Biografie Gregor Mendel Lebenslauf |
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Gregor Mendel war ursprünglich ein
katholischer Priester und Mönch aus
Österreich-Schlesien, in die Wissenschaftsgeschichte
jedoch ging er ein als Entdecker der Vererbungslehre und
"Vater der Genetik". Unter dem Ordensnamen Gregorius setzte er in einer Augustiner-Abtei seine Naturforschungen als Amateur fort und studierte Landwirtschaft und Theologie. Der Klostergarten eignete sich hervorragend für Gregor Mendels Interessengebiete. So begann er im Jahr 1856 dort Kreuzungsexperimente mit eigens dafür angesäten und speziell ausgewählten Erbsen. Er verwendete verschiedene Sorten, beispielsweise rotblühende und weißblühende, und kreuzte diese untereinander. Die Techniken, die er diesbezüglich anwendete, waren der Allgemeinheit zwar bereits bekannt, jedoch nahm Mendel als erster Forscher damit systematische Untersuchungen vor. Aus den Kreuzungen ergaben sich verschiedenste Hybriden, anhand derer Mendel gesicherte Erkenntnisse über die Gesetze der Vererbung gewinnen konnte. Diese Ergebnisse gingen als "Mendelsche Regeln" in die Wissenschaftsgeschichte ein und sind noch heute fester Bestandteil des Biologieunterrichts in der Schule. Der katholische Mönch selbst konnte die Tragweite seiner Versuche allerdings nicht mehr erleben, denn die Abhandlung, die er 1866 über seine Untersuchungen veröffentlichte, "Versuche über Pflanzenhybriden", stieß nirgends auf Resonanz. Auch das Echo auf den vier Jahre später folgenden Aufsatz "Über einige aus künstlicher Befruchtung gewonnene Hieracium-Bastarde" blieb aus. Erst einige Jahre später wurde das Ausmaß der Mendelschen Untersuchungen und Ergebnisse erkannt und entsprechend gewürdigt, der Abt Gregorius selbst erlebte diesen späten Ruhm nicht mehr. Er verstarb am 6. Januar des Jahres 1884 an Wassersucht. |
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