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Wolf Maahn kam am
25. März 1955 in Berlin zur Welt und ist
ein deutscher Musiker und Songschreiber. Bereits als
er neun Jahre alt war fing er an, seine ersten
eigenen Lieder zu schreiben. Zu der Zeit lebte er in
München. Sehr beeindruckt hat ihn damals ein Konzert
von den
Beatles und so gründete er eher hobbymäßig
seine erste Band mit dem Namen X-Rays, mit der er
bei Parties oder in Jugendheimen auftrat. Einige
Jahre später gründete er mit Freunden und seinem
Bruder die Band „Food Band“ und sie veröffentlichten
im Jahre 1979
mit „Send me up to Mona“ ihre erste Single. In den
nächsten zwei Jahren erschienen zwei Alben in
englischer Sprache von ihnen und sie spielten in
Deutschland als Vorband von den Größen
Bob Marley und
Fleetwood Mac. Es folgte 1995 die Veröffentlichung seines Albums „Libero“, bevor 1996 wieder das soziale Engagement Maahns zum Vorschein kam. Er organisierte das Open-Air-Konzert „Rock für Bosnia“ mit vielen bekannten Bands wie Fettes Brot, Fury in The Slaughterhouse oder Die Fantastischen Vier. Der Erlös von etwa 120.000 DM kam der Organisation „War Child“ zugute. 2001 versuchte der Entertainer beim Grand Prix den Vorentscheid mit seinem Titel „Better Life“ für sich zu entscheiden, aber gegen die Sängerin Michelle hatte er keine Chance. Es folgten ein Best-Of-Album im Jahre 2001 zum 20-jährigen Jubiläum des Künstlers, sein Album „Zauberstrassen“ 2004, sowie eine bundesweite Tour 2005 mit dem Namen „Soul & Acoustic“, bevor der Künstler 2007 sein eigenes Label „Libero“ gründete und unter diesem eine Fortsetzung seines Unplugged-Albums von 1993 veröffentlichte, „Direkt ins Blut 2: (Un)plugged“. 2008 gab es eine Wiederveröffentlichung seines bereits 1982 erschienenen Albums „Deserteure“. Dieses brachte er nun 26 Jahre später mit dem Titel „Deserteure – ReRelease plus Bonus Track“ erneut auf den Markt. Aber Wolf Maahn war neben seiner eigenen Band auch noch auf anderen Gebieten erfolgreich. So produzierte er nebenbei noch Alben von bzw. für Purple Schulz, Marianne Rosenberg oder Klaus Lage, um eine kleine Auswahl zu nennen. Ebenfalls hat der Musiker die Lieder für den Schimanski-Film „Zabou“ (1987) geschrieben und lieferte für die Tatort-Folge „Der Mörder und der Prinz“ (1992) ein Lied aus seiner Feder. 1991 steuerte er bei der ARD-Serie „Leo und Charlotte“ das Titellied „100 000 Meilen“ und die szenische Musik bei. |
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