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Ludwig van Beethoven -
Kurzbiographie
Ludwig van Beethoven wurde am 16. Dezember 1770 als
Sohn einer Musikerfamilie in Bonn geboren. Sein
Vater war alkoholkrank, die Mutter oft krank. Von
seinen insgesamt 6 Geschwistern haben nur zwei ihre
Kindheit überlebt. Mit 6 Jahren erkannte sein Vater
sein Talent und versuchte seither das Wunderkind
Beethoven zu fördern. Bereits im Alter von 11 Jahren
wurde er Schüler des Christian Gottlob Neefe, der
ihn in die Kunst des Klavier- und Orgelspiels
einwies. Sein Bestreben Schüler von
Wolfgang Amadeus
Mozart in Wien zu werden musste er bereits nach 2
Wochen aufgrund der Krankheit seiner Mutter
abbrechen, sodass er 1792 dann schließlich Schüler
von Josef Haydn und Antonio Salieri wurde. Seine
ersten Auftritte und Konzertreisen absolvierte
Beethoven im Alter von 24 Jahren. Diese Reisen
führten ihn nach Prag, Dresden, Leipzig und Berlin.
Bereits in diesem frühen Alter bemerkte er erste
Anzeichen für ein Hörleiden, welches wahrscheinlich
auf eine nie ausgeheilte Mittelohrentzündung in
seiner frühen Kindheit zurückzuführen ist. 1808 wird
Beethoven schließlich stark hörgeschädigt, war
jedoch weiterhin als gefeierter Komponist tätig (u.a.
"Für Elise" 1810).
Mit 49 Jahren verliert Beethoven
sein komplettes Hörvermögen, komponierte aber, wenn
auch mit einigen unproduktiveren Phasen, bis zu
seinem Tod am
26. März 1827 in Wien weiter. Als
Todesursache wurde Leberzirrhose festgestellt.
Bereits seit seiner Kindheit muss Beethoven an einer
schweren Bleivergiftung gelitten haben. Ludwig van
Beethoven gilt als der höchste Komponist der Wiener
Klassik. Legendär wurden seine 9 Sinfonien, 6
Klavierkonzerte, Eroica und seine Violinsonaten.
Beethovan selbst benennt seine "Missa solemnis"
(1818-1823) als sein gelungenstes Werk. |