Biografie Christoph Schlingensief Lebenslauf |
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Christoph Schlingensief, mit vollem
Namen Christoph Maria Schlingensief, wurde am
24.
Oktober des Jahres 1960 in Oberhausen geboren. Er machte
sich in Deutschland vor allem als Regisseur von Oper,
Theater und Film, so wie als Talkmaster, Aktionskünstler
und Autor einen Namen. Da seine künstlerischen Betätigungen auch über den Film und das Theater hinausgingen, erlangte Christoph Schlingensief für seine aktionistischen Projekte nicht nur an einem gewissen Bekanntheitsgrad innerhalb Deutschlands, sondern auch an internationaler Aufmerksamkeit. Neben zahlreichen Kunstausstellungen in Deutschland und auch im Ausland, startete er eine Container-Aktion im Jahr 2000, die unter dem Namen „Bitte liebt Österreich“ hinreichend bekannt wurde. Auch war er im Zuge der Bundestagswahlen von 1998 für die Gründung der Partei „CHANCE 2000“ verantwortlich. Von 1997 bis 2003 wirkte Christoph Schlingensief außerdem als Fernsehmoderator in diversen Talkshows mit medienkritischem Inhalt. Darunter waren die Formate „U 3000“, „Talk 2000“ sowie „Freakstars 3000“. Bei Letzterem handelte es sich um sein eigenes TV-Projekt und das erste Behindertenmagazin im deutschen Fernsehen, das auf dem Musiksender Viva ausgestrahlt wurde. Christoph Schlingensiefs Wirken In all seinen Projekten, Stücken und Arbeiten drehten sich Christoph Schlingensiefs Themen immer wieder um Fragen nach der Erlösung, Gott oder auch dem Sinn der Kunst. Der an Krebs erkrankte Künstler und Visionär versuchte mit seinen Gedanken und Bildern letztendlich auch die eigene Zuletzt setzte er sich im Jahre 2010 für einen deutschen Pavillon bei der Biennale 2011 in Venedig ein. Von der Krebserkrankung, mit der er sich immer offen auseinandersetzte, wurde er schließlich vollständig eingeholt und verstarb am 21. August des Jahres 2010 in Berlin. Im Alter von fast 50 Jahren hinterließ Christoph Schlingensief ein gigantisches Lebenswerk, welches in seiner Wirkung und seinem Ausdruck nicht nur der Kunst galt, sondern vor allem auch den Menschen, die es ihm seit jeher gelungen war, zu begeistern und zum Nachdenken zu bewegen. |
| Autogramm Christoph Schlingensief Autogrammadresse |
| www.schlingensief.com - die offizielle Christoph Schlingensief Homepage |
| Christoph Schlingensief Seiten, Steckbrief etc. |
| Filme Christoph Schlingensief Filmografie als Schauspieler |
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1969
- Die Schulklasse 1982 - Für Elise 1983 - Phantasus muss anders werden – Phantasus go home 1984 - Tunguska – Die Kisten sind da 1985 - My Wife in 5 1992 - Terror 2000 – Intensivstation Deutschland 1992 - Gossenkind 1993 - Domenica 1994 - Tod eines Weltstars – Udo Kier 1994 - Abschied von Agnes 1996 - United Trash 1997 - Silvester Countdown 1997 - Die 120 Tage von Bottrop 2003 - Hamlet X 2004 - Freakstars 3000 2004 - Silentium |
