Die Mode der
20er Jahre Kleidung - die neue Eleganz |
Mode 1920 -
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1929
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Haarmode - Hutmode
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Zigarettenspitze und Bubikopf,
dieses Bild sieht man vor sich, wenn man an die Frau
der 20er Jahre denkt.
Cocktailkleider ersetzen das Korsett
das weitgehend
verschwunden ist, Frauen tragen gerade
geschnittene
Hemdkleidchen, die Taille wird kaum mehr betont und
sitzt sehr tief, der Rücken und die Schultern sind
meist frei. Als Blickfang dienen Schärpen oder
Schleifen. Die Kleider sind meist knielang und
schmal geschnitten, oft hochgeschlossen oder mit
einem Bubikragen, was die Damen sehr jung aussehen
ließ. Die Abendmode sieht ähnlich aus: Das Kleid
wird von Spaghettiträgern gehalten und hat
ein oft gleichgroßes Vorder- und
Rückendekolleté. Der
Schnitt ist einfach, lediglich die Qualität der
Stoffe unterscheidet sich voneinander. Die Kleider
werden mit Glasperlen und Seidenfasern verschönert,
dazu trägt die Dame
Perlen oder eine Boa,
geschmückte Stirnbänder, oft auch Fächer.
Ebenso schmal und elegant wie die Kleider und die
Figur sind die Hüte der Damen, der Cloche ist eng anliegend und reicht bis zu den Augenbrauen. Die
Handtasche besteht
oft aus Tüll, auch sie ist mit
Perlen veredelt. Frauen trugen in dieser Zeit auch
gern Hosen, fast 40 % von ihnen sind nach dem
1.Weltkrieg erwerbstätig, das wirkte sich natürlich
auch auf die Mode aus. Gegen Ende der 20er Jahre
wird die Mode wieder femininer und figurbetonter. |
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Haarmode der 20er

20er Jahre Perücken

Pagenschnitt 1920 |
Bei den Herren tut sich auch etwas, die
Herrenmode wird sportlich, man trägt
Clubjacken aus dem Tennisclub und Knickerbocker, die
ursprünglich beim Golf getragen wurden. Dazu zieht
man sich ein langes Jackett oder auffällige Kniestrümpfe an, auch Norweger Pullover werden zu
den Knickerbockern getragen. Der Arbeiter ist an
seinem Schal zu erkennen, die gehobene Schicht trägt
bunte Krawatten. Abends trägt der Herr jedoch
Smoking, Mantel, Hut, Handschuhe und Gehstock, die
älteren Herren auch Fräcke. Die Hosen sind weit und
gerade, die Schuhe schwarz und glänzend. Der Herr
der 20er Jahre rasiert sich und trägt die Haare mit
Pomade streng nach hinten gelegt. Übrigens
Krawatten gab es ja schon ewig, aber der
Krawattenknoten bekam erst in den 20ern seine endgültige
Form. 1924 mit Beginn der " goldenen
Zwanziger" wurde die Frau emanzipierter,
sie zeigte mehr, rauchte in der Öffentlichkeit
und musste meist zur Arbeit gehen, da viele
Männer nicht mehr aus dem Krieg zurück gekommen
sind. |
| Mode aus den 20er Jahren 1920-1929 |
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Funktionalität und edler
Glamour - die Schuhmode der 20er Jahre Während
in den vorangehenden Epochen eher strenge und
einengende Mode getragen wurde, brachten die 20er
Jahre eine richtiggehende modische Revolution mit
sich. Diese wirkte sich natürlich auch immens auf
die Schuhtrends des Jahrzehnts aus. Dadurch, dass
die Röcke in den 20ern allgemein deutlich kürzer
wurden, standen die Füße und zwangsläufig auch die
Schuhe auf einmal im Fokus der Aufmerksamkeit. Dies
hatte zur Folge, dass völlig neuartige
Schuhkreationen auf den Markt kamen - edle,
glitzernde Modelle mit hohem Absatz und schmalen
Riemchen. Zu den beliebtesten Materialien dieser
Zeit gehörten Satin und Samt sowie Schlangen- und
Krokodilleder. Diese Grundstoffe wurden dann
aufwendig und üppig mit Strass, Perlen oder
silbernen und goldenen Applikationen angereichert
und verziert. Besonders in der Abendmode war die
