Was war wann? Mode >> Modegeschichte >> 40er Mode >> 1940-1949
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Die Mode der 40er Jahre: aus "alt" mach "neu"
Mode 1940 - 1941 - 1942 - 1943 - 1944 - 1945 - 1946 - 1947 - 1948 - 1949 - Haarmode - Hutmode

Zu Anfang der 40er Jahre war nur eine geringe Änderung der Mode gegenüber den späten 30ern zu verzeichnen und bei den Damen waren breite Schultern immer noch genauso angesagt wie in den Jahren zuvor. Die Knie wurden durch die Röcke allerdings nur noch leicht oder kaum mehr verdeckt und nur zart umspielt. Im Gegensatz dazu war jedoch die Kleidung am Hals umso hochgeschlossener und sie blieb es über das ganze Jahrzehnt hinweg durchgehend. Durch kriegsbedingte Stoffrationalisierung und andere
Sparmaßnahmen während des zweiten Weltkrieges war das Interesse der Damen an der Bekleidungsindustrie eher gelähmt gewesen und der praktische Zweck der Kleidung, sowie die Wiederverwendung selbiger standen zu der Zeit im Vordergrund. Schließlich gab es zu dieser Zeit wichtigere Dinge als die Mode. Es wurden verschiedene Stoffreste miteinander kombiniert um aus "alt" "neu" zu schneidern. Des Weiteren förderte die wachsende Stoffnot figurnahe Kleidung aus zwei verschiedenen Stoffen, und selbst Schuhe wurden wieder neu aufgearbeitet, sodass sie aus diesem Grunde manchmal sehr klobig, nahezu unmodisch an den zarten Füßen aussahen.
Aus der Not heraus erklärten Modejournale diese Art der Bekleidung jedoch einfach als neuen Trend.
Drei Jahre nach Ende des Krieges begannen die Frauen dann wieder, ein anderes Modebewusstsein zu entwickeln und versuchten sich weitere Röcke (Petticoat-Röcke) zu leisten. Vielen blieb dieses allerdings aus finanziellen Gründen verwehrt, sodass auch schmal sitzende Etui-Röcke mit einem eng anliegenden Oberteil eine modebewusste Dame widerspiegelte. Die breiten Schultern verschwanden langsam aber sicher zu dem Zeitpunkt.
1949 existierten dann zum ersten Mal zwei angesehene Modelinien parallel, zum einen die der weiten und petticoatartigen Röcke und zum anderen die der Figur betonenden Etui-Röcke. 
Zwar stellte Christian Dior schon 1947 seine Kollektion "Carolle" in Paris vor und sorgte in ganz Europa für Aufsehen, aber nach Deutschland kam diese erst 1949 nach einer Modeschau der Modezeitschrift "Constanze". Zuvor wurde sie wegen "Stoffverschwendung" verpönt. Der jugendliche Look des italienischen Modeschöpfers wurde bei der Heirat der Kronprinzessin Elisabeth der Welt präsentiert.
Kindermode 1940-1949

In der Zeit des Zweiten Weltkrieges und auch noch bis zum Ende dieses Jahrzehnts war die Mode an letzter Stelle getreten. Denn durch den Umstand das vieles nicht zu bekommen war, wurden die Kleider und Hosen für die Mädchen sowie die Hosen für Junges aus Stoff gefertigt, der vorrätig war. Dieses war der alte Anzug des Vaters, des Großvaters oder aus alten Decken. Denn in dieser Zeit galt es nur daran zu denken zu überleben, für die Mode galt nur was praktisch war wurde getragen. Aus diesem Umstand ist auch zu erklären, dass die Mode sich in dieser Zeit nicht weiter veränderte als in den dreißiger Jahren, außer das die Kleider nun am Hals hochgeschlossener waren.

Mode Zeitreise

Hutmode 1940 – 1949 Kriegseinflüsse

Während sich die Hutmode Anfang des Jahrzehnts kaum verändert hatte, änderte sich dies mit dem Kriegsbeginn. Stoffe waren rationalisiert und jeder musste sparen. Die Damenwelt wollte dennoch nicht auf ihre Hüte verzichten. Sie waren für die Damen ein Mittel um zu zeigen, dass sie noch ein wenig Besitz hatten. In jeder Stadt fand sich ein Handwerker, der die Hüte umpressen und umgestalten konnte. Auch die Verzierungen wurden ausgetauscht. Auf diese Weise entstand eine bunte Kriegshutmode. Blumen und Hutkrempen sorgten für Abwechslung und der Hut wurde zu einem Muss für jede Frau. Auch die Männer hielten sich an dieses Motto und ließen ihre Hüte regelmäßig verändern. Sie bevorzugten allerdings Hüte, die eher schlicht gehalten waren.

Modepreise 1940
Ein Damenkleid kostete in den 40er Jahren ca. 30 Reichsmark während ein Herrenanzug mit ca. 75 Reichsmark zu Buche schlug. Ein paar Schuhe gab es für 15 Reichsmark und die Reparatur selbiger kostete um die 5 Reichsmark. in durchschnittlicher Arbeiter verdiente 1940 um die 170 Reichsmark.
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