Biografie Charles Darwin Lebenslauf |
|
Charles Darwin war ein Naturforscher der Moderne. Kein
anderer Naturwissenschaftler des 19. Jahrhunderts trug
in so großem Umfang zum modernen Weltbild bei wie er.
Die hauptsächliche, bis heute wichtigste Entdeckung
Darwins ist der Mechanismus der natürlichen Selektion,
der die Entstehung von Arten und Anpassungen im Rahmen
der biologischen Evolution erklärt. Sein Hauptwerk, „On the Origin of Species”, wurde erst im Jahr 1859 veröffentlicht. Darwin war zu diesem Zeitpunkt bereits 50 Jahre alt. Wie kam es zu dieser sensationellen Veröffentlichung? Darwin war ein Kind reicher Eltern und genoss eine studienreiche Jugend. Darwins Weltreise an Bord der HMS Beagle (1831 – 1836) Von 1831 bis 1836 bereiste Darwin die Welt als Gast von Kapitän Robert FitzRoy an Bord der HMS Beagle. FitzRoy hatte kartographische Messungen in Südamerika durchzuführen und suchte einen naturwissenschaftlich geschulten Reisebegleiter. Darwin nahm die Einladung an und nachdem die HMS Beagle in See gestochen war, begann er, seine Beobachtungen zu notieren, zoologisches und geologisches Material zu sammeln und sein Augenmerk auf alles zu lenken, was von naturwissenschaftlichem Interesse war. Diese rund fünf Jahre dauernde Weltreise führte Darwin unter anderem nach Brasilien, zu den Galapagos-Inseln und nach Australien. Die aus dieser Zeit stammenden Darwins Heirat, Familiengründung und endgültige Niederlassung in England. 1839 heiratete Darwin seine Cousine Emma Wedgwood. Solche Heiraten waren in Darwins gesellschaftlichem Umfeld durchaus üblich, um den Besitz und die Standesposition der Familien zu sichern. Darwin konnte das von seinem Vater ererbte Vermögen erfolgreich in Landbesitz und Eisenbahnaktien investieren. Er wurde ein reicher Privatmann und Forscher. Aus der Ehe gingen zehn Kinder hervor. Charles Darwin, ein angeschlagener, aber erfolgreicher Forscher mit festem Familiensitz. 1842 zog Darwin mit seiner Familie in die kleine Ortschaft Down, südlich von London. Von dort aus knüpfte er Kontakte und festigte Freundschaften mit zahlreichen Naturforschern, zum Beispiel mit Joseph Dalton Hooker (1817-1911), Thomas Henry Huxley (1825-1895) und Charles Lyell (1797-1875). In zahlreichen Debatten und Korrespondenzen reiften so die Grundlagen zur Formulierung der Theorie der natürlichen Selektion heran, wenn auch langsam, weil Darwin nach seiner Weltreise immer wieder mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen hatte. Bei seiner wissenschaftlichen Schreib- und Publikationstätigkeit griff Darwin auf seine an Bord der HMS Beagle gemachten Beobachtungsnotizen zurück. Darwin widmete sich als renommierter Evolutionsforscher in seinen letzten Lebensjahrzehnten fast Charles Darwin verstarb am 19. April 1882. |
| Charles Darwin Seiten, Steckbrief etc. |
