Biografie George Welles Lebenslauf |
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Erster Kontakt mit den Medien Besonders wurde er für seine wunderlichen und ungewohnten Einlagen in seinen Inszenierungen bewundert. Seine Aufführung von „Julius Caesar“ band das Publikum mit in das Stück ein und auch sein innovatives Werk „Voodoo-Macbeth“ wurde zu einem Kassenschlager. Nebenher sprach er Hörbände, die sich national gut verkauften. Mit dem Hörspiel „Krieg der Welten“ erlangte er weltweite Aufmerksamkeit. Das Stück wurde im Radio gespielt und der fiktive Angriff einer außerirdischen Macht löste eine reale Massenpanik in der Bevölkerung aus. Hollywood wurde auf ihn aufmerksam, woraufhin Welles seine Hörspiel-Karriere und seine Tätigkeit als Radiomoderator schleifen lies. Er schrieb das Drehbuch für einen autobiografischen Film über William Randolph Hearst, führte Regie und spielte die Hauptrolle darin. „Citizen Kane“ gilt bis heute als einer der besten Filme aller Zeiten. Damals blieb der kommerzielle Erfolg allerdings aus. Der neue Ruhm reichte aber aus, um Welles eine sorgenfreie Karriere beim Film zu bescheren. Erste Misserfolge und das überraschende Aus In den 50-er Jahren zog Orson nach Deutschland, wo er in „Der dritte Mann“ mitspielte. In den 60-er und 70-er Jahren blieben Erfolge immer häufiger aus und brachten Welles in eine Sinneskrise. Die Filme „Herr Satan persönlich“ und „Im Zeichen des Bösen“ wurden nicht wirklich vom Publikum angenommen. Dies lag laut Welles vornehmlich an den Vorstellungen seiner Arbeitgeber. Er beschloss sich nicht weiter ins Handwerk reden zu lassen und begann eigene Filme zu realisieren. Es entstanden „The Deep“, „Der Kaufmann von Venedig“, „The Other Side of the Wind“ und „Don Quichote“. Als das Fernsehen immer populärer wurde begann Orson unter einem Synonym auch Drehbücher für Fernsehserien zu schreiben. Zu beginn der 90-er Jahre litt Welles zunehmend an Fettleibigkeit und hatte Probleme mit dem Blutdruck. Diese Umstände führten am 10. Oktober 1985 zu einem tödlichen Herzinfarkt. George Orson Welles wurde in der südandalusischen Stadt Ronda beigesetzt und gilt bis heute als „das Wunderkind des Films“. Kein Drehbuchschreiber, Regisseur und Schauspieler nimmt soviel Einfluss auf die arbeiten moderner Künstler. |
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| George Orson Welles Seiten, Steckbrief etc. | ||
| George Welles Filmografie | ||
| 1934: The Hearts of Age 1941: Citizen Kane 1942: Der Glanz des Hauses Amberson 1943: Von Agenten gejagt 1944: Die Waise von Lowood 1944: Follow the Boys 1946: Morgen ist die Ewigkeit 1946: Die Spur des Fremden 1946: Duell in der Sonne 1947: Die Lady von Shanghai 1948: Macbeth – Der Königsmörder 1949: Der dritte Mann 1949: Graf Cagliostro 1949: In den Klauen der Borgia 1950: Die schwarze Rose 1951: Rückkehr nach Glennascoul 1952: Othello 1952: Trents letzter Fall 1953: L'uomo, la bestia e la virtù 1953: King Lear 1955: Trouble in the Glen 1954: Versailles – Könige und Frauen 1955: Mord ohne Mörder 1955: Napoleon 1955: Herr Satan persönlich 1956: Moby Dick 1957: Des Teufels Lohn 1958: Der lange heiße Sommer 1958: Im Zeichen des Bösen 1958: Die Wurzeln des Himmels 1959: Der Zwang zum Bösen 1959: Fähre nach Hongkong 1960: David und Goliath 1960: Drama im Spiegel 1960: Austerlitz – Glanz einer Kaiserkrone 1961: Der junge General 1961: König der Könige 1961: Die Tataren 1962: Der Prozeß 1963: Ro.Go.Pa.G 1963: Hotel International 1965: Im Reich des Kublai Khan 1965: Falstaff 1966: Brennt Paris? 1966: Ein Mann zu jeder Jahreszeit 1967: Casino Royale 1967: Nur eine Frau an Bord 1967: König Ödipus 1967: Was kommt danach…? 1968: Stunde der Wahrheit 1968: Jedes Kartenhaus zerbricht 1968: Kampf um Rom I 1969: Kampf um Rom II - Der Verrat 1968: Tepepa 1969: Die Schlacht an der Neretva 1969: Stern des Südens 1969: Zwölf plus eins 1970: The Deep; auch Regie 1970: Der Brief an den Kreml 1970: Die Französische Revolution fand nicht statt 1970: Catch-22 – Der böse Trick 1970: Waterloo 1971: Ein Zauberer an meiner Seite 1971: Der zehnte Tag 1972: Die Schatzinsel 1972: Hilfe, ich habe Erfolg! 1972: Necromancy 1972: Malpertuis 1974: F wie Fälschung 1976: Reise der Verdammten 1979: Muppet Movie 1981: Der blonde Schmetterling 1981: Die verrückte Geschichte der Welt 1983: Where Is Parsifal? 1986: Transformers – Der Kampf um Cybertron 1987: Someone to Love 1992: Don Quijote de Orson Welles |
