannt, dass er an der Parkinson-Krankheit erkrankt sei. Ansonsten steht er nicht gern in der Öffentlichkeit.

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