| Biografie Bach Lebenslauf |
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Johann Sebastian Bach wurde am 31. März des Jahres
1685 in Eisenach geboren. Als Klavier- und
Orgelvirtuose der Barockmusik so wie Komponist,
erlangte er nicht nur an internationaler
Berühmtheit, sondern ist wohl einer der
bedeutendsten und berühmtesten Musiker der
Geschichte. Junge Jahre und frühe Anfänge Als Sohn von Elisabeth und Ambrosius Bach kam Johann Sebastian Bach als sechstes Kind zur Welt. Musikalischer Werdegang Bachs Nach seiner Tätigkeit als Chorknabe wurde Bach im Alter von 18 Jahren zum Geiger des Kammerorchesters des Weimarer Herzogs Johann Ernst ernannt. Im selben Jahr wurde er außerdem In dieser Zeit hatte Bach an die 30 Kantaten geschaffen, zu denen bekannte Werke wie „Gottes Zeit ist die allerbeste Zeit“ (ein sogenannter Actus Tragicus) und diverse Cembalo- und Orgelwerke gehörten. Im Jahre 1717 wurde Bach dann als Kammermusikdirektor und Kapellmeister in der Stadt Köthen tätig, in die er dafür gezogen war. In Köthen traf Bach auf ein, ihm bisher unbekanntes Orchesterniveau und wurde dadurch in seinem musikalischen Schaffen um so mehr motiviert. Die Kombination der Bachkompositionen und dem Können dieses Orchesters brachte unter anderem die unvergleichbaren Werke „Kammermusik für Violine, Flöte und Cembalo“ und „Brandenburgische Konzerte“ zustande, die heute als Stücke weltlicher Instrumentalmusik gelten. In dieser Zeit komponierte Bach aber auch eine Vielzahl von Kirchenkantaten sowie Stücke für Soloinstrumente und Ensembles. Die bekanntesten Kompositionen daraus waren „Das wohl temperierte Clavier I“ und „Sonaten und Partiten für Violine Im Jahre 1749 kam bei Bach das Augenleiden „grauer Star“ hervor, woraufhin er sich zwei Operationen unterzog. Die Operationen führten allerdings zu keinem nennenswerten Erfolg, woraufhin er einige Monate später einen Schlaganfall erlitt. Am 28. Juli des Jahres 1750 verstarb Johann Sebastian Bach im Alter von 65 Jahren schließlich in Leipzig. 200 Jahre später, im Jahre 1950, wurde sein Leichnam in der Gruft der Leipziger Thomaskirche beigesetzt. Privatleben und Kritik Bach war insgesamt zweimal verheiratet. Zuerst im Jahre 1707, mit seiner Cousine zweiten Grades, Maria Barbara, mit der er drei Söhne und eine Tochter hatte. Maria Barbara verstarb im Jahre 1720. Ein Jahr darauf heiratete Bach Anna Magdalena Wilcke, mit der außerdem dreizehn weitere Kinder bekam. Von den dreizehn Kindern, die aus dieser Ehe hervorgegangen waren, überlebten allerdings nur sechs. Obwohl Bach als äußerst begabt in seinem Fach galt, wurde sein kontrapunktischer Stil von den Kritikern seiner Zeit als überholt angesehen. Erst durch Felix Mandelssohn Bartholdy im 19. Jahrhundert gewann Bach wieder an großer Aufmerksamkeit und Aktualität. Heute herrscht die allgemeine Anerkennung vor, dass Bach trotz seiner Funktion als Schlussstein des Barocks, ein musikalisches Genie war, welchem nicht nur das Hervorbringen neuer Tontechniken zu verdanken ist, sondern auch ein nachhaltiger Einfluss auf die Entwicklung der Musik im Allgemeinen. |
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