Biografien Könige, Kaiser und Feldherren Lebensläufe

Augustus
Er ging als erster römischer Kaiser in die Geschichte ein – Augustus. Er kam aus einfachen Verhältnissen, schlug jedoch dank seiner verwandtschaftlichen Beziehungen eine große politische Laufbahn ein und schuf anstelle der neuen Republik eine Monarchie. Expansionspolitik und Frieden im eigenen Land prägten seine Herrschaftszeit. Am 19. August jährt sich sein  
Geburtstag zum 2000. Mal. 

Caesar (100 v. Chr.-44 v. Chr.)
Der römische Staatsmann und Feldherr, der selbst als Autor tätig war und zum maßgeblich zum Ende des Römischen Reiches beigetragen hatte, lebt heute nicht nur als Geschichtsfigur weiter, sondern fand auch Eingang in die Literatur- und Theaterwelt.

Hannibal (um247 v. Chr.-183 v. Chr.)
Der griechische Feldherr Hannibal ist in die Geschichte als einer der größten Feldherren der Antike eingegangen. Es waren nicht nur die Niederlagen, die er den Römern im Zweiten Punischen Krieg zugefügt hatte, sondern vor allem seine Alpen-Überquerung, die in der öffentlichen Geschichtserinnerung so spektakulär ist. Hannibal war zudem ein politischer Stratege und Reformer. Beim Volk erfreute er sich großer Beliebtheit. Dennoch hatte er als karthagischer Stratege im Jahr 200 v. Chr. seine Stellung auf römischen Druck hin verloren.

Felipe VI
Felipe VI. von Spanien, der Sohn von König Juan Carlos I. und dessen Frau Sofia, trat am 19. Juni 2014 sein Amt als spanischer König an. Übernommen hatte er es nicht durch den Tod, sondern durch die Abdankung seines Vaters, sozusagen mit einem „warmen Handschlag“. Die Bürger Spaniens hatten die Gelegenheit des Thronwechsels genutzt, um gegen die Monarchie zu demonstrieren. Am liebsten hätten sie sie abgeschafft. Mit seinen 46 Jahren wurde Felipe VI. der jüngste europäische Monarch, der nun die Amtsgeschäfte zum Wohle Spanien führen soll. 



Karl der Große
Obwohl seine nicht genau bestimmbaren Lebensdaten in den ersten Jahrhunderten nach der Zeitenwende liegen, ist Karl der Große bis heute im kollektiven Geschichtsgedächtnis erhalten geblieben. Von seiner Existenz weiß heute fast jedes Kind, auch wenn es nur der Name ist, den es noch nicht mit historischen Zusammenhängen in Verbindung zu bringen vermag. Seine Alleinherrschaft über das Frankenreich und seine ständigen Reisen durch sein Herrschaftsgebiet machten ihn zu einem mächtigen Staatsmann, dessen Laufbahn schließlich durch die Krönung zum Römischen Kaiser vollendet wurde.
Ludwig II
Um sein Leben und sein Wirken ranken sich viele Geschichten. Seine Hinterlassenschaft sind beeindruckende Bauwerke, die ihm den Beinamen „Märchenkönig“ einbrachten. Als Kunstmäzen verhalf er Richard Wagner zu Ruhm. Am meisten umstritten und heute noch heftig diskutiert wird sein mysteriöser Tod im Starnberger See, um den sich ebenfalls viele Mutmaßungen ranken. Als Protagonist in literarischen Werken und zahlreichen Verfilmungen ist er den

Menschen heute noch bekannt.    
Ludwig XIV
Seine Herrschaft war absolutistisch und beeinflusste die Geschehnisse in ganz Europa. Sein Lebensstil war von Prunk und Verschwendung geprägt und was Ludwig XIV. trug, wurde schnell über die Landesgrenzen Frankreichs hinaus zu einem modischen Muss, zumindest für die gehobenen Gesellschaftsschichten. Er verstand, die Wirtschaft und den Handel ebenso wie die politischen außen- und innenpolitischen Belange. Mehrere Jahrzehnte hatte er die Herrschaft über Frankreich inne. Er ist noch heute bekannt als der „Sonnenkönig“. 
Napoleon
Kaum eine Persönlichkeit der Geschichte ist so umstritten wie Napoleon. Von politischem Ehrgeiz besessen, schlug er mit strategischem Geschick viele siegreiche Eroberungsschlachten, kümmerte sich um die Belange innerhalb Frankreichs, war in den Wissenschaften versiert und hatte sich schließlich selbst zum Kaiser gekrönt. Sein Aufstieg war spektakulär, sein Abstieg war es ebenso, als er die Schlacht bei Waterloo verlor und in die Verbannung geschickt wurde. Doch kein Land, durch das er gekommen war, konnte weitermachen wie vordem.   

Peter der Große
Unabhängig von seiner politischen Bedeutung wurde Zar Peter I. mit dem Beinamen „der Große“ betitelt. Das hatte allerdings in erster Linie mit seiner Körpergröße zu tun, die die Zwei-Meter-Grenze überschritten hatte. Ihm verdankt das wirtschaftlich und politisch zurückgebliebene Russland Reformen und ein gewisses Maß an Modernität. Er hatte sich aufmerksam an westlichen Gepflogenheiten orientiert, diese durch seine Reisen selbst kennengelernt und versuchte sie, in seinem Land entsprechend umzusetzen.   

Wilhelm der II
Er war der letzte Deutsche Kaiser und König von Preußen. Nachdem er Otto von Bismarck zum Rücktritt gezwungen und selbst die Zügel in die Hand genommen hatte, erhielt sich seine Persönlichkeit, indem man die Zeit, in der er gewirkt hatte als „Wilhelminisches Zeitalter“ titulierte. Nach dem verlustreichen Ersten Weltkrieg blieb ihm nichts anderes übrig, als abzudanken. Durch ihn war Deutschland zu einem modernen Industriestaat geworden. Seine Außenpolitik aber war so sprunghaft und scheinbar undurchdacht, dass man ihn deshalb auch als einen brillanten Versager benannte.


Jürgen der I :-)
Sein Wirken hat keine politische Bedeutung, aber einen nicht zu unterschätzenden Unterhaltungswert. Als König von Mallorca trägt er zwar diesen royalen Titel, gehört aber keinem echten deutschen oder europäischen Herrscherhause an. Jürgen I. erfreut sich deutschlandweit großer Beliebtheit, hat seine königlichen Großauftritte aber auf der spanischen Baleareninsel Mallorca. Er ist ein König zum Anfassen, der sich nicht über seine Untertanen  erhebt, ihnen die Treue dankt, indem er sie Fans nennt.

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