Biografie Ernest Hemingway Lebenslauf |
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Ernest Miller Hemingway wurde am
21.
Juli 1899 als Zweitältester von 6 Geschwistern in Ok
Park, Illinois, als Sohn des Landarztes Clarence Edmonds
Hemingsway und der Opernsängerin Grace Hall Hemingway
geboren.
Dort besuchte er bis
1917 auch die Highschool und übte sich als
Reporter. Danach meldete er sich freiwillig als
Sanitäter beim Roten Kreuz. Während dieser Zeit war er Sanitätsfahrer
im 1. Weltkrieg in Italien.
Er wechselte zur Infanterie und wurde schwer verwundet.
Nachdem er sich als Journalist für den Toronto Star befähigt hatte, verschlug es Hemingway nach Paris. Dort entstand 1925 sein Werk "In Our Time" (In unserer Zeit). Damit wurde Hemingway zum Vertreter der Lost Generation. Diesem Motto entsprechend, folgte 1926 "The Sun also Rises" (Fiesta). 1927 erschienen seine Sammlung "Men Without Women" (Männer ohne Frauen) und die Kurzgeschichte "The Killers" (Die Killer). 1929 schrieb er "A Farewell to Arms" (In einem anderen Land) und verarbeitete darin seine Erlebnisse aus dem 1. Weltkrieg. Inspiriert von seiner Zeit als Kriegsberichterstatter im Spanischen Bürgerkrieg und seinen Engagement gegen das Franco-Regime, folgten Reportagen und das Drama "The Fifth Column". Dieses findet sich zusammen mit "The Short Happy Life of Francis Macomber" (Das kurze glückliche Leben des Francis Macomber) und "The Snows of Kilimanjaro" (Schnee auf dem Kilimandscharo) in einem englischen Band (49 Stories) wieder. Hemingway nahm an zahlreichen Schlachten im Spanischen Bürgerkrieg und im 2. Weltkrieg teil. Daraus entstand 1940 sein Werk "For Whom the Bell Tolls" (Wem die Stunde schlägt). 1950 und 1952 folgten der Kurzroman "Across the River and into the Sea" (Über den Fluß und die Wälder) und die Novelle "The Old Man and the Sea" (Der alte Mann und das Meer). Für letztere erhielt Hemingway 1954 den Literaturnobelpreis. 1960 wurde der Gedichtband "Collected Poems" herausgegeben. Dies war das letzte Buch, dass während seines Lebens erschien. Wie sein Vater viele Jahre zuvor, nahm sich auch Hemingway am 2. Juli 1961 im Alter von 61 Jahren durch Erschießen das Leben in Ketchum (Idaho). Zu seinem Selbstmord bewegten ihn Depressionen und Alkohol. Auch sein Bruder Leicester und seine Schwester Ursula begingen Selbstmord. Einige seiner Werke, darunter 1986 "The Garden of Eden" (Der Garten Eden) wurden erst nach seinem Tod (postum) veröffentlicht. |
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