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Biografie Shirley Bassey Lebenslauf Lebensdaten

Shirley Veronica Bassey wurde am 8. Januar 1937 als Tochter einer Engländerin und eines nigerianisch-karibischen Seemanns in Cardiff geboren. Seit ihrer frühen Jugend war sie 
unrettbar dem Glamour des Showbusiness verfallen. Und spätestens nachdem sie Judy Garlands Klassiker "Somewhere Over The Rainbow" gehört hatte, wäre es ihr nicht mehr in den Sinn gekommen, etwas anderes als Sängerin werden zu wollen.
Sie brach die Schule zu Gunsten eines Fabrikjobs ab und trat immer wieder in kleinen regionalen Clubs auf. Dank ihres Talents und ihrer Beharrlichkeit wurde sie 1953 für eine regelmäßig stattfindende Revue fest verpflichtet. Doch es dauerte noch zwei Jahre, bis ein Agent auf sie aufmerksam wurde, der über wirklich gute Verbindungen verfügte. Ein Auftritt in einer TV-Show beeindruckte einen ranghohen Mitarbeiter der Plattenfirma Philips so sehr, dass er ihr umgehend einen Vertrag offerierte.
In Verbindung mit den klassischen Arrangements erinnerten ihre voluminöse Stimme und ihr Gesangsstil aufs angenehmste an Showgrößen vergangener Jahrzehnte, wobei sie durchaus eine ernstzunehmende Konkurrenz für die Soul-Diven ihrer Zeit darstellte. In diesen Gefilden bewegten sich auch die Songs selbst, die zwar nicht gerade hochmodern wirkten, sich dafür aber stilsicher und zeitlos präsentierten. Das zahlte sich zunächst in beachtlichen Verkaufserfolgen ihrer Single-Veröffentlichungen und schließlich
Anfang 1957 in Form einer ersten Top-Ten-Platzierung aus. Dieser folgte eine lange Reihe großer Hits, von denen Filmfreunden zumindest die James-Bond-Titelsongs "Goldfinger 1965 ", "Diamonds Are Forever" und "Moonraker" bekannt sein dürften.
Um einem (wie jedem Star auch ihr drohenden) kläglichen Abstieg elegant aus dem Weg zu gehen, zog sich Shirley Bassey ab 1980 fast völlig aus dem Showbusiness zurück, widmete sich verstärkt gemeinnützigen Zwecken und beschränkte sich ansonsten auf kleine, aber wirkungsvolle Auftritte. Ab und an arbeitete sie mit Vertretern der modernen Popmusik zusammen. Einen besonderen Coup landete sie 1997, als sie gemeinsam mit den Propellerheads einen Song aufnahm, der ihr bei der jungen Generation große Popularität verschaffte. Zwei Jahre später erhob Queen Elisabeth II. sie zur "Dame Commander of the Order of the British Empire".
Seit der Jahrtausendwende sind zwei CDs erschienen, die ihre klassischen Hits in modernem Klanggewand präsentieren.
Shirley Bassey Seiten, Steckbrief etc.
Shirley Bassey Diskografie
1956 - Bewitching Miss Bassey
1958 - Born to Sing the Blues
1961 - Fabulous Shirley Bassey
1961 - Shirley
1962 - Shirley Bassey
1962 - Let's Face the Music
1962 - Goldfinger
1965 - Shirley Bassey at the Pigalle
1965 - Shirley Stops the Shows
1966 - I've Got a Song for You
1967 - And We Were Lovers
1968 - 12 of Those Songs
1968 - This Is My Life
1968 - Golden Hits of Shirley Bassey
1969 - Does Anybody Miss Me
1970 - Live at Talk of the Town
1970 - Something
1971 - Something Else
1971 - Big Spender
1971 - It's Magic
1971 - The Fabulous Shirley Bassey
1971 - What Now My Love
1972 - The Shirley Bassey Collection
1972 - And I Love You So
1972 - I Capricorn
1973 - Never Never Never
1974 - Nobody Does It Like Me
1975 - The Shirley Bassey Singles Album
1975 - Good Bad But Beautiful
1976 - Love Life and Feelings
1976 - Thoughts of Love
1977 - You Take My Heart Away
1978 - 25th Anniversary Album
1978 - The Magic Is You
1978 - Yesterdays
1979 - What I Did for Love
1982 - Love Songs
1984 - I Am What I Am
1987 - La mujer
1991 - Keep the Music Playing
1992 - The Best of Shirley Bassey
1993 - Sings Andrew Lloyd Webber
1995 - Sings the Movies
1996 - The Show Must Go On
1997 - The Birthday Concert
1999 - Land of My Fathers
2000 - The Remix Album - Diamonds Are Forever
2000 - The Greatest Hits - This Is My Life
2003 - Thank You for the Years
2006 - The Columbia/EMI Singles Collection
2007 - Get the Party Started
2009 - The Performance