Biografie Kurt Cobain Lebenslauf Lebensdaten |
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Kurt Cobain, mit vollem Namen Kurt
Donald Cobain, wurde am
20. Februar 1967 in Aberdeen
(Washington), USA geboren. Der
US-amerikanische Musiker erlangte als
Gitarrist und Sänger der Rockband
„Nirvana“ an weltweiter Berühmtheit und
gilt innerhalb dieser Musikszene als
unvergessliche Legende. Er wird heute
auf eine Stufe mit verstorbenen
Musikidolen wie
Janis Joplin,
Jimi Hendrix
oder Brian Jones gestellt. In seiner Jugendzeit kam es häufig zu massiven Streitigkeiten mit beiden Elternteilen, weshalb Kurt als Ausweichmöglichkeit mal bei einem seiner Onkel, mal bei den Großeltern oder den Eltern des Jugendfreundes Jesse Reed lebte. So war er innerhalb von nur vier Jahren bei insgesamt zehn Familien untergebracht. Anschließend wieder bei seiner Mutter lebend, brach Kurt mit 18 Jahren die Highschool ab und wurde von seiner Mutter daraufhin auf die Straße gesetzt. Er zog mit seiner damaligen Freundin Tracy Marander nach Olympia (Washington) und versuchte sich irgendwie durchzuschlagen. Seine erfolglose Arbeitssuche und Antriebslosigkeit brachte die Beziehung zu Tracy schließlich zum Bröckeln, was er ebenfalls in einem seiner Songs („About a Girl“) verarbeitete. Der Anfang einer Legende Kurts Interesse für Musik zeigte sich schon in sehr jungen Jahren, als er das Tonaufnahmegerät seiner Tante dazu benutzte, um seine eigene Stimme und Geräusche aufzunehmen und als er sich an dem Schlagzeug austobte, welches er als Kind geschenkt bekommen hatte. Sein Onkel schenkte ihm im Alter von 14 Jahren dann seine erste Gitarre, mit der Kurt sich dann erst richtig ins Zeug legte. Die Bekanntschaft mit den Musikern der Band „The Melvins“ (Dale Crover und Buzz Osborne) in seinen Jugendjahren führten außerdem zu weiteren entscheidenden Prägungen seiner Begeisterung für Musik und auch seines späteren Musikstils. Zwar hatte seine Musik später nicht mehr viel mit dem Stil der „Melvins“ gemeinsam, doch führten diese ihn an die Musikrichtungen Punk- und Indie-Rock heran. Nach dem endgültigen Abschluss mit seinen beiden Elternhäusern und dem Umzug nach Olympia startete Kurt 1986 seine ersten musikalischen Versuche mit dem Jugendfreund Krist Novoselic, den er schon im Alter von 15 Jahren kennengelernt hatte. Anfangs spielten sie gemeinsam in verschiedenen Bands, woraufhin sie 1987 dann mit dem Schlagzeuger Aaron Bruckhard ihre eigene Band gründeten. Bruckhard verließ noch im selben Jahr den Zusammenschluss, woraufhin in wechselnder Besatzung auch Dale Crover von den „Melvins“ und andere Musiker hinzukamen. Bis zur Auflösung der Band bestand die Gruppe aus Kurt, dem besten Freund Novoselic, so wie Dave Grohl und dem 1993 hinzugekommenen Pat Smear. Nach diversen Umbenennungen einigte sich die Band auf den Namen „Nirvana“ und konnte mit etlichen Studioalben, Live-Alben, Singles und anderen Musikprojekten die Rockszene im Sturm erobern. „Nirvana“ wird heute als Sprachrohr einer ganzen Generation bezeichnet und hatte unter Führung des Bandleaders Kurt Cobain den damals noch im Untergrund stattfindenden Indie-Rock salonfähig gemacht und sorgte für eine Verschmelzung zwischen den Musikrichtungen Indie und Grunge. Die Band und insbesondere auch Kurt Cobain werden heute als eine Musikergruppe gesehen, die in den 1990er Jahren etwas bewegt hat. Der Erfolg überschlug sich nicht nur in insgesamt 50 Millionen verkauften Alben und einer internationalen Bekanntheit der Gruppe, sondern ließ Kurt Cobain auch zu einer Art angebeteter Rockikone aufsteigen, an die man sich heute noch oft erinnert. Die Liebe, der Ruhm und der Tod Seine Frau, Courtney Love, lernte Kurt bereits in der Anfangszeit von „Nirvana“, 1987 kennen und heiratete sie schließlich 1992 auf Hawaii. Im Jahr der Eheschließung kam auch die gemeinsame Tochter Frances Bean zur Welt. Abgesehen von den gemeinsamen Drogenexzessen, dem gefährdeten Sorgerecht für die kleine Tochter, mit denen Kurt und Courtney immer wieder in die Schlagzeilen gerieten, hatte der zur Ikone erhobene Musiker auch mit zunehmenden psychischen Problemen zu kämpfen. Auf der einen Seite machte ihm der Druck des Labels schwer zu schaffen und auf der anderen Seite gelang es Kurt auch nicht mit dem neuen Ruhm umzugehen, der ihn plötzlich überall umgab. Kurt griff immer stärker zu Heroin, um den Problemen zu entfliehen, und sprach häufig davon sich umzubringen. Im März des Jahres 1994 verabreichte er sich dann eine Überdosis aus Rohypnol und Champagner und landete nach diesem gescheiterten Selbstmordversuch im „Exodus Recovery Center“, einer Entzugsklinik in Los Angeles. Ungefähr einen Monat später floh Kurt aus der Klinik und begab sich nach Hause. Dort angekommen spritzte er sich eine Überdosis Heroin und schoss sich mit einem Schrotgewehr in den Kopf. Mit den Worten „Es ist besser auszubrennen, als langsam zu verblassen“ in seinem Abschiedsbrief, verließ Kurt Cobain, als Musiker ein Genie und als Persönlichkeit gescheitert, am 5. April 1994 für immer die Bühne. Die Verschwörung Die Fakten um Kurt Cobains Selbstmord gelten bis heute als bestritten. Auch wenn die Polizei und die Gerichte von Anfang an von einem Selbstmord unter Drogeneinfluss ausgingen und den Fall entsprechend abschlossen, ranken sich etliche Verschwörungstheorien um andere Gründe für Kurts Was an den Verschwörungstheorien nun tatsächlich ernst genommen werden kann, wird sich vermutlich niemals herausstellen. Im Grunde ist es nichts Außergewöhnliches, dass sich um Legenden, wie Kurt Cobain zweifelsohne eine war, die wildesten Verschwörungstheorien ranken. Sein Fall wurde, wie es bei Drogensüchtigen in der Regel ist, nicht näher unter die Lupe genommen und aus juristischer Sicht abgeschlossen. Die Garage, in der er sich erschossen hatte, riss man kurz nach seinem Tode ab. Courtney Love selbst bestreitet alle Vorwürfe vehement und beharrt darauf ihren Mann abgöttisch geliebt zu haben. |
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