altbekannte Sandale wieder ganz groß im Kommen,
welche in den Jahrzehnten davor meistens noch eher
verpönt war, da sie als Schuhwerk für arme Leute
galt. Bei den neuen Sandalen wurde in erster Linie
Wert auf möglichst hohe Absätze gelegt. Diese waren
auch bei anderen Abendschuhmodellen wie Pumps mit
T-förmigen Riemchen, Spangenpumps oder Pumps mit
Knöchelriemen ein Muss. Gegen Ende der 20er Jahre
wurden in der Schuhmode für Damen erstmals auch
bequeme und funktionale Schuhe kreiert. Das beste
Beispiel hierfür sind die nach wie vor bekannten und
beliebten Schnürschuhe oder die Oxford-Halbschuhe
mit dem soliden mittelhohen Absatz. Im Alltag trugen
die Frauen im 20. Jahrhundert auch Pumps mit hohem
Schaft oder Knöpf- und Schnürstiefeletten aus
hochwertigen Materialien. Zum Ende des Jahrzehnts
standen plötzlich die Zehen im Zentrum des
Interesses: Man stellte jetzt erstmalig Sandalen
her, welche die Zehen vorne freilegten. Dies sorgte
nicht nur für mehr Bewegungsfreiheit im Schuh,
sondern war zudem ein extravaganter,
verspielt-eleganter Hingucker. Modebegeisterte
Frauen mit besonders viel Mut lackierten sich die
Nägel obendrein in knalligen Farben wie Rot oder
Orange, um die zehenfreien Sandalen zusätzlich in
Szene zu setzen.20er Jahre Stil - Bubikopf und kurze Röcke
Man nannte sie City Girls, die Röcke so kurz wie
möglich, die Frisur ein Bubikopf und die
Zigarette, meist mit Zigarettenspitze im Mund.
Ganz like
Marlene Dietrich. Vamp oder moderne
Frau? Das musste jeder für sich selbst
entscheiden. Dieses Bild der Frau sah man
selbstverständlich nur in den Großstädten. In
ländlichen Gegenden wäre dies undenkbar gewesen.
Da galten noch die drei K´s Kirche, Küche,
Kinder. In den Metropolen wollte die Frau
Unabhängigkeit, ging arbeiten und demonstrierte
diese Freiheit auch. Das Buch "City Girls.
Dämonen, Vamps & Bubiköpfe in den 20er Jahren in
Berlin" der Alexandra Tacke, einer
Wissenschaftlichen Mitarbeiterin am Institut für
Deutsche Literatur setzt sich mit der
Veränderung des neuen Frauentyps auf 250 Seiten
auseinander. |
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20er Jahre Kleidung - Kindermode 1920-1929
Tanzmusik der
20er Jahre
Bei der Kindermode in diesen Jahren
gab es einen kleinen Umbruch, der sich zuerst bei den
Damen durchsetzte und später dann auch für die
Kindermode angewandt wurde. Die Kleider wurden knielang
gefertigt und waren aus zartem Stoff. Die Farbe weiß war
überall zu sehen, ebenso wurde auch Stoffe mit Blumen
verarbeitet. Mädchen zogen statt der schwarzen Strümpfe
nun weiße Socken oder Strümpfe an. Die Jungen trugen
lange Hose, dessen Stoff ebenfalls nicht mehr so schwer
und dunkel war, wie in den Anfängen dieses Jahrhunderts.
Aus den Matrosen ähnlichen Jacken wurden schicke Blazer
und Jacketts, die in meist hellen, freundlichen Farben
getragen wurden. |
Hutmode 1920 – 1929
Eng und sinnlich
Mafia Hut
Die Kleidung des Jahrzehnts
wurde offener. Spaghettiträger waren Mode
und die Frauen zeigten ihre Schultern. Auch
die Hutmode passte sich diesen Umständen
an. Die Frauen trugen oftmals nur breite
Stirnbänder. Wer einen Hut trug, der sorgte
dafür, dass er eng anliegend war. Meistens
reichte der Stoff bis kurz über die Augenbrauen.
Cloche wurden diese Hüte genannt, die die
gleiche Absicht hatten, wie die eng anliegenden
Kleider. Den Männern den Kopf zu verdrehen.
Bei den Herren war der so
genannte Mafiahut angesagt. |
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20er Mode für Ihre Mottoparty 20er Jahre Kleidung
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Empfehlungen: |
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Damenmode, Herrenmode und Kindermode |
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