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Der deutsch-tunesische Rapper
Bushido wurde am
28.09.1978 in Bonn geboren. Sein
bürgerlicher Name lautet: Anis Mohamed Youssef
Ferchichi. Zu dem ist Bushido auch unter dem
Pseudonym Sonny Black bekannt. Bushidos Eltern
trennten sich schon sehr früh – der kleine Bushido
wuchs bei der Mutter in Berlin Tempelhof auf – zum
Vater selbst hatte er in dieser Zeit wohl keinen
Kontakt. In Tempelhof
ging Bushido auch auf das
Gymnasium – das er nach der 11. Klasse wieder
verließ. Er war schon sehr früh mit dem Gesetz in
Konflikt geraten: so gab es mehrere Verstöße gegen
das Betäubungsmittelgesetz – außerdem wurde ihm auch
Sachbeschädigung vorgeworfen. Bushido erschien vor
dem Gericht – und der Richter stellte ihn vor die
Wahl: er könnte einerseits ins Jugendgefängnis gehen
oder (andererseits) eine staatlich geförderte
Ausbildung zum Maler und Lackierer beginnen. Bushido
entschied sich gegen das Gefängnis und absolvierte
die Maler-Ausbildung. Hier lernte er auch Fler
(ebenfalls Rapper) kennen. Übrigens: Hip-Hop und Rap
lernte Bushido durch die Graffiti-Szene kennen – er
malte damals sehr viel und war unter dem Pseudunym
„Fuchs“ bekannt. Gemeinsam mit King Orgasmus One
nahm Bushido ein Demotape auf – dies wurde
allerdings „nur“ im Bekanntenkreis verkauft. Bushido
bildete mit King und Bass Sultan Hengzt die Gruppe
Berlins Most Wanted. Kurz darauf veröffentlichte
Bushido „King Of Kingz“ und wechselte zum Label
Aggro Berlin. Das Album wurde später digitalisiert
und 2003 noch einmal veröffentlicht. Zusätzlich
produzierte er mit Ilan sein erstes Soloalbum „Vom
Bordstein bis zur Skyline“ (kam sogar auf
Platzierung 88 der Charts). 2004 wechselte der Rapper zu Urban/Universal Music und gründete das
Label „ersguterjunge“. Mitte 2004 arbeitete Bushido
an einem Auftrag von
Rammstein – er produzierte
einen Remix ihres Songs „Amerika“. Im selben Jahr
veröffentlichte er die LP „Electro Ghetto“ und
landete auf Platz sechs der Album-Charts. Ein echter
Erfolg für den jungen Sänger!
2005 erschien „Carlos Cokxxx Nutten II“ die
vierte LP.
Bushido kam damit auf Platz 3. Im November 2005
entstand „Staatsfeind Nr. 1“. Bushido bekam 2006
seinen ersten „Echo“ – in der Kategorie „Live-Act-National“.
Im selben Jahr kam dann auch das
Soloalbum „Von der
Skyline zum Bordstein zurück“ heraus – und das
erreichte innerhalb von nur zwei Wochen Gold-Status
– inzwischen hat dieses längst schon den
Platin-Status „erklommen“. Von MTV wurde Bushido
Ende 2006 mit dem MTV Europe Music Award geehrt –
für den Best German Act. 2007 gründete er die
Girlband Bisou – die aus Ex-Kandidatinnen der
Popstars-Staffel bestand. Außerdem folgte der zweite
„Echo“ für den Rapper – diesmal in der Kategorie
Hip-Hop/R&B National. Dann wechselte Bushido zu
Sony/BMG und veröffentlichte unter diesem Label das
Album „7“. 2008 machten sich dann gleich zwei Echos
auf den Weg nach Berlin – Bushido hatte in diesem
Jahr zwei Auszeichnungen für sich „entern“ können.
Dazu gesellte sich im selben Jahr ein Comet als
„Bester Künstler“. Außerdem kam die Biografie des
Sängers auf den Markt – und die wurde ein Bestseller
und stieg bis Platz 1 auf der begehrten
Spiegel-Bestsellerliste! Und das muss man erst
einmal schaffen! Ganz klar, dass gerade jetzt einige
fragend in Richtung Bushido guckten. Wieso hat der
Mann so viel Erfolg!? Das fragten sich zu dieser
Zeit garantiert einige seiner (erfolglosen)
Sängerkollegen. 2008 kam das Album „Heavy Metal
Payback“ auf den Musikmarkt. Seit 2009 ist der
Rapper als Schauspieler unterwegs – für den
deutschen Spielfilm „Zeiten ändern sich“, der bis
September in Berlin gedreht wird/wurde. Dabei spielt
Bushido sich selbst – denn seine Autobiografie
wird/wurde von keinem geringeren als Bernd Eichinger
produziert. Und die Aussichten, dass der Film „volle
Kinokassen“ bringen wird, stehen bei Bushido
immerhin nicht schlecht. Viel Erfolg dabei!
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