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So lang ist es noch nicht her:
Vor 50 Jahren tritt das Saarland der Bundesrepublik
Deutschland bei. Nach zehn Jahren unter
französischem Protektorat gehört das Saarland wieder
zu Deutschland. Ein historisches Ereignis für die
Bundesrepublik - und für die Deutsche Bundesbahn.
Sie gründet die Bahndirektion Saarbrücken, rund
13.600 Eisenbahner werden damals übernommen. Viel zu
tun ist auf dem Saarbrücker Hauptbahnhof, 40.000
Berufsreisende steigen täglich ein und aus. Zum
50jährigen Jubiläum hat die Deutsche Bahn die
Archive geöffnet und historische Aufnahmen aufwendig
restaurieren lassen. Die 17minütige DVD „Saarland
1957“ zeigt die wichtigsten Ereignisse des Jahres
wie die Eröffnung der Bahndirektion Saarbrücken.
Eröffnung der Bahndirektion Saarbrücken Am 01. Januar 1957 findet die Angliederung des
Saarlandes an die Bundesrepublik Deutschland statt.
Mit einem feierlichen Staatsakt begrüßt
Bundeskanzler Konrad Adenauer den Beitritts des
elften Bundeslandes. Die Deutsche Bahn übernimmt den
Zug- und Güterverkehr des Saarlandes und rund 13.600
Eisenbahner auf einen Schlag - eine enorme
Vergrößerung von jetzt auf gleich. Die Bahndirektion
Saarbrücken wird feierlich eröffnet und die
Geschäfte an die Deutsche Bahn übergeben. Die DVD
„Saarland 1957“ zeigt Aufnahmen von der
Eröffnungsfeier und den Anfängen der Deutschen Bahn
im Saarland.
Die Bahn geht ans Netz In den 50er Jahren kommt nach der Dampflok bereits
die E-Lok. Die Bahnstrecken werden für die neuen
E-Loks elektrifiziert - ein riesiger Aufwand für die
Deutsche Bahn. Die DVD zeigt Aufnahmen wie
kilometerlange Stromkabel verlegt werden. Die 124 km
lange Strecke von Hamm nach Düsseldorf ist das
Großprojekt im Jahr 1957. Am 02.Juni ist es soweit:
Der Startschuss für die elektrifizierte Strecke Hamm
- Düsseldorf fällt. Historische Aufnahmen von der
Jungfernfahrt erinnern an die Zeit. Mehr Züge, mehr Koordination, mehr Kommunikation Die Bahn modernisiert ihre Technik nicht nur auf den
Schienen. Erstmalig wird Funktechnik an Bahnhöfen
und Stellwerken eingeführt, ein Meilenstein für die
Kommunikation der Bahn. Und es geht ohne Computer:
In Windeseile tippen die Verwaltungsangestellten
Millionen von Kostenstellen ein. Auf tausenden von
Lochkarten werden Daten über Kohleverbrauch,
Mietkosten, Löhne und Gehälter von 500.000
Eisenbahnern und vieles mehr festgehalten. Akribisch
arbeiten die Verwaltungsangestellten an den modernen
Büromaschinen - eindrucksvoll in der Dokumentation.
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